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weltwirtschaftskrise?

Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon M. am Dienstag 31. März 2009, 21:16

OHB hat geschrieben:Zuletzt hatten sich die Signale und Stimmen gemehrt, die vor einem Deflationsrisiko warnten.
Für Österreich sieht WIFO-Chef Aiginger zwar noch keine Gefahr.
Allerdings prognostizieren WIFO und IHS auch für Österreich heuer einen Inflationsrückgang auf weniger als ein Prozent.
© orf

wird nix werden
mit insel der seligen



Ja genau forum1/topic13782.html?hilit=Deflation#p288726
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M.
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Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon majestix am Mittwoch 1. April 2009, 01:38

M. hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:Zuletzt hatten sich die Signale und Stimmen gemehrt, die vor einem Deflationsrisiko warnten.
Für Österreich sieht WIFO-Chef Aiginger zwar noch keine Gefahr.
Allerdings prognostizieren WIFO und IHS auch für Österreich heuer einen Inflationsrückgang auf weniger als ein Prozent.
© orf

wird nix werden
mit insel der seligen



Ja genau forum1/topic13782.html?hilit=Deflation#p288726



Deflation ist die Defloration der Wirtschaft.

Und Shareholder werden vielleicht selbst wieder arbeiten müssen, anstatt arbeiten zu lassen.

Wirtschaftswachstum bedeutet Umverteilung der natürlichen Ressourcen weg von den Ärmsten hin zu den Reichsten.
In Wirklichkeit gibt es kein Vermögenswachstum und auch keine Geldvermehrung.
Unser Planet bietet uns kein irreales Wachstum, sondern nur unvermehrbare Rohstoffe, die das Gesamtvermögen unserer Welt darstellen. Da kommt nichts hinzu, weder Zinsen noch sonst etwas. Dieses Gesamtvermögen könnte man in Zahlen definieren, aber das traut sich niemand.

Dabei ist die Rechnung ganz einfach:
Gesamtvermögen der Erde dividiert durch die Bewohnerzahl = Anteil jedes Bewohners am globalen Vermögen.
Mit steigender Bevölkerungszahl sinkt der Anteil jedes Einzelnen am globalen Vermögen.
Deshalb gab und gibt es Kriege.
Die Roten Khmer haben bewußt die eigene Bevölkerung dezimiert, wie auch Israel die Palästinenser ausrotten möchte, weil beide Staaten die eigene Bevölkerung nie ernähren könnten.
Und China verfolgt seit Jahren die 1-Kind-Strategie. Ganz grundlos?

Smart hat ausnahmsweise Recht mit der in irgendeinem Thread sinngemäß geäußerten Ansicht, die hemmungslose Vermehrung der Menschen sei Schuld an allen Problemen.


Wir haben schon längst keine Weltwirtschaftskrise mehr, wir haben mittlerweile eine enorme Gesellschaftskrise mit zunehmender Entsolidarisierung.
Und die läßt sich nicht mit ein paar Milliarden für Banken oder Autobauer lösen. Auch mit Konjunkturpaketen nicht.

Es wird eine Redimensionierung in allen Bereichen erfolgen: Westliche Arbeitnehmer werden um den gleichen Lohn arbeiten müssen wie Inder, die globale Lohn-Nivellierung nach unten ist schon längst vorgegeben, da können Gewerkschaften noch so laut jaulen und mit Kampfmaßnahmen drohen.
Und produzierte Waren müssen künftig länger halten und kostengünstiger sein, als bisher.
Ski um € 800.- oder Skiwesten um € 1200 von Designer XY, werden sich nicht mehr gut verkaufen lassen, auch wenn mancher noch jährlich modisch gestylt sein will.
Aber die gesamte Skiausrüstung nach maximal 3 Wochen Gebrauch entsorgen zu sollen, wird es nicht mehr spielen.

WHO, EU und USA haben ein grundsätzliches soziales Manko:
Es dürften keine Produkte eingeführt werden, die nicht unter den gleichen sozialen Standards produziert wurden, wie zB Sozialversicherung der Arbeitnehmer, Verbot von Kinderarbeit etc., was auch vor Ort kontrolliert werden müßte.
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon M. am Mittwoch 1. April 2009, 07:50



Deflation ist die Defloration der Wirtschaft.

Und Shareholder werden vielleicht selbst wieder arbeiten müssen, anstatt arbeiten zu lassen.

Wirtschaftswachstum bedeutet Umverteilung der natürlichen Ressourcen weg von den Ärmsten hin zu den Reichsten.
In Wirklichkeit gibt es kein Vermögenswachstum und auch keine Geldvermehrung.
Unser Planet bietet uns kein irreales Wachstum, sondern nur unvermehrbare Rohstoffe, die das Gesamtvermögen unserer Welt darstellen. Da kommt nichts hinzu, weder Zinsen noch sonst etwas. Dieses Gesamtvermögen könnte man in Zahlen definieren, aber das traut sich niemand.

Dabei ist die Rechnung ganz einfach:
Gesamtvermögen der Erde dividiert durch die Bewohnerzahl = Anteil jedes Bewohners am globalen Vermögen.
Mit steigender Bevölkerungszahl sinkt der Anteil jedes Einzelnen am globalen Vermögen.
Deshalb gab und gibt es Kriege.
Die Roten Khmer haben bewußt die eigene Bevölkerung dezimiert, wie auch Israel die Palästinenser ausrotten möchte, weil beide Staaten die eigene Bevölkerung nie ernähren könnten.
Und China verfolgt seit Jahren die 1-Kind-Strategie. Ganz grundlos?

Smart hat ausnahmsweise Recht mit der in irgendeinem Thread sinngemäß geäußerten Ansicht, die hemmungslose Vermehrung der Menschen sei Schuld an allen Problemen.


Wir haben schon längst keine Weltwirtschaftskrise mehr, wir haben mittlerweile eine enorme Gesellschaftskrise mit zunehmender Entsolidarisierung.
Und die läßt sich nicht mit ein paar Milliarden für Banken oder Autobauer lösen. Auch mit Konjunkturpaketen nicht.

Es wird eine Redimensionierung in allen Bereichen erfolgen: Westliche Arbeitnehmer werden um den gleichen Lohn arbeiten müssen wie Inder, die globale Lohn-Nivellierung nach unten ist schon längst vorgegeben, da können Gewerkschaften noch so laut jaulen und mit Kampfmaßnahmen drohen.
Und produzierte Waren müssen künftig länger halten und kostengünstiger sein, als bisher.
Ski um € 800.- oder Skiwesten um € 1200 von Designer XY, werden sich nicht mehr gut verkaufen lassen, auch wenn mancher noch jährlich modisch gestylt sein will.
Aber die gesamte Skiausrüstung nach maximal 3 Wochen Gebrauch entsorgen zu sollen, wird es nicht mehr spielen.

WHO, EU und USA haben ein grundsätzliches soziales Manko:
Es dürften keine Produkte eingeführt werden, die nicht unter den gleichen sozialen Standards produziert wurden, wie zB Sozialversicherung der Arbeitnehmer, Verbot von Kinderarbeit etc., was auch vor Ort kontrolliert werden müßte.


Uneingeschränkte Zustimmung :twink:
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Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 7. April 2009, 20:01

Drei Bio. Euro? Neue Gerüchte über "giftige" Wertpapiere

Die Summe "giftiger" Wertpapiere bei Banken und Versicherungen könnte sich einem Medienbericht zufolge auf fast vier Bio. Dollar (drei Bio. Euro) verdoppeln.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchte, dass die Belastungen in den Bilanzen der Finanzinstitute auf diese Summe angewachsen seien, berichtete die britische Zeitung "The Times" (Dienstag-Ausgabe) - allerdings ohne Angabe von Quellen.

Summe bereits verdoppelt?
Noch im Jänner war der IWF davon ausgegangen, dass sich die Abschreibungen durch "Schrottpapiere" in den USA bis Ende kommenden Jahres auf 2,2 Bio. Dollar belaufen würden.

Nun könnten sich aber allein die "faulen" Papiere, die durch den Zusammenbruch des US-Marktes keinen Wert mehr haben, auf 3,1 Bio. Dollar belaufen. Hinzu könnten nach Angaben der Zeitung 900 Mrd. Dollar Belastungen aus Anlagen in Europa und Asien kommen. Der IWF will seinen neuen Bericht zur Lage der Wirtschaft am 21. April vorstellen.

na ob das alles gut gehen wird
oder wir werden bald chinesisches lohnniveau haben
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Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon M. am Dienstag 7. April 2009, 20:58

OHB hat geschrieben:Drei Bio. Euro? Neue Gerüchte über "giftige" Wertpapiere

Die Summe "giftiger" Wertpapiere bei Banken und Versicherungen könnte sich einem Medienbericht zufolge auf fast vier Bio. Dollar (drei Bio. Euro) verdoppeln.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) befürchte, dass die Belastungen in den Bilanzen der Finanzinstitute auf diese Summe angewachsen seien, berichtete die britische Zeitung "The Times" (Dienstag-Ausgabe) - allerdings ohne Angabe von Quellen.

Summe bereits verdoppelt?
Noch im Jänner war der IWF davon ausgegangen, dass sich die Abschreibungen durch "Schrottpapiere" in den USA bis Ende kommenden Jahres auf 2,2 Bio. Dollar belaufen würden.

Nun könnten sich aber allein die "faulen" Papiere, die durch den Zusammenbruch des US-Marktes keinen Wert mehr haben, auf 3,1 Bio. Dollar belaufen. Hinzu könnten nach Angaben der Zeitung 900 Mrd. Dollar Belastungen aus Anlagen in Europa und Asien kommen. Der IWF will seinen neuen Bericht zur Lage der Wirtschaft am 21. April vorstellen.

na ob das alles gut gehen wird
oder wir werden bald chinesisches lohnniveau haben


Geschätzte 6,75 Milliarden Menschen gibts auf der Welt, davon hungert mehr als die Hälfte .... absolut pervers das Ganze.
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Re: weltwirtschaftskrise?

Neuer Beitragvon M. am Dienstag 7. April 2009, 21:51

Eine Milliarde Verlust mit Wohnbaugeld?
Im Streit über die Veranlagung nö. Wohnbaugelder hat SPÖ-LH-Stv. Josef Leitner ein Gutachten präsentiert, dass die Verluste bei mehr als einer Milliarde Euro lägen. Er wirft dem Finanzlandesrat vor, zu risikoreich veranlagt zu haben.

Alfred Riedl: "Mangelnde Kompetenz"
Kritik an den Aussagen von SPÖ-Chef Josef Leitner kommt von dem ÖVP-Landtagsabgeordneten Alfred Riedl.

Leitners falsche Aussagen zur Wohnbauveranlagung würden einmal mehr seine mangelnde wirtschaftliche Komeptenz zeigen, so Riedl.


http://noe.orf.at/stories/353852/


Na schaun wir amal :-)
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