M. hat geschrieben:Ich habe meine Meinung geändert

Eigentlich wurscht.... die sollen ruhig unsere Volkswirtschaft total liberalisieren, funktioniert so eh nimma ... und das so rasch wie möglich.
Bei unseren lieben Gewerbe u. Dienstleistungsanbietern wird das grosse Sterben beginnen. In Österreich sind ca. 40% der Betriebe nicht in der Lage bei harten EU Wettbewerbsbedingungen zu überleben. diese Betriebe die zur Zeit nur durch dubiose Lohnmodelle od. sonstigen Subvensionen künstlich am Leben erhalten werden, sind volkswirtschaftlich sowieso eine Belastung und haben somit null Anrecht in einen freien Markt zu existieren!
Anrecht auf "Arbeitslose" haben diese "ExUnternehmer" dann auch nicht - hier ersparen wir uns wieder etwas, WIR anderen gehen in die Arbeitslose und schauen zu wie sich das weiter entwickelt - dann haben wir auch Zeit unsere Alten zu pflegen

wie der Bundeskanzler gesagt hat und gehen nebenbei ein bissl schwarz arbeiten .... die Arbeitslosenrate wird sich ziemlich erhöhen... aber wir behindern dann wenigstens nicht mehr den freien Wettbewerb .... die Anzahl der Sozialhilfe-Empfänger (Ex-Unternehmer) wird sich auch etwas erhöhen, wir können diese auch nicht wirklich verhungern lassen, aber diese können dann auch wenigstens keinen Schaden mehr anrichten

und unseren Kanzler schicken wird nach Argentinien, samt Bruderschaft
... und bestehenden Pensionisten nehmen wir noch etwas von ihrer Pension ... haben sie doch dann uns, die über genügend Zeit verfügen sie zu pflegen

Na dann gehn wirs an <: -)
ICH BIN DAFÜR AUSLÄNDISCHE ARBEITSKRAFT ZU LEGALISIEREN (zu den Konditionen ihres Heimatlandes natürlich) !!!

), das ist wirklich die einzige Möglichkeit unsere subvensierten Parasiten loszuwerden...samt unseren riesigen defizitären Staatsapparat....
Ich glaube kaum, dass sich der Kanzler mit dem ach so erfolgreichen Ex-Kanzler in Argentinien vertragen wird. Wenn schon, dann sollte man den auch Leider-Nein-Kanzler Dr. Gusenbauer nach Argentinien schicken, samt seiner ungeliebten ÖGB-Bruderschaft.
Hast Du eigentlich etwas gegen Argentinien? Nur weil die Fußballer besser sind als unsere Fußballdolme?
Ich habe da etwas für Dich - ein Zitat aus einem Urteil des Verwaltungsgerichtshofes zur Frage illegaler Ausländerbeschäftigung:
Wie der Verwaltungsgerichtshof in ständiger Rechtsprechung
(vgl. die hg. Erkenntnisse vom 18. Dezember 1998, Zl. 98/09/0290,
und vom 3. Juli 2000, Zl. 99/09/0037) dargelegt hat, fallen
Gefälligkeitsdienste nicht unter die bewilligungspflichtige
Beschäftigung des AuslBG. Als Gefälligkeitsdienste können
kurzfristige, freiwillige und unentgeltliche Dienste anerkannt
werden, die vom Leistenden auf Grund spezifischer Bindungen
zwischen ihm und dem Leistungsberechtigten erbracht werden. Der
Übergang zwischen Gefälligkeitsdienst und kurzfristiger
Beschäftigung im Sinne des AuslBG ist fließend. Es ist eine
Würdigung aller Umstände des Einzelfalles vorzunehmen, um einen
Gefälligkeitsdienst annehmen zu können. Wesentlich ist in einem
solchen Fall die Freiwilligkeit der Leistung.
VwGH Erkenntnis 99/09/0266 Entscheidungsdatum 20010919
Quelle
www.ris.bka.gv.atIm Klartext heißt das nichts anderes, als dass die zulässige sog. "Nachbarschaftshilfe" beim privaten Hausbau auch für ausländische Pflegedienste gilt.
Ich würde, wie Du ja anregst, den Arbeitsmarkt sofort öffnen, was ja noch lange keinen freien Personenverkehr bedeutet.
Was spricht dagegen, EU-Bürger der neuen Mitglieder in Österreich tätig werden zu lassen?
Ich habe seit 14 Tagen einen Rohrbruch in der Wasserleitung, und zwar in einer im Erdreich verlegten Leitung unter dem nicht unterkellerten Teil des Hauses. Es handelt sich um einen Altbau mit Zubauten aus früheren Jahrhunderten. Der Wasserverlust beläuft sich auf 30 l pro Minute. Seit 14 Tagen pfuschen österreichische Baufirma und österreichische Installationsfirma daran herum, ohne das defekte Rohr identifiziert oder freigelegt zu haben.
Ein polnischer Betrieb - dürfte er in Österreich tätig werden - hätte das Problem am ersten Wochenende behoben, wo Österreicher ja nicht arbeiten dürfen und wollen.
Da sei die Gewerkschaft vor, und ihre Kollektivverträge.
Frau Betriebsrätin M. kämpfen für Pfründe Ihrer Genossen Präsidenten, Vorsitzenden und so weiter.
Was hat ein Betriebsrat eigentlich mit der Gewerkschaft zu schaffen? Steht irgendwo geschrieben, dass Betriebsräte Gewerkschaftsmitglieder sein müssen und die Buchführung eines x-beliebigen Betriebsrates von der Gewerkschaft kontrolliert wird?
Wenn die Herren Gusenbauer und Hundsdorfer ebensolche Wunderwuzzis wie ihre potentiellen (bei Gusenbauer V. Klima) und tatsächlichen (bei Hundsdorfer F. Verzetnitsch) Vorgänger sind, droht Österreich eine üble Periode. Und davor kann man sich nur fürchten.
Davor sollten sich vor allem auch ÖGB-Mitglieder fürchten, weil die Mitgliedschaft bei einem Verein zur solidarischen Haftung verpflichtet. Schulden eines Vereines sind von den Mitgliedern zur ungeteilten Hand zu begleichen. Auch im Fall eines Konkurses, der ziemlich unmittelbar bevorsteht.
Selbst ein Herr Dr. Gusenbauer als Bundeskanzler wird den ÖGB weder retten können noch wollen.
Und Gusenbauer ist Kommunist, kein Sozialist und schon gar kein Sozialdemokrat. Gusenbauer ist autoritär ohne Autorität.
Auch van der Bellen ist Kommunist.
Rote wie Grüne haben aber keine besseren Spitzenkandidaten, das ist deren Dilemma.
Möglicherweise auch Deines.