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das Bettelei Unwesen in den Öffis

das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon calimero am Sonntag 9. Juli 2006, 15:10

Wie im Standard zu lesen, werden die Wiener Linien gegen das organisierte Bettlereiunwesen vorgehen:
So liest man im Standard:


"Kein Geld für Öffi-Bettler
Die Wiener Linien wollen nicht nur gegen Diebe und Vandalen, sondern auch gegen organisierte Bettler vorgehen
Videoüberwachung, verstärkte Polizei-Kontrollen und spezielle Durchsagen: Die Wiener Linien wollen nicht nur gegen Diebe und Vandalen, sondern auch gegen organisierte Bettler vorgehen. Die Grünen kritisieren die Verdrängung von Armut."

Dass die Grünen dagegen sind, versteht sich von selbst.
Wenn man aber die Argumente liest, bzw. den "Ratschlag", was man denn anders machen könnte, zweifelt man am Verstand von so manchen Grünen:

" Für Heidi Cammerlander, Sozialsprecherin der Wiener Grünen, ist die "Anti-Bettelkampagne"der Wiener Linien ein Beispiel für die Verdrängung von sozialen Missständen. "Es kann nicht sein, dass Armut durch Verbote und Vertreibung versteckt wird."Anstatt durch derartige Kampagnen Klischees zu verstärken, sollte die Politik wirkungsvolle Konzepte entwickeln, fordert Cammerlander abermals Gratis-Öffi-Benutzung für Menschen in "verfestigter Armut"."


Denkt denn die Sozialsprecherin der Grünen nicht einen Jota weiter?
Erstens werden die Leute, die diesen organisierten Banden angehören, bzw. von ihnen zum Betteln gezwungen sind, sich sicher keinen Fahrschein kaufen.
Daher geht auch die Forderung, nach einer Gratis-Öffi-Benutzung ins Leere. Außerdem....wie sollte das praktiziert werden? Dem rumänischen oder bulgarischen Bettler, der in der U-Bahn sein Unwesen treibt, einen Gratisfahrschein zukommen lassen? Dazu müsste doch einmal überprüft werden, woher der Bettler kommt....

Außer Dagegensein also keinerlei vernünftige Lösung, aber Hauptsache, "dagegen ".....
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Bukittimah am Sonntag 9. Juli 2006, 15:45

calimero hat geschrieben:Außer Dagegensein also keinerlei vernünftige Lösung, aber Hauptsache, "dagegen ".....


....koennte man jetzt fortsetzen, so in etwa "ausser auf die Gruenen hinhacken keinerlei vernuenftige Vorschlaege, aber Hauptsache, auf die Gruenen hinhacken".....


Wie gesagt, koennte man. Bild



PS: Bis spaeter, der Golfplatz ruft!

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Beitragvon calimero am Sonntag 9. Juli 2006, 16:26

Buki, mich ärgert ja nur, dass diese Truppe immer und überall dagegen sein muss.
Das geht dann so weit, dass irreale Vorschläge gemacht werden.
Die Wiener Linien sind weit davor entfernt, unmenschlich oder rassistisch zu sein. Es gibt ein Bandenunwesen (ich hab es letztens wieder selbst erlebt, es war offensichtlich, dass Leute in die U-Bahn geschickt werden, die dir nur die Hand oder einen Behälter unter die Nase halten, nicht einmal ein Wort Deutsch können, bzw. in irgendeiner undefinierbaren Sprache etwas murmeln und auf den Erfolg der Mitleidsmasche hoffen)
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Aurora100 am Sonntag 9. Juli 2006, 17:05

calimero hat geschrieben:Wie im Standard zu lesen, werden die Wiener Linien gegen das organisierte Bettlereiunwesen vorgehen:
So liest man im Standard:


"Kein Geld für Öffi-Bettler
Die Wiener Linien wollen nicht nur gegen Diebe und Vandalen, sondern auch gegen organisierte Bettler vorgehen
Videoüberwachung, verstärkte Polizei-Kontrollen und spezielle Durchsagen: Die Wiener Linien wollen nicht nur gegen Diebe und Vandalen, sondern auch gegen organisierte Bettler vorgehen. Die Grünen kritisieren die Verdrängung von Armut."

Dass die Grünen dagegen sind, versteht sich von selbst.
Wenn man aber die Argumente liest, bzw. den "Ratschlag", was man denn anders machen könnte, zweifelt man am Verstand von so manchen Grünen:

" Für Heidi Cammerlander, Sozialsprecherin der Wiener Grünen, ist die "Anti-Bettelkampagne"der Wiener Linien ein Beispiel für die Verdrängung von sozialen Missständen. "Es kann nicht sein, dass Armut durch Verbote und Vertreibung versteckt wird."Anstatt durch derartige Kampagnen Klischees zu verstärken, sollte die Politik wirkungsvolle Konzepte entwickeln, fordert Cammerlander abermals Gratis-Öffi-Benutzung für Menschen in "verfestigter Armut"."


Denkt denn die Sozialsprecherin der Grünen nicht einen Jota weiter?
Erstens werden die Leute, die diesen organisierten Banden angehören, bzw. von ihnen zum Betteln gezwungen sind, sich sicher keinen Fahrschein kaufen.
Daher geht auch die Forderung, nach einer Gratis-Öffi-Benutzung ins Leere. Außerdem....wie sollte das praktiziert werden? Dem rumänischen oder bulgarischen Bettler, der in der U-Bahn sein Unwesen treibt, einen Gratisfahrschein zukommen lassen? Dazu müsste doch einmal überprüft werden, woher der Bettler kommt....

Außer Dagegensein also keinerlei vernünftige Lösung, aber Hauptsache, "dagegen ".....


Hallo Cali,
es gibt schon lange Schwerpunkte gegen Bettlerorganisationen.
Es trifft aber nur die Ärmsten und nie die Köpfe der organisierten Banden.
Die Bettler bekommen nix, ihnen wird das Geld sehr schnell abgenommen.
Auch die Kinder, die zum Betteln oder Stehlen trainiert werden, sind ein Fass ohne Boden. Kaum erwischt, werden sie von ihren *Eltern* wieder abgeholt und man kann auch nix machen, weil sie keine österreichischen Staatsbürger sind und außerdem unter 14 Jahre.

So wie es jetzt ist, wird sich nichts ändern.
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon asy am Sonntag 9. Juli 2006, 17:10

Aurora100 hat geschrieben:Hallo Cali,
es gibt schon lange Schwerpunkte gegen Bettlerorganisationen.
Es trifft aber nur die Ärmsten und nie die Köpfe der organisierten Banden.
Die Bettler bekommen nix, ihnen wird das Geld sehr schnell abgenommen.
Auch die Kinder, die zum Betteln oder Stehlen trainiert werden, sind ein Fass ohne Boden. Kaum erwischt, werden sie von ihren *Eltern* wieder abgeholt und man kann auch nix machen, weil sie keine österreichischen Staatsbürger sind und außerdem unter 14 Jahre.

So wie es jetzt ist, wird sich nichts ändern.



da ändert sich gewaltiges ( aber nicht im verseuchten, roten Wien)
in Fürstenfeld gibt es das totale Bettlerverbot!
in Graz wollte es der Bürgermeister ( ÖVP) auch, aber die ROTEN, KOMMUNISTEN waren im Gemeinderat dagegen; nun kommt im Herbst für die Bettler anderes: erst mal: Ermahnung, zweites mal: Geldstrafe 800.- Euro! ( nicht bezahlen,Häfen) BRAVO!
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Beitragvon Bukittimah am Sonntag 9. Juli 2006, 17:15

calimero hat geschrieben:Buki, mich ärgert ja nur, dass diese Truppe immer und überall dagegen sein muss.
Das geht dann so weit, dass irreale Vorschläge gemacht werden.
Die Wiener Linien sind weit davor entfernt, unmenschlich oder rassistisch zu sein. Es gibt ein Bandenunwesen (ich hab es letztens wieder selbst erlebt, es war offensichtlich, dass Leute in die U-Bahn geschickt werden, die dir nur die Hand oder einen Behälter unter die Nase halten, nicht einmal ein Wort Deutsch können, bzw. in irgendeiner undefinierbaren Sprache etwas murmeln und auf den Erfolg der Mitleidsmasche hoffen)


Das glaub ich dir schon. Nur, da muesste meiner Meinung nach von der Polizei her rigoros durchgegriffen werden. Das kann ja nicht sein, dass man das nicht in den Griff bekommt.
(Wobei man aber an einem "Einzelschicksal" nicht vorbeigehen sollte - also, ich kann's nicht).

Golfen ins Wasser gefallen (im wahrsten Sinn des Wortes - es regnet und stuermt.... Bild)

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Beitragvon calimero am Sonntag 9. Juli 2006, 17:27

Ich kann schon an diesen "Einzelschicksalen" vorübergehen, bzw. nichts spenden.
Weil ich weiß, dass es, so wie Aurora schon schrieb, sowieso sinnlos ist.
Weder die Behinderten noch die Kinder erhalten etwas, das kassieren die Bandenbosse.
Leider kann man nicht so rasch die Polizei rufen, wie man möchte.
Das wäre nämlich die einzige Möglichkeit, dass da eingeschritten werden könnte.
Es gibt, so glaube ich, ein Abkommen, dass z.B. die Kinder in rumänische/bulgarische Kinderheime kommen, wo sie der Macht der Bandenbosse entzogen sind.
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Beitragvon Aurora100 am Sonntag 9. Juli 2006, 17:37

Es gibt, so glaube ich, ein Abkommen, dass z.B. die Kinder in rumänische/bulgarische Kinderheime kommen, wo sie der Macht der Bandenbosse entzogen sind.[/quote]

hehehehehe, der war gut.
Sorry Cali, du bist zu gut für diese Welt.
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Beitragvon calimero am Sonntag 9. Juli 2006, 17:51

Ich kann da nur mit dem aufweisen:

http://wien.orf.at/stories/93666/
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Zeit am Sonntag 9. Juli 2006, 17:57

x
Zuletzt geändert von Zeit am Sonntag 16. Juli 2006, 17:39, insgesamt 1-mal geändert.
Zeit
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Eulenspiegel am Sonntag 9. Juli 2006, 18:01

asy hat geschrieben:
Aurora100 hat geschrieben:
Hallo Cali,
es gibt schon lange Schwerpunkte gegen Bettlerorganisationen.
Es trifft aber nur die Ärmsten und nie die Köpfe der organisierten Banden.
Die Bettler bekommen nix, ihnen wird das Geld sehr schnell abgenommen.
Auch die Kinder, die zum Betteln oder Stehlen trainiert werden, sind ein Fass ohne Boden. Kaum erwischt, werden sie von ihren *Eltern* wieder abgeholt und man kann auch nix machen, weil sie keine österreichischen Staatsbürger sind und außerdem unter 14 Jahre.

So wie es jetzt ist, wird sich nichts ändern.



da ändert sich gewaltiges ( aber nicht im verseuchten, roten Wien)
in Fürstenfeld gibt es das totale Bettlerverbot!
in Graz wollte es der Bürgermeister ( ÖVP) auch, aber die ROTEN, KOMMUNISTEN waren im Gemeinderat dagegen; nun kommt im Herbst für die Bettler anderes: erst mal: Ermahnung, zweites mal: Geldstrafe 800.- Euro! ( nicht bezahlen,Häfen) BRAVO!


>>>in Fürstenfeld gibt es das totale Bettlerverbot!<<<

Sollte das nicht heißen "Bettelverbot" Question
Betteln kann man verbieten - Bettler wohl eher kaum, odrrr Question Wink
Besser Vorbeugen, als auf die Schuhe zu kotzen.
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Aurora100 am Sonntag 9. Juli 2006, 18:08

da ändert sich gewaltiges ( aber nicht im verseuchten, roten Wien)
in Fürstenfeld gibt es das totale Bettlerverbot!
in Graz wollte es der Bürgermeister ( ÖVP) auch, aber die ROTEN, KOMMUNISTEN waren im Gemeinderat dagegen; nun kommt im Herbst für die Bettler anderes: erst mal: Ermahnung, zweites mal: Geldstrafe 800.- Euro! ( nicht bezahlen,Häfen) BRAVO!
[/quote]

Früher gabs die Meldemannstraße, ein bekanntes Männerheim.
Wenn es bitterkalt war, dann haben Polizisten Bettler oft *eingesperrt, weil sie tagsüber nicht ins Heim durften.
Dadurch bekamen sie etwas zum Essen und hatten es warm.
Das waren Bettler bzw Unterstandlose, die wirklich nichts hatten und das Geld für den Eigenverbrauch erbettelten.
Meine Mutter gab ihnen oft etwas zu essen, weil sie der Meinung war, das nützt mehr.
Es waren nicht alle alkoholkrank oder drogensüchtig.

Heute ist es etwas anders.
Man täuscht Menschen bewusst, um an Geld zu kommen.
Dadurch leiden auch die *wirklichen* Bettler, weil sie nichts mehr bekommen.
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon Aurora100 am Sonntag 9. Juli 2006, 18:13

Eulenspiegel hat geschrieben:
asy hat geschrieben:
Aurora100 hat geschrieben:

Sollte das nicht heißen "Bettelverbot" Question
Betteln kann man verbieten - Bettler wohl eher kaum, odrrr Question Wink


Ohne Betteln sinds ja dann keine Bettler.
Servas Till Wink
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Beitragvon calimero am Sonntag 9. Juli 2006, 18:42

Ich weiß aber nicht, ob das (häufige) Einzelfälle sind oder ob es stark verbreitet ist und ob was dagegen geplant ist. Wenn es keine anderen Vorschläge gibt als das Betteln allgemein zu verbieten (Einschränkungen?), dann denk ich mir aber doch, wohin wir uns denn bewegen, wenn wir vor lauter schlechtem Gewissen wegschauen und das Armsein verbieten wollen - mit der Ausrede, man wolle nicht für slowakische oder bulgarische Banden etwas spenden.


Ich glaube nicht, dass es eine "Ausrede" ist, wenn man das nun vorkommende Bettlerbandenunwesen ablehnt und daher nichts spendet.
Es sind keine Einzelfälle, ich glaube, so richtige Bettler wie früher gibt es gar nicht mehr. Obdachlose, ja, aber Bettler eher nicht mehr.
Diejenigen, die da mit fehlenden Gliedmaßen irgendwo auf den Hauptstraßen oder in den Öffis zu finden sind und betteln, gehören zu den Banden!
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Re: das Bettelei Unwesen in den Öffis

Beitragvon smART am Sonntag 9. Juli 2006, 18:44

Früher gabs die Meldemannstraße, ein bekanntes Männerheim.
Wenn es bitterkalt war, dann haben Polizisten Bettler oft *eingesperrt, weil sie tagsüber nicht ins Heim durften.
Dadurch bekamen sie etwas zum Essen und hatten es warm.
Das waren Bettler bzw Unterstandlose, die wirklich nichts hatten und das Geld für den Eigenverbrauch erbettelten.


Jaja, wir wissen.....!

Meine Mutter gab ihnen oft etwas zu essen, weil sie der Meinung war, das nützt mehr.



In welchen Jahren war denn das? Das frage ich wegen des angeführten Nutzens!
Es waren nicht alle alkoholkrank oder drogensüchtig.



Also doch eher ganz normal? Rolling Eyes Wink
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