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ÖGB vor dem endgültigen Aus?

Neuer Beitragvon M. am Samstag 2. September 2006, 11:45

Jasomirgott hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:ist
Jasomirgott hat geschrieben:Ich habe ja auch geschrieben: "...dass ein eventueller Verkaufserlös nicht den erhofften Gewinn bringt..."


Du hast aber auch geschrieben,"Daher ist der ÖGB nicht mehr zahlungsfähig", was derzeit noch nicht zutrifft.


ÖGB ist unfähig seine Liegenschaften weiter zu erhalten (die Aufwendungen zu bezahlen) und muß verkaufen, daher ist er zahlungsunfähig.


Träume weiter lieber Jaso Smile
Deine Schwarzen werden sich sicher das praktische Instument "staatliche Gewerkschaft" nicht wegnehmen lassen.
Aber auch praktische "Waffen" machen sich manchmal gerne selbstständig <; -) wie man weiss....
Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht. - Erich Fried
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Neuer Beitragvon Jasomirgott am Samstag 2. September 2006, 12:43

M. hat geschrieben:[Träume weiter lieber Jaso :-)
Deine Schwarzen werden sich sicher das praktische Instument "staatliche Gewerkschaft" nicht wegnehmen lassen.
Aber auch praktische "Waffen" machen sich manchmal gerne selbstständig <; -) wie man weiss....


Es sind jetzt genausowenig meine Schwarzen, wie es einst meine Blauen waren, es ist nur jeweils die am wenigst schlechte Alternative.

Eine Arbeitnehmervertretung sollte eben so wenig eine Waffe, als ein Selbstbedienungsladen sein.

Ich bin nur traurig, dass meine Prophezeiung über den ÖGB und seine Finanzgebahrung so schreckliche Wirklichkeit wurde.

Natasche ist NUR ein Opfer eines irren Täters.

Beim ÖGB sind es zigtausende Opfer irrer Täter.
Jasu ist auch nur ein Mensch.
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Neuer Beitragvon M. am Samstag 2. September 2006, 13:01

Beim ÖGB sind es zigtausende Opfer irrer Täter.


.... und diese "Täter" sitzen in allen Parteien und machten erst möglich was eben - in der Bawag - passiert ist.

In der Bawag-Affaire waren nämlich nicht nur "Rote" involviert...den Boden dafür haben nicht nur die "Roten" bereitet....jeden nicht ganz blinden, sollte das schon klar sein....

Und diese lenken jetzt brav weiter, und machen sich ihre Gesetze auch weiterhin für sich selbst, mit Unterstützung eines Grossteils der Bevölkerung..... und das derpack ich nicht ganz, das gebe ich gerne zu.
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Neuer Beitragvon majestix am Montag 4. September 2006, 20:01

M. hat geschrieben:
Beim ÖGB sind es zigtausende Opfer irrer Täter.


.... und diese "Täter" sitzen in allen Parteien und machten erst möglich was eben - in der Bawag - passiert ist.

In der Bawag-Affaire waren nämlich nicht nur "Rote" involviert...den Boden dafür haben nicht nur die "Roten" bereitet....jeden nicht ganz blinden, sollte das schon klar sein....

Und diese lenken jetzt brav weiter, und machen sich ihre Gesetze auch weiterhin für sich selbst, mit Unterstützung eines Grossteils der Bevölkerung..... und das derpack ich nicht ganz, das gebe ich gerne zu.



Den Boden aufbereitet hat der böse Kapitalismus - und eine Bank ist nun einmal ein kapitalistisches Instrument.
Auch die Vatikan-Bank ist kapitalistisch.

Folgender Vergleich ist legitim:
Sowohl der ÖGB als auch der Vatikan brauchen zusätzliche Einnahmen, die durch Mitgliedsbeiträge nicht gedeckt sind, um die selbstgestellten Aufgaben erfüllen zu können.
Warum das so ist, kann man vorerst unberücksichtigt lassen.

Bei beiden Institutionen, ÖGB und Vatikan (=katholische Kirche), handelt es sich um Vereine, die sich der Unterstützung sozial Benachteiligter widmen.

Um das erforderliche Geld zu erwirtschaften, müssen Banken auch Spekulationsgeschäfte betreiben und Beteiligungen eingehen, die im diametralen Widerspruch zu den Ideologien der jeweiligen Eigentümer stehen.
So etwas kann natürlich auch schiefgehen, und dann ist der Skandal perfekt.
Die Vatikan-Bank hat ihre Turbulenzen schon hinter sich, die Bawag noch nicht.

Nun ist aber eine Lebenserfahrung, dass Reichtum korrumpiert, sofern er nicht auf eigenen Leistungen beruht.

Der Papst residiert gratis in einem Palast, Herr Schönborn ebenso, die Herren Flöttl sen., Verzetnitsch und Elsner nicht ganz, aber fast gratis.

Da wie dort haben sich ahnungslose und unbedarfte Aufsichträte in ein Debakel treiben lassen und ideologisch inakzeptable Geschäftspraktiken abgesegnet.

Ein Installateur als ÖGB-Präsident klingt ganz gut nach der Masche "Vom Tellerwäscher zum Millionär" - auch in Österreich möglich.
Und das Ergebnis ist nun zu bewundern.
Hundsdorfer berät sich mittlerweile mit Insolvenzspezialisten. Und verdient immer noch erheblich mehr als ein durchschnittliches ÖGB - Mitglied, ohne wirkliche Gegenleistung.

Warum wohl darf Herr Haberzettl plötzlich auf der Nationalratsliste der SPÖ kanditieren? Weil bei einem Konkurs des ÖGB auch alle Teilgewerkschaften Konkurs anmelden müssen. Herr Haberzettl ist dann ja kein Spitzengewerkschafter mehr, weil es keine Gewerkschaften mehr gibt. Und auch keine FSG.

Gusenbauer ist sicher nicht so dumm, wie er sich präsentieren läßt. Als Bundeskanzler will ich ihn aber dennoch nicht.
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Neuer Beitragvon M. am Montag 4. September 2006, 21:36

Den Boden aufbereitet hat der böse Kapitalismus - und eine Bank ist nun einmal ein kapitalistisches Instrument.
Auch die Vatikan-Bank ist kapitalistisch.

Folgender Vergleich ist legitim:
Sowohl der ÖGB als auch der Vatikan brauchen zusätzliche Einnahmen, die durch Mitgliedsbeiträge nicht gedeckt sind, um die selbstgestellten Aufgaben erfüllen zu können.
Warum das so ist, kann man vorerst unberücksichtigt lassen.


Hmmm, darf ich dich verbessern? Smile Der ÖGB ist keine "Bank"! Die Bawag "Bank" war die böse - ok, die gehört den ÖGB ... aber trotzdem
>; -)

Bei beiden Institutionen, ÖGB und Vatikan (=katholische Kirche), handelt es sich um Vereine, die sich der Unterstützung sozial Benachteiligter widmen.


Yes, aber auch Mutter Theres verwendete für "Ihre" Kinder in Kalkutta gebrauchte Spritzen ... weil Geld ist pfui ... überhaupt das Ausgeben von Geld.

Um das erforderliche Geld zu erwirtschaften, müssen Banken auch Spekulationsgeschäfte betreiben und Beteiligungen eingehen, die im diametralen Widerspruch zu den Ideologien der jeweiligen Eigentümer stehen.
So etwas kann natürlich auch schiefgehen, und dann ist der Skandal perfekt.
Die Vatikan-Bank hat ihre Turbulenzen schon hinter sich, die Bawag noch nicht.


Stimmt das dauert noch ein bisserl...

Nun ist aber eine Lebenserfahrung, dass Reichtum korrumpiert, sofern er nicht auf eigenen Leistungen beruht.


Hier bin ich voll bei dir!

Der Papst residiert gratis in einem Palast, Herr Schönborn ebenso, die Herren Flöttl sen., Verzetnitsch und Elsner nicht ganz, aber fast gratis.


Hmmm ...

Da wie dort haben sich ahnungslose und unbedarfte Aufsichträte in ein Debakel treiben lassen und ideologisch inakzeptable Geschäftspraktiken abgesegnet.


Blödheit gehört bestraft, und wird auch immer bestraft ... letztendlich. Es ist immer nur eine Frage der Zeit...

Ein Installateur als ÖGB-Präsident klingt ganz gut nach der Masche "Vom Tellerwäscher zum Millionär" - auch in Österreich möglich.
Und das Ergebnis ist nun zu bewundern.
Hundsdorfer berät sich mittlerweile mit Insolvenzspezialisten. Und verdient immer noch erheblich mehr als ein durchschnittliches ÖGB - Mitglied, ohne wirkliche Gegenleistung.


Hundsdorfer halte ich für den "Bilderbuchbeamten". (wie ich das meine, darfst selbst interpretieren....)

Warum wohl darf Herr Haberzettl plötzlich auf der Nationalratsliste der SPÖ kanditieren? Weil bei einem Konkurs des ÖGB auch alle Teilgewerkschaften Konkurs anmelden müssen. Herr Haberzettl ist dann ja kein Spitzengewerkschafter mehr, weil es keine Gewerkschaften mehr gibt. Und auch keine FSG.


Diesen Vorwurf habe ich heute auch schon deponiert, ebenso meine persönlichen Gedanken dazu .... Auf Wiedersehen, es hat uns sehr gefreut! Smile
Es kann der Gerwerkschaft nichts besseres passieren, als solche Wendehälse los zu werden... aber doppelte Zusatz-"Funktionen" in der Gewerkschaft kann er sich aufzeichnen... und nicht weil vielleicht er selbst grossartig verzichtet....

Gusenbauer ist sicher nicht so dumm, wie er sich präsentieren läßt. Als Bundeskanzler will ich ihn aber dennoch nicht.


Ich glaube auch nicht, dass Gusenbauer "dumm" ist, eher das Gegenteil .... aber er hat weder Ausstrahlung, noch Mut, er wirkt ausgesprochen schwach und patschert, er kann seine Intelligenz nicht rüberbringen ..... und ist ausserdem eindeutig ein Club-Familien-Mensch. Solche Biotop-Hüter kommen für mich auch ganz sicher nicht in Frage...

Und das LIF hat sich jetzt auch politisch verkauft, was solls.
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Neuer Beitragvon M. am Montag 4. September 2006, 21:50

Ich bin nur traurig, dass meine Prophezeiung über den ÖGB und seine Finanzgebahrung so schreckliche Wirklichkeit wurde.



Flugzeuge die schwerer sind als Luft, können niemals fliegen .... hat man auch einmal gesagt Smile
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Mauscheleien mit österreichischen Käufern absichern

Neuer Beitragvon M. am Dienstag 5. September 2006, 15:59

>>...Refco-Vergleich (Seiten 13 und 14, Punkte H und I) umfänglich beschrieben und fixiert, wann dieser Passus in Kraft tritt, mit dem sich die Amerikaner gegen "Mauscheleien mit österreichischen Käufern absichern wollen" (ein kaufinteressierter Banker).

Die Österreicher-Klausel gilt dann nicht, wenn der österreichische Käufer im Mitbewerb mit mindestens einem ausländischen Kaufinteressenten das beste Angebot abgegeben hat..<<

(Standard)


Super unser Ruf in der Welt!
"der mauschelnde Österreicher" .... klingt wirklich arg nach türkischen Bazar Smile

Österreich stürzt sich halt lieber auf "Fehler" der anderen, als einmal bei sich selbst zu Hause gründlich aufzuräumen....

Aber das ist wohl braven und gehüteten Staatspsychiatriepatienten nicht wirklich zumutbar Smile
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