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von virginia am Sonntag 11. Januar 2009, 23:01
knieriem hat geschrieben: Wer an seinem Lebenswerk hängt wie du von Merckle meinst, der wettet aber nicht an der Börse um mehrere Millionen auf Kursänderungen von (VW)Aktien.
Für andere mag es zutreffen.
ich würde mich nicht trauen, das in der Ausschließlichkeit zu behaupten. Die Gruppendynamik dort ist enorm... und auch die Zusicherungen von Freunden und Geschäftspartnern, denen man vertraut, dass es ein "Batzengeschäft" ist....
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virginia
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von virginia am Sonntag 11. Januar 2009, 23:05
M. hat geschrieben:Ich habe es nie angegriffen .... irgendwie war das nie "mein" Geld  (ich bin da ziemlich ... eigen) Ich wollte diese "Papierln" meinen Sohn 1:1 weiter geben - später .... nicht zu früh  .... jetzt sind sie im Keller, aber als quasi "Beteiligung" an einer Firma .... werden die schon wieder ... irgendwann  Aber hoffentlich nicht dadurch, dass sie dort noch mehr Leut raus werfen... aber wie gesagt .... teilweise hattens nur noch den Wert von ein Paar Würstl mit ein bissl Senf ..<:-) Apropos "Senf", weiß jemand wie es Senf geht?
Ich denke, durchhalten und hoffen ist da die Devise. Ich hab auch einiges in Lebensversicherungen stecken, die in 5 Jahren abreifen werden - was da dann rauskommen wird - keine ahnung. Ist mir aber auch nicht wirklich wichtig, ich wusste von Anfang an, dass da ein bisschen Risiko drinnen liegt. Bisher ging alles gut - schau ma Mal. Ansonsten würde ich jetzt eher in Immobilien investieren. Im Moment sind die Preise im Keller. Und aus meiner Sicht wird in den nächsten Jahren eine weitere Inflation anstehen....
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virginia
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von virginia am Sonntag 11. Januar 2009, 23:08
majestix hat geschrieben:Ich bin froh darüber, von Banken nicht abhängig zu sein.
Ich auch. Meine Devise war immer: niemals einen Kredit aufnehmen. Wenn ich etwas haben wollte, hab ich so lange gespart, bis ich das Geld zusammen hatte. Damit fährt man nach wie vor am Besten.... Was mich allerdings fürchterlich wurmt, ist, dass wir jetzt alle aus unseren Steuergeldern die Zockerei der Banken bezahlen müssen. Und das ohne Verbot für die Banken, die Zockerei zu lassen...
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virginia
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von OHB am Sonntag 11. Januar 2009, 23:12
virginia hat geschrieben:majestix hat geschrieben:Ich bin froh darüber, von Banken nicht abhängig zu sein.
Ich auch. Meine Devise war immer: niemals einen Kredit aufnehmen. Wenn ich etwas haben wollte, hab ich so lange gespart, bis ich das Geld zusammen hatte. Damit fährt man nach wie vor am Besten.... Was mich allerdings fürchterlich wurmt, ist, dass wir jetzt alle aus unseren Steuergeldern die Zockerei der Banken bezahlen müssen. Und das ohne Verbot für die Banken, die Zockerei zu lassen...
wäre es nicht so würde es wieder lauten das volk ist wirtschaftsschädigend weil es nicht geld in den umlauf bringt is zwor nur a spinnerei von mir aber würde mich nicht wundern wenn es welche gibt die es sagen würden wären sie an der stelle des gehört werden 
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OHB
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von majestix am Freitag 20. Februar 2009, 02:32
virginia hat geschrieben: ich würde mich nicht trauen, das in der Ausschließlichkeit zu behaupten. Die Gruppendynamik dort ist enorm... und auch die Zusicherungen von Freunden und Geschäftspartnern, denen man vertraut, dass es ein "Batzengeschäft" ist....
Die Realität ist im Finanzwesen eine andere: Zuerst ködern Dich Banken mit Krediten zu günstigen Konditionen gegen entsprechende Sicherheiten und Gewinnerwartung, und sobald es eng wird, verwerten die Banken die Sicherheiten. In Österreich geht das konkret so: Ein Bauer braucht einen neuen, besseren Traktor, das örtliche Raiffeisenlagerhaus verkauft ihm den Traktor, Raiffeisen-Leasing finanziert den Kauf vor und fordert im Auftrag der Raiffeisenlandesbank als Sicherheit ein grundbücherliches Pfandrecht auf Haus und Hof, wegen der Bonität. Und der Bauer gerät wegen schlechter Ernte in Zahlungsverzug, weshalb Raiffeisen-Leasing den Traktot einzieht, und die Raiffeisenlandesbank eine Zwangsversteigerung des Grundbesitzes betreibt. Am Ende steht der Bauer ohne Traktor, ohne Haus und Hof da, und hat immer noch Schulden - und Raiffeisen hat ein gutes Geschäft gemacht. Du kannst getrost Raiffeisen gegen jeden anderen Namen eines Kreditinstitutes austauschen, alle agieren so.
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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majestix
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von xenia am Samstag 2. Mai 2009, 15:36
Merckle-Sohn: "Firma hat keine Zukunft""Das verschachtelte Firmenkonstrukt kann nicht mehr funktionieren", so Philipp D. Merckle und nimmt Stellung zum Suizid seines Vaters. http://kurier.at/geldundwirtschaft/315482.phpdaraus : ...
"Mein Gefühl war schon seit längerem: Dieses verschachtelte Firmenkonstrukt kann nicht mehr funktionieren", sagte der 42-jährige Philipp Daniel Merckle in einem "Spiegel"-Interview. Aktiv steuerbar sei mittlerweile ohnehin nichts mehr. Zu dem Firmenimperium gehören Ratiopharm, HeidelbergCement, der Pharmagroßhändler Phoenix und der Spezialfahrzeughersteller Kässbohrer.
Unternehmensgründer Adolf Merckle hatte sich Anfang Jänner in der Nähe seines Heimatortes Blaubeuren-Weiler bei Ulm vor einen Zug geworfen. Der Sohn sagte nun, sein Vater sei vor seinem Suizid schwer herzkrank gewesen : "Es wäre durchaus möglich gewesen, dass er das nächste halbe Jahr nicht mehr erlebt hätte." Die Wirtschaftskrise sei indes nicht schuld an dem Selbstmord, sie habe "den Zerfall des Imperiums nur beschleunigt".
Das Reich, das sein Vater aufgebaut habe, sei ein unüberschaubares Konzerngeflecht gewesen. Und die Verschachtelung sei durchaus Prinzip gewesen. Am Schluss habe selbst Adolf Merckle der Überblick gefehlt. Über vieles sei in der Familie nie offen gesprochen worden: "Es herrschte eine Kultur der Sprachlosigkeit", sagte der zweitälteste Merckle-Sohn.
Er sieht den Selbstmord auch als tragischen Schlusspunkt einer Veränderung im Weg seines Vaters: "Auch im Wesen wurde er immer unsteter." Er habe vor sich selbst keine Achtung mehr gehabt. Philipp Daniel Merckle rief dazu auf, aus dieser Tragik Lehren zu ziehen: "Dass wir vor allem als Unternehmer zurückfinden müssen zu einer gelebten Identität; zu Werten wie Vertrauen, Glaubwürdigkeit, zu verantwortlichem Handeln und den Prinzipien ehrbarer Kaufleute."
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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