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von xenia am Freitag 8. Oktober 2010, 20:07
majestix hat geschrieben:Jetzt muß ich etwas gestehen: ich wußte bisher nicht, daß für die ÖBB Bruck/Mur die steirische Hauptstadt ist - alle Schienenwege von Graz nach Klagenfurt führen über Bruck.
Und da fordert ein seniler Knoflinger in Grenzdebilität die Einstellung der Bauarbeiten am Koralmtunnel? Der Mann war noch nie wirklich ernst zu nehmen, er stellt eher eine Bedrohung dar. Dank seiner Verkehrsplanung wurde die Eisenstädter Hauptstraße , wo fast niemand wohnt, zur FuZo, und der Verkehr in die Wohngegenden umgeleitet.
Bekannt ist Knoflacher für seine Kritik am Automobil und seinen Folgen für die Umwelt des Menschen. Das Auto ist für Knoflacher „wie ein Virus“: „Wir ziehen uns mehr oder weniger freiwillig in abgedichtete Häuser mit Lärmschutzfenstern zurück, um den Außenraum dem Krach, dem Staub und den Abgasen der Autos zu überlassen“.
Um die Problematik unseres Verkehrswesens aufzuzeigen, entwickelte er 1975 das Konzept des Gehzeugs. Dabei handelt es sich um einen Holzrahmen, den sich Fußgänger umhängen können, um dieselbe Fläche wie PKW-Fahrer in Anspruch zu nehmen. Es wird vor allem in Österreich in Demonstrationen gegen den Autoverkehr eingesetzt und verbildlicht die auch von Knoflacher formulierte Kritik an der Irrationalität des Straßenverkehrs, vor allem des städtischen, und an dessen relativ hohem Platzbedarf.
für alle, die ihn nicht kennen : Bekannt ist Knoflacher für seine Kritik am Automobil und seinen Folgen für die Umwelt des Menschen. Das Auto ist für Knoflacher „wie ein Virus“: „Wir ziehen uns mehr oder weniger freiwillig in abgedichtete Häuser mit Lärmschutzfenstern zurück, um den Außenraum dem Krach, dem Staub und den Abgasen der Autos zu überlassen“. Um die Problematik unseres Verkehrswesens aufzuzeigen, entwickelte er 1975 das Konzept des Gehzeugs. Dabei handelt es sich um einen Holzrahmen, den sich Fußgänger umhängen können, um dieselbe Fläche wie PKW-Fahrer in Anspruch zu nehmen. Es wird vor allem in Österreich in Demonstrationen gegen den Autoverkehr eingesetzt und verbildlicht die auch von Knoflacher formulierte Kritik an der Irrationalität des Straßenverkehrs, vor allem des städtischen, und an dessen relativ hohem Platzbedarf. 
http://de.wikipedia.org/wiki/Knoflacher
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von OHB am Freitag 8. Oktober 2010, 21:13
[quote="xenia"][quote="majestix"] der KNOFLACHER fährt nur öffis 
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von smART am Freitag 8. Oktober 2010, 22:23
majestix hat geschrieben: Der Mann war noch nie wirklich ernst zu nehmen, er stellt eher eine Bedrohung dar. Dank seiner Verkehrsplanung wurde die Eisenstädter Hauptstraße , wo fast niemand wohnt, zur FuZo, und der Verkehr in die Wohngegenden umgeleitet. Diesem akademischen WALULISO haben wir diesen Schwachsinn zu verdanken? Dabei kann man da noch dankbar sein, daß er nicht wie fast überall anderswo, eine U-Bahn unter der Fuzo empfahl/verlangte!
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von majestix am Samstag 9. Oktober 2010, 01:43
smART hat geschrieben:majestix hat geschrieben: Der Mann war noch nie wirklich ernst zu nehmen, er stellt eher eine Bedrohung dar. Dank seiner Verkehrsplanung wurde die Eisenstädter Hauptstraße , wo fast niemand wohnt, zur FuZo, und der Verkehr in die Wohngegenden umgeleitet. Diesem akademischen WALULISO haben wir diesen Schwachsinn zu verdanken? Dabei kann man da noch dankbar sein, daß er nicht wie fast überall anderswo, eine U-Bahn unter der Fuzo empfahl/verlangte!
So isses. Und die so sinnvollen Kreisverkehre ebenso. Eisenstadt ist für eine U-Bahn gar nicht zu klein - zwischen Kleinhöflein und St. Georgen könnte ja ein Zubringerbetrieb für Heurigengäste eingerichtet werden.
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von majestix am Samstag 9. Oktober 2010, 01:54
OHB hat geschrieben:der KNOFLACHER fährt nur öffis 
Der KNOFL ist wahrscheinlich noch nie mit öffis nach Klagenfurt gereist.
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von xenia am Samstag 9. Oktober 2010, 13:29
Koralmtunnel: Zug fährt abDie ÖBB werdenden Auftrag für das Hauptstück im Oktober vergeben, die besten Chancen hat Bauriese Strabag. http://kurier.at/wirtschaft/2039772.phpdaraus : Um die Gesamtkosten für die Koralmbahn wird wie berichtet heftig gestritten. Da sich die Strecke betriebswirtschaftlich nicht rechnet, erwarten Experten hohe Betriebsverluste, die die Bahn bzw. der Staat als ÖBB-Eigentümer tragen müssten. Die reinen Baukosten werden auf 5,2 Milliarden Euro geschätzt, in Summe kostet die Strecke mit Finanzierungskosten und Betriebsverlusten laut Experten rund das Doppelte.
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von UnART am Samstag 9. Oktober 2010, 16:54
… Das ewige Hickhack um das Milliardenprojekt Brennerbasistunnel (BBT) ist um eine Facette reicher: Kanzler Werner Faymann favorisiert andere Tunnels (Koralm, Semmering), die ÖBB kündigen eine Verschiebung um fünf Jahre an. ...Grünen- Klubobmann Georg Willi. Er bedauert das mögliche Aus des "Milliardengrabes" nicht. Für Willi gehört die Zukunft nicht dem schrankenlosen Transport, sondern regionalen Wirtschaftskreisläufen. http://www.krone.at/Oesterreich/Gruene_ ... ory-224561PS: Wir bitten um Verständnis, wenn in Kürze dieser Faden mit "Koralmbahn quo vadis" zusammengeführt wird.
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von majestix am Samstag 9. Oktober 2010, 21:06
UnART hat geschrieben:[b]… Für Willi gehört die Zukunft nicht dem schrankenlosen Transport, sondern regionalen Wirtschaftskreisläufen.
Es geht ja nicht so sehr um schrankenlosen Transport, sondern um umweltverträgliche Mobilität. Welcher Kärntner fährt mit der Bahn nach Graz? Und wieviele fahren mit dem Auto? Es ist überhaupt ein Irrsinn, den Gütertransport auf die Schiene bringen zu wollen, ohne die Infrastruktur auszubauen. Schon aus Umweltgründen sind betriebswirtschaftliche Berechnungen nonsens. Was die regionalen Wirtschaftskreisläufe anlangt, bin ich sehr, sehr skeptisch - schon deshalb, weil die Ressourcen regional höchst unterschiedlich verteilt sind. Tirol kann sich unmöglich selbst mit z.B. Erdapfalan versorgen. Und im Nordburgenland sind Milchbauern rar. Ich glaube auch kaum, daß es umweltschonender oder billiger ist, mit dem Auto 2 kg Erdäpfel vom Bauern abzuholen, dann einen lokalen Fleischhauer aufzusuchen, Seife und Zahnpaste in der Apotheke zu kaufen, Butter und Milch besorgt man sich in der nächstgelegenen Molkerei. Oder man geht oder fährt zu einem Nahversorger, der mittels LKW beliefert wird. Und auf dem LKW steht: "Wir bringen, was Sie täglich brauchen"
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von f.art reloaded am Sonntag 10. Oktober 2010, 11:18
Werter majestix! Nicht, das ich dem Thema Koralm-Bahn etwas Substanzielles beizufügen hätte, liegt es doch fern meines sozialen Umfelds. Doch möchte ich bemerken, dass der kongeniale Spruch "Wir bringen, was Sie täglich brauchen!" nicht eine Liebeserklärungen an die schönen LKW, welche durch die Alpen brettern, ist, sondern eine Drohung des österreichischen Güterbeförderungsgewerbes! Und könnte mir eine/r der Schreiber/innen erklären, wie aus den voluminösen Koralpen eine (liebliche) Koralm wurde? 
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von Gast am Sonntag 10. Oktober 2010, 11:56
An der denkmalgeschützten, lieblichen Koralm(hütte) scheitert die Sprengung der bladen Koralpe. Deshalb die Tunnellösung 
Es ist immer 'Spiel und Spaß'. Bis jemand verletzt wird. Dann ist es Sport.
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von UnART am Sonntag 10. Oktober 2010, 13:10
f.art reloaded hat geschrieben:Und könnte mir eine/r der Schreiber/innen erklären, wie aus den voluminösen Koralpen eine (liebliche) Koralm wurde? 
In Holland wurde mir eine Zieladresse mit „kurz nach der Bergabfahrt rechts“ beschrieben. Verzweifelt suchte ich einen Berg. Es handelte sich um eine Steigung von wenigen Prozent über die ich auf der Suche schon einige Male gefahren war. Wie soll man also einem Flachländer erklären was eine Alpe und was eine Alm ist, werter f.art? Beginnen wir mit Wiki: Die Koralpe (slowenisch Golica; umgangssprachlich Koralm) ist ein Gebirgszug der Lavanttaler oder Norischen Alpen in Österreich zwischen Mur und Lavant. Höchster Gipfel ist der Große Speikkogel mit 2.140 m. (Wikipedia)
mehr BilderDer Golica fehlen für unseren Begriff von Alpen Schroffheit und Höhe. Sie ist eher „nockig“, halt ein größerer Hügel über der Baumgrenze, geeignet zur Almbewirtschaftung, auch wenn heute extreme Beweidungsflächen nicht mehr gebraucht werden.
( °) ( °) dada.
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von f.art reloaded am Sonntag 10. Oktober 2010, 16:21
UnART hat geschrieben:In Holland wurde mir eine Zieladresse ...
Danke für die Erklärung und Ihre gefühlsbetonte Oranje-Erfahrung, werter UnART! Aber bitte... bittäääää vergleichen Sie den platten Unterwasserstaat nicht mit meiner (wenn auch nur hügeligen) Heimat (in diesem spez. Fall Sauerland - da wo die niederl. Wohnwagen parken).
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