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von xenia am Donnerstag 9. Oktober 2008, 23:33
Konkurs über Domaine Pöttelsdorf eröffnetWein - Masseverwalter Klaus Dörnhöfer bestätigte eine diesbezügliche Mitteilung des Gläubigerschutzverbandes Creditreform. http://kurier.at/nachrichten/burgenland/211427.phpdaraus : Die 1956 gegründete Vertriebsgenossenschaft - früher als "Haus Bismarck", seit 2002 als Domaine Pöttelsdorf bekannt - beinhalte den Bereich Verkauf sowie die vor fünf Jahren errichtete "Weinerlebniswelt". Nähere Angaben zur Insolvenz lagen dem Verband zunächst nicht vor.
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xenia
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von xenia am Montag 17. November 2008, 21:02
Gastro-Chef der Wiener Fanzone insolventChristian Chytil macht das schlechte EURO-Geschäft für die Insolvenz verantwortlich. Von der Stadt Wien zeigte er sich enttäuscht. http://kurier.at/nachrichten/wien/268252.phpdaraus : "Neben dem Wettergott, der nicht ganz mitgespielt hat, hat uns leider auch der eine oder andere große und maßgebliche Partner nachträglich im Stich gelassen", betonte er. Durch Besucherausfälle bei gleichzeitig hohen Mieten machten die Wirte nach eigenen Angaben überwiegend Verluste und forderten die teilweise Rückerstattung der Mietkosten. Die Zahlung dieser sei bisher ein "rein privates Vergnügen" gewesen. Mit der Stadt Wien vereinbarte Rückvergütungen seien bisher nicht geleistet worden, so Chytil.
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xenia
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von OHB am Montag 17. November 2008, 23:55
Jean Ziegler: Der bekannte Schweizer UN-Mitarbeiter über die Finanzkrise, einen "pathologischen Kapitalismus" und den Hunger in der Welt. ..................................Sind nur die einzelnen Banker schuld an der Misere oder krankt das System? Nein, das System krankt. Der Kapitalismus ist in eine pathologische Phase gekommen: Der einzige Motor wirtschaftlicher Tätigkeit ist derzeit individuelle Gier bei gleichzeitiger Verachtung der Gesellschaft. Außerdem ist es ein unhaltbarer Zustand, dass die 500 größten multinationalen Konzerne 52 Prozent des Welt-Bruttosozialproduktes erwirtschaften beziehungsweise kontrollieren. Die haben heute eine Macht, wie sie nie ein Kaiser oder König in der Geschichte der Menschheit gehabt hat. Ich bezeichne diese Super-Multis als Weltdiktatoren, die sich jeder UN- oder nationalstaatlicher Kontrolle entziehen. Oder nehmen Sie das jetzt völlig pervertierte Bankenwesen: Die eigentliche Funktion einer Bank ist es, das Sparkapital in die produzierenden Bereiche der Wirtschaft einzubringen und so zum allgemeinen Wohl die Produktionskräfte eines Landes zu stützen. Diese Funktion wurde ersetzt durch eine Wegelagerer -Mentalität.......................................... http://www.kurier.at/nachrichten/268178.phpa gscheiter mensch
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von xenia am Dienstag 2. Dezember 2008, 15:42
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von xenia am Donnerstag 26. März 2009, 16:30
8200 Mitarbeiter von Insolvenzen betroffenAnfang 2009 gab es über ein Viertel mehr Insolvenzfälle als im Vergleichszeitraum im Vorjahr. Bei Privatpleiten steht Wien an erster Stelle. http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/305993.phpdaraus : Die Gesamtzahl aller Pleiten, also inklusive mangels Masse abgewiesener Konkurse, stieg immer noch um beachtliche 17 Prozent auf 1685. Das teilte der KSV von 1870 am Donnerstag mit.
Anders als bei der Anzahl der Insolvenzfälle sieht es freilich bei den betroffenen Mitarbeitern aus, räumte der KSV ein: Diese nahmen gegenüber dem ersten Quartal 2008 um knapp 60 Prozent von 5200 auf 8200 zu, gegenüber dem vierten Quartal 2008 entspricht das einem Anstieg um 31 Prozent.
Die Trendwende bei den Insolvenzen hat bereits im zweiten Quartal 2008 eingesetzt. Die vorliegenden Zahlen setzen also den Trend des Vorjahres nahtlos fort, so der KSV. Vergleicht man die Gesamtzahl des ersten Quartals 2009 mit der Summe des vierten Quartals 2008, so ergibt dies einen Zuwachs von knapp über 4 Prozent.
dazu : Hochrechnung Unternehmensinsolvenzen  Artikel vom 26.03.2009 11:56 | apa | http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/306009.php
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von xenia am Dienstag 21. Juli 2009, 15:39
Tag für Tag 42 Privatpleiten Krise und Managementfehler: Im ersten Halbjahr wurden mehr als 8000 Konkursverfahren eröffnet. Vor allem Jungunternehmer sind stark betroffen. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1924687.phpDie Wirtschaftskrise lässt nicht locker: Die Zahl der Firmen- und Privatpleiten in Österreich ist im ersten Halbjahr im Jahresvergleich deutlich gestiegen. Die Zahl der Firmenpleiten stieg insgesamt um 9,3 Prozent auf 3509 Fälle, bei den eröffneten Verfahren gab es ein Plus von 15,7 Prozent auf 1834 Verfahren. Die Privatkonkurse stiegen im Halbjahr um 6,5 Prozent auf 4564 Pleiten. Dabei nahm vor allem die Zahl der mangels Masse abgewiesenen Insolvenzanträgen mit plus 14,5 Prozent auf 657 Fälle besonders stark zu. Im ersten Halbjahr gingen täglich 29 Firmen und 42 Private pleite.
Ursachen
Hauptursache bei den Firmenpleiten in gut 80 Prozent der Verfahren sind nach wie vor Managementfehler, obwohl gerade in Krisenzeiten aktives Risikomanagement wichtiger denn je wäre, so die Creditreform. Nach Bundesländern sind vor allem Oberösterreich (plus 17,5 Prozent) und Salzburg (20 Prozent) von der Pleitewelle betroffen, gefolgt von Tirol und der Steiermark. In Wien gab es absolut betrachtet die meisten Insolvenzen, auch die Insolvenzbetroffenheit war mit 12,3 insolventen Firmen pro 1000 Unternehmen am höchsten. Einzig im Burgenland gingen die Insolvenzen zurück.
Die höchste relative Insolvenzbetroffenheit herrschte nach wie vor im Bauwesen mit 23,3 Insolvenzen pro 1000 Unternehmen.
Jungunternehmer
Der typische insolvente Schuldner ist ein Wiener Gewerbebetrieb in der Rechtsform einer GmbH mit maximal zehn Mitarbeitern und ist vor fünf oder weniger Jahren gegründet worden. In der Gründungs- und Aufbauphase vergessen die Jungunternehmer neben der Produktion und dem Verkauf/Marketing leider allzu oft auf buchhalterische Notwendigkeiten (rechtzeitiges Ausstellen und Mahnen der offenen Rechnungen, Einholen von Informationen über Geschäftspartner, etc.). Sie setzen mit diesen Versäumnissen oft eine verhängnisvolle Entwicklung in Gang, die in vielen Fällen schlussendlich mit dem Gang zum Insolvenzgericht endet.
Arbeitslosigkeit
Am starken Anstieg bei den Privatkonkursen sei die steigende Arbeitslosigkeit mitverantwortlich, so die Creditreform. Dadurch verfügen viele Privatschuldner nicht mehr über die Mittel zur Entschuldung über ein Insolvenzverfahren. Da das Ende der Krise vorläufig nicht absehbar sei, sei eine verantwortungsvolle Einschätzung des finanziellen Spielraums besonders wichtig. "Aber auch eine vorsichtige Einschätzung und Kalkulierung diverser Risiken schützt nicht vor unvorhersehbaren Ereignissen wie plötzliche Arbeitslosigkeit, Krankheit oder Unfall."
Wien Spitzenreiter
In Wien gab es im Halbjahr mit 1952 Fällen die meisten Privatinsolvenzen. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Oberösterreich (plus 16,7 Prozent), Kärnten (14,2 Prozent), Wien (12,4 Prozent) und das Burgenland (11,3 Prozent). In drei Bundesländern sanken die Privatinsolvenzen: Tirol, Steiermark und Vorarlberg.
Artikel vom 21.07.2009 13:09 | apa | sho
Maschinenbauer Bekum meldet Konkurs an Der Firma aus Traismauer war es seit August 2008 nicht möglich auch nur einen einzigen Auftrag zu erlangen. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1924658.phpDie Bekum Maschinenfabrik Ges.m.b.H. aus Traismauer hat nach Angaben des Kreditschutzverbandes (KSV) beim Landesgericht St. Pölten die Eröffnung des Konkursverfahrens über das eigene Vermögen beantragt. Das Unternehmen soll mit fast fünf Millionen Euro überschuldet sein. Von der Insolvenz sind 184 Gläubiger betroffen.
Gegenstand des Unternehmens ist laut KSV die Herstellung von Maschinen für die Verarbeitung von Kunststoffen und Kautschuk, sogenannte Kunststoffgroßblasmaschinen, deren Einzelwert in einer Größenordnung von 500.000 bis einer Million Euro liegt. Nach Eigendarstellung des niederösterreichischen Unternehmens repräsentieren die vorhandenen Aktiva einen Wert von etwa 4,15 Millionen Euro, während der Schuldenstand rund 8,99 Millionen Euro beträgt. Die Überschuldung beträgt somit rechnerisch 4,84 Millionen Euro.
Opfer der Krise
Bekum zufolge war es in Folge der allgemeinen Wirtschaftskrise seit August 2008 nicht mehr möglich, auch nur einen neuen Auftrag zu erlangen, berichtete der KSV. Da man am Standort Traismauer Blasmaschinen für Fahrzeug-Treibstofftanks produziert, wurde das Unternehmen von der Krise der Automobilindustrie besonders schwer getroffen. Von ursprünglich etwa 300 Dienstnehmern wurde der Personalstand auf nunmehr 84 Mitarbeiter abgebaut, was Endigungskosten von 4,8 Millionen Euro verursachte, die nicht mehr zu finanzieren waren.
Das seit Oktober 1968 im Firmenbuch St. Pölten protokollierte Unternehmen weist als Gesellschafter die Bekum Maschinenfabrik GmbH in Berlin aus. Den Gläubigern soll ein Zwangsausgleich angeboten werden.
Artikel vom 21.07.2009 13:06 | apa | ps
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von xenia am Freitag 14. August 2009, 16:44
Immer mehr Frächter gehen pleiteWird weniger produziert, muss auch weniger transportiert werden. Im ersten Halbjahr schlitterten 218 Lkw-Betreiber in die Insolvenz. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1930757.phpDie Wirtschaftskrise setzt den ohnehin mit einer geringen Kapitaldecke ausgestatteten Frächtern erheblich zu. Im Juni gab es einen Insolvenzrekord mit 49 betroffenen Transporteuren innerhalb des ersten Halbjahres. Insgesamt sind in den ersten sechs Monaten 218 Lkw-Betreiber in die Insolvenz geschlittert.
Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2008 waren es 415, im Jahr zuvor 384. Ein richtig schwarzes Jahr war 2005, als 520 Frächter aufgeben mussten. Dies war die verspätete Folge der EU-Osterweiterung und der Einführung der Lkw-Maut im Jahr 2004. Ersteres brachte jede Menge Konkurrenz für die heimischen Transporteure, zweiteres erforderte erhebliche Vorinvestitionen, so Rudolf Bauer, Obmann des Fachverbandes der Güterbeförderer, zur APA.
Geringes Transportaufkommen
Die Gründe für die heurige Pleitewelle sieht er in dem geringeren Transportaufkommen aufgrund der Wirtschaftskrise und der zaghaften Kreditvergabe durch die Banken. Außerdem würden die Frächter viel Geld in umweltfreundlichere Fahrzeuge investieren, Förderungen vom Staat dafür würden aber ausbleiben.
Der geringere Lkw-Verkehr belastet auch die heimischen Steuerzahler, schließlich führt die Krise zu geringeren Einnahmen der ohnehin schwer verschuldeten staatlichen Autobahnholding Asfinag. Sie rechnet alleine heuer mit 157 Millionen Euro weniger Mauterlösen. Im ersten Halbjahr ist die Fahrleistung der Lkw auf Österreichs Autobahnen um 17 Prozent zurück gegangen. Heuer wird sich der Schuldenstand der Asfinag von 10,8 Millionen Euro auf 11,4 Milliarden Euro erhöhen.
Artikel vom 14.08.2009 12:40 | apa | dk
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von OHB am Freitag 14. August 2009, 17:28
xenia hat geschrieben:Immer mehr Frächter gehen pleiteWird weniger produziert, muss auch weniger transportiert werden. Im ersten Halbjahr schlitterten 218 Lkw-Betreiber in die Insolvenz. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1930757.phpDie Wirtschaftskrise setzt den ohnehin mit einer geringen Kapitaldecke ausgestatteten Frächtern erheblich zu. Im Juni gab es einen Insolvenzrekord mit 49 betroffenen Transporteuren innerhalb des ersten Halbjahres. Insgesamt sind in den ersten sechs Monaten 218 Lkw-Betreiber in die Insolvenz geschlittert.
Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2008 waren es 415, im Jahr zuvor 384. Ein richtig schwarzes Jahr war 2005, als 520 Frächter aufgeben mussten. Dies war die verspätete Folge der EU-Osterweiterung und der Einführung der Lkw-Maut im Jahr 2004. Ersteres brachte jede Menge Konkurrenz für die heimischen Transporteure, zweiteres erforderte erhebliche Vorinvestitionen, so Rudolf Bauer, Obmann des Fachverbandes der Güterbeförderer, zur APA.
Geringes Transportaufkommen
Die Gründe für die heurige Pleitewelle sieht er in dem geringeren Transportaufkommen aufgrund der Wirtschaftskrise und der zaghaften Kreditvergabe durch die Banken. Außerdem würden die Frächter viel Geld in umweltfreundlichere Fahrzeuge investieren, Förderungen vom Staat dafür würden aber ausbleiben.
Der geringere Lkw-Verkehr belastet auch die heimischen Steuerzahler, schließlich führt die Krise zu geringeren Einnahmen der ohnehin schwer verschuldeten staatlichen Autobahnholding Asfinag. Sie rechnet alleine heuer mit 157 Millionen Euro weniger Mauterlösen. Im ersten Halbjahr ist die Fahrleistung der Lkw auf Österreichs Autobahnen um 17 Prozent zurück gegangen. Heuer wird sich der Schuldenstand der Asfinag von 10,8 Millionen Euro auf 11,4 Milliarden Euro erhöhen.
Artikel vom 14.08.2009 12:40 | apa | dk
das einzig positive daran ist die umwelt erholt sich ein wenig ein wenig zynisch gesagt 
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von xenia am Mittwoch 14. Oktober 2009, 21:59
Ex-Libro-Chef muss vors GerichtGegen Andre Rettberg wird im Zusammenhang mit der Pleite der Buchhandelskette Anklage wegen Untreue und schweren Betrugs eingebracht.  Bild: apa Andre Rettberg: Vom "Manager des Jahres" zum Pleitier http://kurier.at/geldundwirtschaft/1946839.phpNach vierjährigen Ermittlungen steht es nun fest: Andre Rettberg, Ex-Generaldirektor der Buchhandelskette Libro, muss sich vor einem Schöffensenat verantworten. "Bei Gericht ist heute eine Anklage der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gegen fünf Personen eingebracht worden", bestätigt Hans Barwitzius, Sprecher des Landesgerichts Wiener Neustadt.
Laut Informationen der apa sind neben Rettberg Ex-Finanzvorstand Johann Knöbl, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Stiassny, Stiassnys Stellvertreter Christian Nowotny sowie der Wirtschaftsprüfer Bernhard Huppmann angeklagt. Für Untreue bzw. schweren Betrug gilt ein Strafrahmen von bis zu zehn Jahren. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.
Investoren-Täuschung
Die Vorwürfe sollen auf Untreue, Beteiligung an der Untreue, schweren Betrug und Bilanzfälschung im Sinne des § 255 Aktiengesetz lauten. Libro soll schon vor dem Börsegang 1999 "buchmäßig überschuldet" gewesen sein, was im Börsenprospekt allerdings nicht hervorgehoben worden sei. So seien Investoren getäuscht worden. Im Gutachten heißt es weiter, der Jahresabschluss 1998/'99 habe "kein wahrheitsgetreues Bild des Vermögensbestandes der Gesellschaft" gezeichnet.
Andre Rettberg, 1999 noch als Manager des Jahres gefeiert, wurde bereits 2006 auf einer Nebenfront der Libro-Pleite verurteilt, weil er versucht hatte, Privatvermögen vor einem Zugriff der Gläubiger zu retten.
Libro ging 2002 mit einer Passiva von 380 Millionen Euro in die Insolvenz.
Artikel vom 14.10.2009 19:44 | KURIER |
wie viele verlage, buchhandlungen und verlagsauslieferungen er auf seinem "weg nach oben" ruiniert, wieviele arbeitslose er damit "geschaffen" hat, wird wohl nicht angeklagt...
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von OHB am Mittwoch 14. Oktober 2009, 22:05
xenia hat geschrieben:Ex-Libro-Chef muss vors GerichtGegen Andre Rettberg wird im Zusammenhang mit der Pleite der Buchhandelskette Anklage wegen Untreue und schweren Betrugs eingebracht.  Bild: apa Andre Rettberg: Vom "Manager des Jahres" zum Pleitier http://kurier.at/geldundwirtschaft/1946839.phpNach vierjährigen Ermittlungen steht es nun fest: Andre Rettberg, Ex-Generaldirektor der Buchhandelskette Libro, muss sich vor einem Schöffensenat verantworten. "Bei Gericht ist heute eine Anklage der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gegen fünf Personen eingebracht worden", bestätigt Hans Barwitzius, Sprecher des Landesgerichts Wiener Neustadt.
Laut Informationen der apa sind neben Rettberg Ex-Finanzvorstand Johann Knöbl, Ex-Aufsichtsratsvorsitzender Kurt Stiassny, Stiassnys Stellvertreter Christian Nowotny sowie der Wirtschaftsprüfer Bernhard Huppmann angeklagt. Für Untreue bzw. schweren Betrug gilt ein Strafrahmen von bis zu zehn Jahren. Für alle Genannten gilt die Unschuldsvermutung.
Investoren-Täuschung
Die Vorwürfe sollen auf Untreue, Beteiligung an der Untreue, schweren Betrug und Bilanzfälschung im Sinne des § 255 Aktiengesetz lauten. Libro soll schon vor dem Börsegang 1999 "buchmäßig überschuldet" gewesen sein, was im Börsenprospekt allerdings nicht hervorgehoben worden sei. So seien Investoren getäuscht worden. Im Gutachten heißt es weiter, der Jahresabschluss 1998/'99 habe "kein wahrheitsgetreues Bild des Vermögensbestandes der Gesellschaft" gezeichnet.
Andre Rettberg, 1999 noch als Manager des Jahres gefeiert, wurde bereits 2006 auf einer Nebenfront der Libro-Pleite verurteilt, weil er versucht hatte, Privatvermögen vor einem Zugriff der Gläubiger zu retten.
Libro ging 2002 mit einer Passiva von 380 Millionen Euro in die Insolvenz.
Artikel vom 14.10.2009 19:44 | KURIER |
wie viele verlage, buchhandlungen und verlagsauslieferungen er auf seinem "weg nach oben" ruiniert, wieviele arbeitslose er damit "geschaffen" hat, wird wohl nicht angeklagt...
nein sowas fällt bei uns unter kollateralschaden 
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von xenia am Montag 21. Dezember 2009, 22:42
Fast 30 Firmenpleiten jeden Tag Die Zahl der Firmeninsolvenzen ist im zu Ende gehenden Jahr stark gestiegen. Für 2010 erwarten Experten ein noch größeres Plus. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1964915.phpDie Wirtschaftskrise wird 2010 auf die Zahl der Firmeninsolvenzen voll durchschlagen. "Wir rechnen für das kommende Jahr mit einem Plus von zwölf Prozent auf den Rekord von 7500 Pleiten", sagt Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband von 1870 (KSV).
Dafür gebe es zwei Hauptgründe: Zum einen habe die überfällige Kapazitätsanpassung in der Produktion noch nicht stattgefunden. "Nehmen Sie als Beispiel die Autoindustrie", sagt Kantner. "Bis auf Saab hat noch kein Hersteller zugesperrt - aber durch die Überproduktion kann auch keiner Geld verdienen."
Eine weitere schwere Prüfung, die auf verschuldete Unternehmen wartet: Die Zinsen, die in absehbarer Zeit vom derzeitigen Tiefststand auf ein "normales" Niveau steigen dürften. Fazit: Unter jenen Unternehmen, die bereits jetzt Probleme haben, wird 2010 eine "Marktbereinigung" stattfinden, erwartet Kantner. "Im kommenden Jahr mit einem Aufschwung zu rechnen, ist zu früh."
Aber auch im nun zu Ende gehenden Jahr ist die Zahl der Firmenpleiten stark gestiegen: im Vergleich zu 2008 um 9,2 Prozent auf 6900 Fälle. Das sind, gerechnet auf die Arbeitstage eines Insolvenzgerichts, 29 Pleiten täglich - eine hohe Zahl, aber immer noch weniger als 2005, als es mehr als 7000 Insolvenzfälle gab.
Die Anzahl der von Pleiten betroffenen Mitarbeitern ist allerdings um gut ein Drittel auf 28.400 angestiegen. "Das sind 118 Arbeitnehmer täglich, die vor einer Existenzkrise stehen", sagt Kantner.
Die Summe der Schulden überstieg heuer vier Milliarden Euro (2008: drei Mrd. €). Auch das ist kein Rekord - 1995, im Jahr der Konsum-Pleite, war es mehr gewesen.
Die größte Pleite des laufenden Jahres war übrigens nicht die des Versandhändlers Quelle: Der befindet sich mit Passiva von 88 Mio. Euro) erst auf Platz 3. Traurige Siegerin ist die Unternehmensberatung Marta (Passiva: 137 Mio. €), gefolgt vom Metallpulverhersteller non ferrum (Passiva: 100 Mio. €).
Dem Bau geht's gut
Am stärksten von Pleiten betroffen waren heuer unternehmensbezogenene Dienstleistungen, Maschinenbauer und die Metall- und Holzindustrie. Verhältnismäßig gut ging es der Baubranche: "Die Förderung der thermischen Sanierung hat sich als sehr sinnvoll erwiesen", sagt Kantner.
Bei Privatinsolvenzen gab es 2009 ein Plus von sieben Prozent auf mehr als 9000 Fälle. "Die werden nächstes Jahr noch einmal um sieben bis neun Prozent zunehmen", glaubt Kantner. Hauptbetroffen seien Migranten: Sie müssten sich am häufigsten mit prekären Arbeitsverhältnissen herumschlagen.
Artikel vom 21.12.2009 16:39 | KURIER | Sebastian Paulick
Insolvenzen - Starker Anstieg 2009Infografik  Grafik : APA http://kurier.at/geldundwirtschaft/1964918.php
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von xenia am Montag 11. Januar 2010, 15:30
Erste Großinsolvenz des JahresZu den Kunden der steirischen BM-Battery Machines GmbH zählten führende Batteriehersteller. 113 Mitarbeiter sind vom Konkurs betroffen.  Bild: BM-Battery Machines GmbH Die oststeirische Firma BM-Battery Machines GmbH hat zuletzt eine komplette Batteriefabrik errichtet http://kurier.at/geldundwirtschaft/1968878.phpDie erste Großinsolvenz des Jahres 2010 betrifft ein oststeirisches Unternehmen: Die BM-Battery Machines GmbH in Ebersdorf bei Hartberg musste beim Handelsgericht Graz den Antrag auf Eröffnung eines Konkursverfahrens einbringen, wie die beiden Kreditschutzverbände AKV und KSV am Montag mitteilten. Die Überschuldung beträgt den Kreditschützern zufolge rund 6,4 Millionen Euro, 113 Arbeitnehmer sind betroffen. Ursache der Insolvenz soll ein zu rasches Wachstum und zu geringes Eigenkapital gewesen sein.
Die Firma unter ihrem Geschäftsführer und alleinigem Gesellschafter Anton Schwetz war nach eigenen Angaben Weltmarktführer im Bereich von Eintasch- und Stapelmaschinen für die Batterieindustrie und Komplettanbieter auf dem Sektor der Batteriemontage. Zu den Kunden zählten sämtliche führende Batteriehersteller wie Varta, Exide, Johnson Controls und East Penn.
BM-Battery Machines konnte eine Exportquote von 98 Prozent aufweisen, vorwiegend wurde nach Mittel- und Südamerika und in den Fernen Osten verkauft. Im Jahre 2008 hat die oststeirische Firma in Armenien als Generalunternehmer eine komplette Batteriefabrik errichtet.
Aufgrund der fehlenden Eigenmittel werde das Unternehmen nicht weiterzuführen sein, zumal im Vorfeld Investoren die Finanzierung eines Zwangsausgleiches ablehnten. Es werden im Rahmen des Konkursverfahrens jedoch die Möglichkeiten eines Verkaufes zu prüfen sein, wobei bereits ein konkretes Kaufangebot vorliegen soll. Es soll jedoch zumindest einen weiteren Kaufinteressenten geben.
Artikel vom 11.01.2010 11:40 | apa | sk
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von xenia am Dienstag 12. Januar 2010, 16:43
2010 droht neuer PleitenrekordDie Zahl der Insolvenzen könnte nach 17.153 Fällen im Vorjahr heuer um weitere zehn Prozent steigen.  Bild: Kurier/Gruber Franz Pleitegeier: Gerade eine vermehrte Nachfrage und die dann notwendige Finanzierung könnte so manches Unternehmen in die Bredouille bringen. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1969170.phpEinen neuen Pleiterekord erwartet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) für das laufende Jahr 2010.
Es sei zu befürchten, dass in Österreich im Jahr 2009 der Gipfel der Insolvenzentwicklung noch nicht erreicht wurde, betont AKV-Insolvenzexperte Alois Schönfeld. Nach einem Plus von 7,8 Prozent oder 1245 Fällen auf insgesamt 17.153 Firmen- und Privatpleiten im Vorjahr sei für heuer ein weiteres Plus um 10 bis 11 Prozent zu erwarten.
Finanzierung
Das Thema Kreditklemme sei jedenfalls noch lange nicht abgeschlossen, so Schönfeld. Für viele Unternehmen könnte gerade beim Wiederanspringen der Nachfrage die Finanzierung des Lageraufbaus und der Kreditforderungen problematisch werden. Die Vorsicht der Banken treffe die Unternehmensfinanzierung stärker als den Bereich Investmentbanking, kritisiert Schönfeld. Denn die Mittel gehen dorthin, wo es höhere Renditen gibt.
Dazu komme, dass gefährdete Unternehmen oder Private auf die neue Insolvenzordnung warten, die heuer mit Erleichterungen in Kraft treten soll.
Die Krise hat jedenfalls auf der Insolvenzstatistik 2009 deutliche Spuren hinterlassen. Die Unternehmenskonkurse stiegen im Jahresvergleich um 9,4 Prozent oder um 590 auf 6883 Fälle. Die Privatkonkurse stiegen um 6,8 Prozent auf 10.270 Fälle.
Baugewerbe
Nach Branchen ist das Bauhaupt- und Nebengewerbe mit 1076 Fällen am insolvenzanfälligsten. Rang zwei hält der Bereich Gaststätten und Hotellerie (993), gefolgt von der Transportbranche (561). Die Sparte Papier, Druck, Verlage hat mit 296 Insolvenzen den Bereich Elektrogeräte, Radio, TV, EDV (286) vom 4. auf den 5. Platz verdrängt.
Die größten Fälle des Jahres 2009 waren die Wiener Unternehmensberatung Marta, gefolgt von der oberösterreichischen Rumplmayr-Gruppe und der Salzburger non-ferrum Metallpulvererzeugung. Es folgen die Holzindustrie Theresia Häupl und der österreichische Versandhändler Quelle mit 88 Millionen Euro.
Artikel vom 12.01.2010 13:36 | apa | sho
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xenia
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von OHB am Dienstag 12. Januar 2010, 18:30
xenia hat geschrieben:2010 droht neuer PleitenrekordDie Zahl der Insolvenzen könnte nach 17.153 Fällen im Vorjahr heuer um weitere zehn Prozent steigen.  Bild: Kurier/Gruber Franz Pleitegeier: Gerade eine vermehrte Nachfrage und die dann notwendige Finanzierung könnte so manches Unternehmen in die Bredouille bringen. http://kurier.at/geldundwirtschaft/1969170.phpEinen neuen Pleiterekord erwartet der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) für das laufende Jahr 2010.
Es sei zu befürchten, dass in Österreich im Jahr 2009 der Gipfel der Insolvenzentwicklung noch nicht erreicht wurde, betont AKV-Insolvenzexperte Alois Schönfeld. Nach einem Plus von 7,8 Prozent oder 1245 Fällen auf insgesamt 17.153 Firmen- und Privatpleiten im Vorjahr sei für heuer ein weiteres Plus um 10 bis 11 Prozent zu erwarten.
Finanzierung
Das Thema Kreditklemme sei jedenfalls noch lange nicht abgeschlossen, so Schönfeld. Für viele Unternehmen könnte gerade beim Wiederanspringen der Nachfrage die Finanzierung des Lageraufbaus und der Kreditforderungen problematisch werden. Die Vorsicht der Banken treffe die Unternehmensfinanzierung stärker als den Bereich Investmentbanking, kritisiert Schönfeld. Denn die Mittel gehen dorthin, wo es höhere Renditen gibt.
Dazu komme, dass gefährdete Unternehmen oder Private auf die neue Insolvenzordnung warten, die heuer mit Erleichterungen in Kraft treten soll.
Die Krise hat jedenfalls auf der Insolvenzstatistik 2009 deutliche Spuren hinterlassen. Die Unternehmenskonkurse stiegen im Jahresvergleich um 9,4 Prozent oder um 590 auf 6883 Fälle. Die Privatkonkurse stiegen um 6,8 Prozent auf 10.270 Fälle.
Baugewerbe
Nach Branchen ist das Bauhaupt- und Nebengewerbe mit 1076 Fällen am insolvenzanfälligsten. Rang zwei hält der Bereich Gaststätten und Hotellerie (993), gefolgt von der Transportbranche (561). Die Sparte Papier, Druck, Verlage hat mit 296 Insolvenzen den Bereich Elektrogeräte, Radio, TV, EDV (286) vom 4. auf den 5. Platz verdrängt.
Die größten Fälle des Jahres 2009 waren die Wiener Unternehmensberatung Marta, gefolgt von der oberösterreichischen Rumplmayr-Gruppe und der Salzburger non-ferrum Metallpulvererzeugung. Es folgen die Holzindustrie Theresia Häupl und der österreichische Versandhändler Quelle mit 88 Millionen Euro.
Artikel vom 12.01.2010 13:36 | apa | sho
a poor fastfood standln wern a wieder drunter sei
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von maria am Donnerstag 18. Februar 2010, 21:19
* Cosmos geht in Konkurs.
Leider war es mir nicht möglich, einen eigenen Thread zu eröffnen.
Gutscheine können nicht mehr eingelöst, sonstige Ansprüche nur mehr im Konkurs angemeldet werden.
Von einem Aufschwung der Wirtschaft kann nicht gesprochen werden.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/ec ... t/index.do
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maria
- Minister des UnART-Universums
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