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    Autor: OHB
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bei da ÖBB

bei da ÖBB

Neuer Beitragvon Caligula am Mittwoch 2. Januar 2008, 18:05

Am Mittwoch haben die ÖBB den Kauf des ungarischen Bahnfrächters MAV fixiert. Offenbar blieb es beim kolportierten Kaufpreis von 400 Mio. Euro - obwohl Insider den Wert der MAV auf nur 250 Mio. schätzten. ÖBB-Cargo-Chef Schmid verteidigte den Deal jedoch vehement: Die MAV sei von enormer strategischer Bedeutung.

Das Gerücht, dass den ÖBB bei dem Geschäft Tausende schrottreife Waggons um Stückpreise von bis zu 100.000 Euro aufs Auge gedrückt werden, konnte er jedoch nicht wirklich entkräften.

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hmm,

is jo eh nur Steuergeld , oddrrr ? :hmm:
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon f.art am Mittwoch 2. Januar 2008, 18:13

Aber schick schauen's schon aus, eure Lokomotiven..... :D
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon OHB am Mittwoch 2. Januar 2008, 18:15

Frohlocken in Ungarn
Auffallend ist jedenfalls, dass man in Ungarn über den Deal - im Unterschied etwa zu den OMV-Ambitionen bei der MOL - frohlockt. Umgekehrt haben sich schon jetzt einige Hoffnungen, die die ÖBB in das Geschäft gesetzt hatten, nicht erfüllt.

Partner der ÖBB bei dem Geschäft ist die ungarisch-österreichische Raaber Bahn (ROeEE). Im November zeigte sich ÖBB-Chef Martin Huber zuversichtlich, dass die ROeEE sich mit 25 Prozent beteiligen würden. Nun ist davon die Rede, dass es nur zehn Prozent sein könnten.

© ORF

:geeka: auf lange sicht gesehen werdens lange gesichter machen die ÖBB :surprised:
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon Caligula am Montag 28. Januar 2008, 16:34

Rechnungshof: ÖBB-Gehälter zu hoch, Reformziele unerreicht

Rechnungshof-Präsident Josef_Moser kritisiert, dass die Ziele der Bahnreform bislang unerreicht blieben.

Die hohen Management-Gagen waren nur durch einen Bilanz-Trick möglich.

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najoo , Freindschoft !
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon OHB am Montag 28. Januar 2008, 17:58

Caligula hat geschrieben:Rechnungshof: ÖBB-Gehälter zu hoch, Reformziele unerreicht

Rechnungshof-Präsident Josef Moser kritisiert, dass die Ziele der Bahnreform bislang unerreicht blieben.

Die hohen Management-Gagen waren nur durch einen Bilanz-Trick möglich.

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wird doch überall nur mehr trickselt :(
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon Grisham am Montag 28. Januar 2008, 18:40

Caligula hat geschrieben:Rechnungshof: ÖBB-Gehälter zu hoch, Reformziele unerreicht

Rechnungshof-Präsident Josef Moser kritisiert, dass die Ziele der Bahnreform bislang unerreicht blieben.

Die hohen Management-Gagen waren nur durch einen Bilanz-Trick möglich.

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najoo , Freindschoft !



:lol: Ist nicht ein gewisser HUBER Generaldirektor der ÖBB - und ausgewiesener ÖVPler ? ..........sogn de jetzt a scho freindschoft zu eich bzö-ler ?
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon virginia am Montag 28. Januar 2008, 18:41

Caligula hat geschrieben: Die hohen Management-Gagen waren nur durch einen Bilanz-Trick möglich. [/b]

najoo , Freindschoft !


Glaubst du denn, das läuft woanders anders?
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon Caligula am Montag 28. Januar 2008, 18:43

Grisham hat geschrieben:
Caligula hat geschrieben:Rechnungshof: ÖBB-Gehälter zu hoch, Reformziele unerreicht

Rechnungshof-Präsident Josef Moser kritisiert, dass die Ziele der Bahnreform bislang unerreicht blieben.

Die hohen Management-Gagen waren nur durch einen Bilanz-Trick möglich.

Bild
http://tinyurl.com/ytehg6

najoo , Freindschoft !



:lol: Ist nicht ein gewisser HUBER Generaldirektor der ÖBB - und ausgewiesener ÖVPler ? ..........sogn de jetzt a scho freindschoft zu eich bzö-ler ?


do muaßt an BZÖ- ler frogn ,°°° ... :lol:
Zuletzt geändert von elba am Freitag 1. Februar 2008, 16:42, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Stallhelfer ist ein durchaus ehrenwerter Beruf den man nich als Beleidigungform verwenden sollte.....
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon Caligula am Montag 31. März 2008, 22:11

ÖBB: Keine Konsequenzen nach Verlusten
Bahn-Chef Huber und Finanzvorstand Söllinger bleiben trotz verlustreicher Spekulationsgeschäfte vorerst an der Spitze der Bahn.

>>> http://tinyurl.com/2hfxdg

mahh,

jetzt is ma oba leichta ... :surprised:
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon OHB am Montag 31. März 2008, 22:14

Caligula hat geschrieben:ÖBB: Keine Konsequenzen nach Verlusten
Bahn-Chef Huber und Finanzvorstand Söllinger bleiben trotz verlustreicher Spekulationsgeschäfte vorerst an der Spitze der Bahn.

>>> http://tinyurl.com/2hfxdg

mahh,

jetzt is ma oba leichta ... :surprised:



samma froh das ma no ÖBB haum
weu sunst kennt ma auf de schwellen hupfen
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon majestix am Donnerstag 10. April 2008, 21:54

Caligula hat geschrieben:ÖBB: Keine Konsequenzen nach Verlusten
Bahn-Chef Huber und Finanzvorstand Söllinger bleiben trotz verlustreicher Spekulationsgeschäfte vorerst an der Spitze der Bahn.

>>> http://tinyurl.com/2hfxdg

mahh,

jetzt is ma oba leichta ... :surprised:


ÖBB wechseln Lokführer aus

http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/147399.php


is da jetzt leichta?
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon xenia am Montag 24. November 2008, 14:32

"Kurier" vom 24.11.2008
Ressort: Wirtschaft
Seite: 11
Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen


ÖBB fordert eine Million von Ex-Chef Huber

Die ÖBB gehen im Rechtsstreit mit ihrem Ex-Vorstand Martin Huber in die Offensive. Dieser hatte die Bahn auf Auszahlung eines mit 836.655 Euro dotiertem Beraterhonorares geklagt. Laut profil werfen die ÖBB Huber nun Managementfehler vor - wie etwa "eine sträfliche Vernachlässigung der Bereiche Personenverkehr und Cargo" und fordern eine Million Euro Schadensersatz.

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2008.
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon xenia am Dienstag 21. April 2009, 12:50

ÖBB-Gewerkschaft kritisiert Boni

Trotz des erwarteten Verlusts von 900 Millionen Euro soll das Management vier Millionen Euro an Bonuszahlungen erhalten.

http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/312589.php


daraus :

"Solange wir Sanierungsmaßnahmen durchführen sollten null Boni gezahlt werden", sagte Haberzettl in der ZiB 1 des ORF am Montag. Laut dem Bericht sollen vier Millionen Euro an Vorstände diverser ÖBB-Gesellschaften ausgeschüttet werden.

Die ÖBB erwartet für 2008 einen Verlust von rund 900 Millionen Euro, hauptsächlich aus Wertberichtigungen von Finanzanlagen und früher als erwartet fällig werdenden Abschreibungen auf Investitionen. Die genauen Bilanzzahlen liegen noch nicht vor.

Zwei der vier Millionen Euro sollen bereits ausgeschüttet worden sein, die andere Hälfte werde nach Aufsichtsratsbeschlüssen erfolgen. Die Zahlung von Gratifikationen werde im Aufsichtsrat beschlossen, wird ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzender Horst Pöchhacker im ZiB-Bericht zitiert. "Sollte es A-Conto-Zahlungen gegeben haben, so waren diese unverbindlich."


naja, auf die paar millionen solls doch bei diesem defizit auch nimmer ankommen...
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 21. April 2009, 12:55

xenia hat geschrieben:ÖBB-Gewerkschaft kritisiert Boni

Trotz des erwarteten Verlusts von 900 Millionen Euro soll das Management vier Millionen Euro an Bonuszahlungen erhalten.

http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/312589.php


daraus :

"Solange wir Sanierungsmaßnahmen durchführen sollten null Boni gezahlt werden", sagte Haberzettl in der ZiB 1 des ORF am Montag. Laut dem Bericht sollen vier Millionen Euro an Vorstände diverser ÖBB-Gesellschaften ausgeschüttet werden.

Die ÖBB erwartet für 2008 einen Verlust von rund 900 Millionen Euro, hauptsächlich aus Wertberichtigungen von Finanzanlagen und früher als erwartet fällig werdenden Abschreibungen auf Investitionen. Die genauen Bilanzzahlen liegen noch nicht vor.

Zwei der vier Millionen Euro sollen bereits ausgeschüttet worden sein, die andere Hälfte werde nach Aufsichtsratsbeschlüssen erfolgen. Die Zahlung von Gratifikationen werde im Aufsichtsrat beschlossen, wird ÖBB-Aufsichtsratsvorsitzender Horst Pöchhacker im ZiB-Bericht zitiert. "Sollte es A-Conto-Zahlungen gegeben haben, so waren diese unverbindlich."


naja, auf die paar millionen solls doch bei diesem defizit auch nimmer ankommen...


naja wem wundert es wenn dem volk das kotzen kommt
für unfähigkeit auch noch bonuszahlung
:( :( :(
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Re: bei da ÖBB

Neuer Beitragvon xenia am Montag 17. August 2009, 17:55

ÖBB-Chef: "Da verdient niemand Geld"

Die Bahn schreibt heuer im Güterverkehr Verluste. Der Sparkurs bedeutet auch den Abbau von 1000 Eisenbahnern, so ÖBB-Chef Peter Klugar.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1931374.php

Die ÖBB könnten heuer trotz eines Sparpakets von rund 200 Millionen Euro, das auch den Abbau von 1000 Mitarbeitern vorzieht, neuerlich in die roten Zahlen fahren. Holding-Chef Peter Klugar hofft dennoch auf eine "schwarze Null" und verspricht nach den Verspätungs-Orgien in Ostösterreich wieder mehr Pünktlichkeit.

KURIER: In der Ostregion gibt es noch immer zahlreiche Verspätungen, obwohl die ÖBB versprochen haben, dass es besser wird. Wann fahren Sie wieder pünktlich?
Peter Klugar: Wir haben uns bei den Kunden entschuldigt und bemühen uns sehr, die Situation zu verbessern. Auf den größeren Bahnhöfen informieren wir die Passagiere zusätzlich durch extra dafür eingesetztes Personal. Die Züge, vor allem die Schnellbahn im Raum Wien, fahren wieder pünktlicher als vor einigen Wochen, aber die Situation ist noch nicht normal. Aber man muss schon auch sagen, dass wir sehr viel bauen, um die Infrastruktur zu verbessern und dass die Situation durch den Brand in einem Stellwerk im Norden von Wien (das Stellwerk Süßenbrunn fiel nach einem Blitzeinschlag aus und muss neu gebaut werden, Anm.) zusätzlich verschärft wurde. So ein Ereignis kann man in keine Planung einbauen.

Wird es für die Pendler in irgendeiner Form eine Entschädigung dafür geben, dass sie wochenlang bis zu einer Stunde zu spät in die Arbeit oder nach Hause gekommen sind?
Nein. Das wäre auch technisch kaum möglich, weil die meisten Pendlerkarten über den VOR (Verkehrsverbund Ostrregion) und nicht über die ÖBB verkauft werden. Ich glaube, das Wesentlichste ist, dass wir die Qualität wieder auf ein gutes Maß bringen und das werden wir tun.

Ende des Jahres wird der Südbahnhof gesperrt und der gesamte Südbahnverkehr endet auf dem Bahnhof Meidling. Auf welches Chaos muss sich der Kunde da einstellen?
Wir haben schon lange mit den Vorbereitungen begonnen, die für die Betriebsführung in dieser Zeit notwendig sind. Mit der Gemeinde Wien laufen Verhandlungen, die U6 und die anderen öffentlichen Verkehrsmittel zu verstärken, um das höhere Passagieraufkommen zu bewältigen. Wir sind überzeugt, dass wir diese Herausforderung bewältigen und dass der Kunde ein qualitativ gutes Service bekommt.

Die Bahn muss wegen der Wirtschaftskrise rund 200 Millionen Euro einsparen. Wie weit sind die Sparkonzepte mithilfe eines externen Beraters?
Der Güterbereich hat aufgrund der Krise um rund 20 Prozent weniger Verkehr. Damit liegen wir im internationalen Vergleich aber recht gut, andere Bahnen haben zum Teil wesentlich höhere Verluste. Das liegt auch daran, dass die Rail Cargo Austria kein reiner Gütertransporteur ist, sondern einen guten Logistikbereich hat und dadurch sehr gut aufgestellt ist. Aber natürlich müssen wir sparen, das heißt Sachkosten senken, aber auch die Kosten im Einkauf. Für Maßnahmen, wo es um internationale Vergleichbarkeit geht, haben wir einen externen Berater engagiert, der unsere Teams unterstützt. Das tun viele Konzerne.

Liegen Sie mit den Kostensenkungen im Plan?
Das operative Ergebnis im ersten Halbjahr ist mit plus 200 Millionen Euro so hoch wie im Vorjahr. Daran sieht man, dass die Maßnahmen schon gegriffen haben. Der Großteil davon entfällt allerdings auf die Infrastruktur Bau AG, die wegen der hohen Investitionen ins Netz ein hohes Betriebsergebnis hat. Der Güterverkehr verdient auf der ganzen Welt derzeit kein Geld, auch die Rail Cargo Austria weist einen Verlust aus. Im Personenverkehr gibt es in den ersten sechs Monaten ein positives Betriebsergebnis.

Geht sich angesichts der Wirtschaftslage im Gesamtjahr wie geplant ein knapp positives Ergebnis, also eine "schwarze Null" aus?
Für eine Bewertung ist es noch zu früh, das kommt auf das zweite Halbjahr an. Beim Personenverkehr hoffe ich aber, dass wir ein positives Ergebnis schreiben und in der Infrastruktur sollten wir ausgeglichen sein.

Wie stark müssen Sie Personal reduzieren, um die Einsparungen zu erreichen?
Wir ersetzen die natürlichen Abgänge zum Teil nicht. Außerdem bemühen wir uns, das Personal flexibler einzusetzen. So fährt etwa ein Verschub-Mitarbeiter, der im Güterverkehr wegen der Rückgänge derzeit nicht gebraucht wird, eine Baustellen-Lok.

Wie viele Mitarbeiter wollen Sie nicht mehr ersetzen?
Wir haben etwa einen natürlichen Abgang von rund 2000 Mitarbeitern im Jahr. Mit den Gesellschaften ist vereinbart, dass es am Ende des Jahres mehr als 1000 Mitarbeiter weniger im ÖBB-Konzern geben soll. Allerdings reduzieren wir das Personal nicht quer über alle Bereiche. Wir brauchen zusätzliche Mitarbeiter im Kundenservice, auf der anderen Seite fallen in technischen Bereichen durch Automatisierungen Arbeitsplätze weg. Und in der Verwaltung haben wir noch zu viele Mitarbeiter.

Zur Kostensenkung soll ein großer Teil der unrentablen Nebenbahnen eingestellt werden...
Es gibt derzeit Diskussionen mit den Ländern über Schmalspurbahnen, die als touristische Attraktion von den Ländern genutzt werden könnten. Aber eine großflächige Einstellung von Nebenbahnen ist nicht geplant, es gibt darüber derzeit auch keine Diskussionen.

Ende 2011 bekommt die Bahn Konkurrenz im Personenverkehr auf der Westbahn. Sind die ÖBB für diese Liberalisierung gerüstet?
Wir fürchten uns nicht vor dem Wettbewerb, im Güterverkehr haben wir ihn ja schon. Unser Vorteil ist das breite Angebot in der Fläche, das die Konkurrenz nicht hat, weil sie sich auf eine Strecke konzentriert. Natürlich müssen wir uns anstrengen, die Weststrecke ist unsere wichtigste Achse, auf der wir auch Geld verdienen. Auf die setzten sich natürlich auch die Mitbewerber drauf.

Werden Sie dafür die noch ausständigen 16 railjet-Züge kaufen oder sind die jetzt zu teuer?
Die Entscheidung, ob wir die Option auf diese Züge einlösen, fällt im Herbst.


Artikel vom 17.08.2009 16:30 | KURIER | Franz Jandrasits



Spekulationsverluste und Milliarden-Schulden

Wegen Spekulationsgeschäften von 613 Mio. Euro und Abwertungen von Loks und Waggons fuhren die ÖBB 2008 einen Verlust von 996 Mio. Euro ein.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/1931382.php


Nach dem horrenden Verlust 2008 drohen auch 2009 wegen der Rückgänge im Güterverkehr und trotz eines Sparpakets von 200 Millionen Euro neuerlich rote Zahlen.

14 Milliarden

Der Schuldenberg der ÖBB stieg wegen der hohen Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur um fast ein Drittel auf 14,1 Milliarden Euro. Auch heuer werden die Schulden um weitere rund zwei Milliarden Euro anwachsen.

Personalabbau
Die Zahl der Eisenbahner ging um 800 auf 42.256 zurück. Die Personalkosten stiegen dennoch um 150 Millionen Euro an. 2009 wird der Mitarbeiterstand um weitere rund 1000 abgesenkt.

Güterverkehr
2008 konnte der Güterverkehr trotz eines schlechten 4. Quartals mit 98,5 Millionen Tonnen um 1,5 Prozent mehr befördern als 2007. 2009 wird das Transportvolumen um rund 20 Prozent sinken.

Personenverkehr
Die Fahrgäste-Zahl (Bahn und Postbus) stieg wegen der Fußball-EM um zwei Prozent auf 456 Millionen. Heuer gibt es leichte Rückgänge.

Artikel vom 17.08.2009 16:23 | KURIER |
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