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von OHB am Donnerstag 27. Januar 2011, 10:55
 „Pannen und Verantwortungslosigkeit“ Mehr als zwei Jahre nach dem Ausbruch der Finanzkrise liegt nun der offizielle US-Untersuchungsbericht vor - und dieser kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Die Krise, die die Weltwirtschaft in eine Rezession und Europa in das aktuelle Schuldenfiasko trieb, sei „vermeidbar“ gewesen. „Die Krise war das Ergebnis menschlichen Handelns und menschlicher Untätigkeit und nicht davon, dass Mutter Natur oder Computermodelle außer Rand und Band geraten wären.“ Der Bericht ist eine gnadenlose Abrechnung mit dem Versagen von Politik, Fed und Wall Street. Lesen Sie mehr … http://www.orf.at/stories/2038680/2038679/
Österreicher-Tag bei Weltwirtschaftsforum
Österreicher-Tag beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos: Die gesamte Regierungsspitze ist in den Schweizer Skiort gereist, um Österreich heute bei einem exklusiven Mittagessen mit Staatsführern und Topmanagern als Bindeglied zwischen Europa und Zentralasien zu präsentieren.
Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ), Vizekanzler Josef Pröll (ÖVP) und Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) treffen dabei unter anderem die Präsidenten der Ukraine und Aserbaidschans, Viktor Janukowitsch und Ilham Alijew. OECD-Veranstaltung
Die von der Organisation für Wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) ausgerichtete Veranstaltung mit rund 70 Teilnehmern, darunter Nestle-Aufsichtsratschef Peter Brabeck-Letmathe, dient auch der Vorbereitung eines WEF-Zentralasien-Treffens, das im Juni in Wien stattfindet.
Beim WEF diskutieren bis Sonntag rund 2.500 Politiker, Konzernchefs und Vertreter der Zivilgesellschaft über globale Herausforderungen, darunter Dutzende Präsidenten und Regierungschefs, angeführt vom russischen Präsidenten Dimitri Medwedew, der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Faymann, Pröll und Spindelegger planen auch eine Reihe bilateraler Treffen mit WEF-Teilnehmern. © ORF
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von OHB am Donnerstag 27. Januar 2011, 13:40
Weltbank: Zeit der billigen Lebensmittel vorbei
Die Zeiten billiger Lebensmittel gehören nach Einschätzung der Weltbank der Vergangenheit an. „Wir werden keine niedrigen Nahrungsmittelpreise mehr sehen, denn wir haben es mit einem langfristigen Phänomen zu tun“, sagte Weltbank-Direktorin Ngozi Onkonjo-Iweala heute beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu den weltweit steigenden Preisen.
Um einen noch stärkeren Anstieg zu vermeiden, empfiehlt sie höhere Investitionen in Afrika. „Denn mehr als 50 Prozent der anbaufähigen Flächen befinden sich in Afrika.“ Weltbank lehnt starke Regulierung ab
Eine starke Regulierung der Rohstoffmärkte hält die Weltbank dagegen für den falschen Weg. „Wir brauchen eine gewisse Regulierung, aber keine harte Hand“, sagte Onkonjo-Iweala zu Reuters. „Wir müssen die Rohstoffmärkte in Schlüsselregionen wie Afrika weiterentwickeln, um den Landwirten die Planung zu ermöglichen.“ Einige Experten machen Hedgefonds und andere Investoren für die Preisexplosion mitverantwortlich. Österreich: Weizenpreis auf Zehnjahreshoch
An der Wiener Getreidebörse ist der Weizenpreis auf ein Zehnjahreshoch gestiegen, so der Präsident der Börse für landwirtschaftliche Produkte, Josef Dietrich, im Gespräch mit der APA. Die Börse gilt als maßgeblich für das Getreidepreisniveau in Österreich.
Gestern wurden die Preise für inländischen Qualitätsweizen mit 283 bis 290 Euro pro Tonne und für Mahlweizen mit 273 bis 279 Euro festgesetzt. Seit August ist der Weizenpreis an der Wiener Getreidebörse damit um mehr als 55 Prozent gestiegen.
© orf
©kleinezeitung
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von Fuerst_11 am Freitag 28. Januar 2011, 15:34
Der Lebensmittel-Mafia gehört auch längst das Handwerk gelegt! Ob ein Fischler,Ex-EU-Kommissar, das schafft???
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von OHB am Freitag 28. Januar 2011, 19:20
Fuerst_11 hat geschrieben:Der Lebensmittel-Mafia gehört auch längst das Handwerk gelegt! Ob ein Fischler,Ex-EU-Kommissar, das schafft???
ob das überhaupt wer schafft? die gewinnmaximierungsgesellschaft hat ja sogar die politiker in der hand
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von UnART am Freitag 28. Januar 2011, 22:31
In Davos reden sie euphorisch einen SUPERZyklus herbei. Alle werden reich – wie soll das gehen – nur Sieger, keine Verlierer? Die Prognose auf dem Hunger der BRIC-Staaten aufzubauen ist eine Milchmädchenrechnung. Bisher brachten billige Importe nur Lohn- und Sozialdumping. Die USA dürften ihre Führungsrolle verlieren, wenn Staaten wie China den Dollar nicht mehr stützen. Wo die 'Alte Lady' Europa bleibt ist abzuschätzen. Die Entwicklung für Dienstnehmer sollten wir inzwischen längst mitbekommen haben. Die geht Richtung 'Poor Worker“, welche Wirtschaftswachstum hören. Denen geht es wie mit leeren Säcken vor der Auslage. Die Krise war eine Chance zur notwendigen Änderung. Die Blase (Schulden) wurde lediglich auf Staaten umverteilt. -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- BRIC-Staaten als treibende KraftVom „Superzyklus“ erfasst sollen laut Wirtschaftsnobelpreisträger Edward Prescott alle Volkswirtschaften werden: „Die ganze Welt wird am Ende dieses Jahrhunderts reich sein.“ Mit hohen Wachstumsraten sei somit auch in Europa und den USA zu rechnen, obwohl in den ungebremsten Wachstumserwartungen in den aufstrebenden Volkswirtschaften - allen voran in China - der Hauptmotor der mehr als optimistischen Prognosen geortet wird. Jim O’Neill von Goldman Sachs zeigte sich in diesem Zusammenhang überzeugt, dass die Befürchtung, der Aufschwung in den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China, Anm.) würde die bisherigen Wirtschaftsgroßmächte weiter in den Hintergrund treiben, „nicht mehr aktuell“ sei. Als Gründe dafür wurde beispielsweise der zunehmende Importhunger von China genannt. „Schwierig, nicht in Depressionen zu verfallen“Weit skeptischer zeigte sich Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Er ortet in den euphorischen Prognosen nicht nur eine möglicherweise durch die Dynamik in Asien verklärte Sicht der Weltwirtschaft. Wenn man in den USA und in Europa arbeite, sei es mit Blick auf die Wirtschaftsdaten auch weiterhin schwierig, „nicht in Depressionen zu verfallen“, wie Stiglitz von Bloomberg zitiert wurde. Auch andere Ökonomen orteten im Vorfeld von Davos nicht nur Jubelstimmung und verwiesen etwa auf die weiter ungelöste Schuldenkrise in Europa und die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in den USA. Risikoreiche Machtverschiebungen Auch die Machtverschiebung unter den globalen Wirtschaftsmächten berge bisher nicht einschätzbare Risiken. Ian Bremmer von der Beratungsfirma Eurasia nannte hier etwa den schrumpfenden Führungsanspruch der USA. Sollte kein Land mehr über genügend Macht verfügen, die globalen Wirtschaftsleitlinien zu steuern, drohe laut Bremmer eine Ära zunehmender Wirtschaftskonflikte. http://www.orf.at/stories/2038680/2038245/
( °) ( °) dada.
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von xenia am Sonntag 6. Februar 2011, 19:29
Rohstoff-Spekulation: Fischler für RegelnFinanzprodukte auf Agrarrohstoffe sollten stärker reguliert werden, findet Ex-Agrarkommissar Franz Fischler. http://kurier.at/wirtschaft/2071173.php
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von OHB am Freitag 11. Februar 2011, 22:48
Rogoff: "Einige Länder zu Euro-Auszeit ermuntern" US-Ökonom Rogoff hält eine Umschuldung europäischer Länder für unumgänglich. Er stellt sich einen Schuldenschnitt von bis zu 40 Prozent vor. "Es gibt keinen einfachen Ausweg. Europa kann nur Zeit kaufen", sagt US-Ökonom Kenneth Rogoff über die europäische Schuldenkrise. Eine Umschuldung von Krisenländern wie Griechenland sieht er als unumgänglich an. Sie sei weniger schmerzhaft und erheblich kürzer als die Sparprogramme............................... http://diepresse.com/home/wirtschaft/in ... ect=609810
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von f.art reloaded am Samstag 12. Februar 2011, 02:18
Ja das passt den Amis nicht, eine stärkere (und bessere) Währung als Konkurrenz zu haben. Ist halt nicht mehr so einfach, europäische Staaten zu erpressen, gelle? 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von majestix am Montag 14. Februar 2011, 01:26
f.art reloaded hat geschrieben:Ja das passt den Amis nicht, eine stärkere (und bessere) Währung als Konkurrenz zu haben. Ist halt nicht mehr so einfach, europäische Staaten zu erpressen, gelle? 
Den Republikanern paßt auch nicht, das eigene Budget zu sanieren. Die militärische Supermacht USA wird von der VR China finanziert und am Leben erhalten. Perverser geht´s ja nicht mehr: Kommunismus stützt Kapitalismus. Und da faselt noch jemand von westlichen (christlichen) Werten?
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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von OHB am Montag 14. Februar 2011, 10:43
majestix hat geschrieben:f.art reloaded hat geschrieben:Ja das passt den Amis nicht, eine stärkere (und bessere) Währung als Konkurrenz zu haben. Ist halt nicht mehr so einfach, europäische Staaten zu erpressen, gelle? 
Den Republikanern paßt auch nicht, das eigene Budget zu sanieren. Die militärische Supermacht USA wird von der VR China finanziert und am Leben erhalten. Perverser geht´s ja nicht mehr: Kommunismus stützt Kapitalismus. Und da faselt noch jemand von westlichen (christlichen) Werten?
wer weiß eventuell wird einmal amerika eine chinesische dependance 
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von majestix am Mittwoch 16. Februar 2011, 20:30
OHB hat geschrieben:wer weiß eventuell wird einmal amerika eine chinesische dependance 
In jeder Großstadt der USA gibt es eine Chinatown, Du liegst also nicht so falsch nicht.
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von f.art reloaded am Freitag 18. Februar 2011, 02:32
"Everything's fucked up, and nobody goes to jail"→ RollingStone
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von majestix am Samstag 19. Februar 2011, 02:13
f.art reloaded hat geschrieben:"Everything's fucked up, and nobody goes to jail"→ RollingStone
nobody goes to jail - except Madoff. Ein Bauernopfer findet sich immer.
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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von f.art reloaded am Samstag 19. Februar 2011, 02:22
majestix hat geschrieben:nobody goes to jail - except Madoff. Ein Bauernopfer findet sich immer.
Die 150 Jahre Haft hätte man durchaus aufteilen können. 
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von f.art reloaded am Donnerstag 17. März 2011, 02:12
Hallo Weltwirtschaftsexperten: Morgen gibt's mal eben 'ne Finanzkrise, weil die Japaner alles verscherbeln, was in den Tresoren lagert. Deshalb rutscht der U.S.-Dollar in den Keller. Der Yen-Dollar-Kurs ist seit dem 2. Weltkrieg auf einem neuen Rekordhoch. → theage
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