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von xenia am Sonntag 6. August 2006, 21:43
Ich habe es im vorigen Eintrag schon geklärt. Nicht aufgefallen?
erst jetzt, ab "upps" stand vorher noch nichts da.
Es stand jedenfalls vor deiner Entgegnung dort.
schon möglich, dass ich meine antwort unterbrochen habe, weil mir etwas anderes wichtiger war, da hab ich dann natürlich nicht nachgeschaut und aktualisiert. Mit Windgeneratoren lässt sich die Zahl von Kraftwerken besonders in unserer Region nicht wesentlich reduzieren, wohl aber die Landschaft verschandeln. Sie stellen hauptsächlich eine Profitquelle dar umso mehr, je weniger gespart wird ohne aber unserem Land viele Arbeitsplätze zu bescheren. Oft besteht der Irrtum, dass es bei heimischen Windkraftprojekten zu keiner österreichischen Wertschöpfung komme, da die Anlagen aus Dänemark und Deutschland importiert werden. Mit diesem Irrtum räumt die Studie "Wirtschaftsfaktor Windenergie in Österreich" des Wissenschaftsministeriums auf, in der die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Windkraftausbaus in Österreich untersucht wurden. Jetzt wurde diese Studie, die in einem Szenario untersucht, was für Wertschöpfung durch den Bau von 600 MW Windkraft entsteht (vgl."Windenergie" Nr.27, Nov. 2002) an den tatsächlichen Windkraft-Boom angepasst: Das beeindruckende Ergebnis: In Österreich gibt es 2300 Arbeitsplätze durch die Windkraft. Und: Durch die Investition in Windkraft entsteht 50% mehr heimische Wertschöpfung, als wenn bei der Stromerzeugung alles beim Alten bleibt.http://tinyurl.com/h53coalles recht schön und gut, aber weiss jemand, wie es wäre, hätte man seit dem krieg die unzähligen privaten klein-kraftwerke nicht verboten, zerstören lassen und durch nicht-einspeisung des überschüssigen stroms ins öffentliche netz faktisch unmöglich gemacht ? meiner meinung nach könnten auch diese mini-kraftwerke einen teil des energiebedarfs abdecken, wenn es sie noch gäbe, genau so, wie die windkraftwerke ja auch nur einen teil abdecken sollen... ps: was ist jetzt wieder los ? habe nichts an der größe der schrift gedreht, meine einstellung zeigt weiter auf "normal"...
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xenia
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von Querulator am Montag 7. August 2006, 04:06
Mit Windgeneratoren lässt sich die Zahl von Kraftwerken besonders in unserer Region nicht wesentlich reduzieren, wohl aber die Landschaft verschandeln. Sie stellen hauptsächlich eine Profitquelle dar umso mehr, je weniger gespart wird ohne aber unserem Land viele Arbeitsplätze zu bescheren. Oft besteht der Irrtum, dass es bei heimischen Windkraftprojekten zu keiner österreichischen Wertschöpfung komme, da die Anlagen aus Dänemark und Deutschland importiert werden. Mit diesem Irrtum räumt die Studie "Wirtschaftsfaktor Windenergie in Österreich" des Wissenschaftsministeriums auf, in der die volkswirtschaftlichen Auswirkungen des Windkraftausbaus in Österreich untersucht wurden. Jetzt wurde diese Studie, die in einem Szenario untersucht, was für Wertschöpfung durch den Bau von 600 MW Windkraft entsteht (vgl."Windenergie" Nr.27, Nov. 2002) an den tatsächlichen Windkraft-Boom angepasst: Das beeindruckende Ergebnis: In Österreich gibt es 2300 Arbeitsplätze durch die Windkraft. Und: Durch die Investition in Windkraft entsteht 50% mehr heimische Wertschöpfung, als wenn bei der Stromerzeugung alles beim Alten bleibt.http://tinyurl.com/h53coRegierungspropaganda, die beeindrucken soll und für die der Spruch meines Geschichtsprofessors gilt:
"Es gibt drei Arten von Lüge: die gemeine Lüge, die Notlüge und die Statistik."
Wenn bei der Stromerzeugung alles beim Alten bleibt, rührt sich natürlich wenig. Ob die 2300 bleibende Arbeitsplätze sind oder der Großteil davon nur für Transport und Aufbau benötigt wurde, bleibt dahingestellt. "50 % mehr heimische Wertschöpfung" bezieht sich natürlich nicht auf den Rest der heimischen Wertschöpfung als 100 % sondern auf eine angenommene Größe für den Fall, dass man so gut wie nichts getran hätte. Und wieviel sind 50 % von so gut wie nichts?
Natürlich bringen die Windkraftanlagen etwas. Ich habe nur festgestellt, dass sie kein Ersatz für Großkraftwerke sind und bei einer gegebenen Leistungsabgabe weit mehr Platz beanspruchen als solche.alles recht schön und gut, aber weiss jemand, wie es wäre, hätte man seit dem krieg die unzähligen privaten klein-kraftwerke nicht verboten, zerstören lassen und durch nicht-einspeisung des überschüssigen stroms ins öffentliche netz faktisch unmöglich gemacht ? Das kann ich dir sagen: Das weiß niemand wirklich, weil sich die Entwicklung der Elektrizitätswirtschaft, wie sie dann gelaufen wäre, nicht abschätzen lässt. Verboten dürften sie nicht gewesen sein; ich habe in den frühen Siebzigern im Pyhrntal so ein Mini-Kraftwerk mit einer kleinen Kaplan-Turbine gesehen. Man hat, glaube ich, die Tarif- und sonstigen Bedingungen so gestaltet, dass für einen Betreiber praktisch nichts rauszuholen gewesen wäre. Monopolwirtschaft eben!meiner meinung nach könnten auch diese mini-kraftwerke einen teil des energiebedarfs abdecken, wenn es sie noch gäbe, genau so, wie die windkraftwerke ja auch nur einen teil abdecken sollen... Die könnten sicher Lücken füllen, mit weniger Platzbedarf als Windgeneratoren.ps: was ist jetzt wieder los ? habe nichts an der größe der schrift gedreht, meine einstellung zeigt weiter auf "normal"...[/quote] Was neben "Schriftgröße:" steht, sagt nichts über die Größe der Schrift aus, solange du nicht ein Textstück markierst und eine Schriftgröße dafür wählst. Wenn du sichergehen möchtest, dass die Größe nicht falsch rauskommt, was manchmal passiert, kannst du den Text markieren und auf "normal" einstellen, auf dass er dann zwischen und zu stehen kommt. Lässt sich das nicht tun, kannst du auf einen anderen Wert einstellen und die Zahl auf "12" ausbessern.
"Das Problem im Internet ist, dass man nie weiß, ob die Zitate authentisch sind."
Mahatma Gandhi
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Querulator
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