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und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon majestix am Montag 3. November 2008, 23:25

OHB hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:von hinten gesehen sitzt man 1/2 m oberhalb vom hinterrad ??? :shock: :shock: :shock:


er wurde ja nicht in den popsch getroffen
auch wenn man mit katzenbuckel darauf fährt
meinte mein herr sohn der eine suzuki hayabusa 1300 fährt
bei einen harleyfahrer kann es bis zu einen 3/4 meter betragen
sage ich als ehemaliger harleykutscher
8)


Deine Überlegungen stimmen nicht.
Auf so einer Maschine sitzt man nicht aufrecht, viel eher liegt der Oberkörper fast horizontal darauf.
Und dann sieht die Sache ganz anders aus, weil die Kugel nicht hinten eintritt und vorne wieder aus, sondern hinten unten eintritt und oben vorne wieder aus. Das Geschoß bewegt sich bei dieser Körperhaltung also beinahe an der Längsachse des Körpers. Und macht dabei viel mehr kaputt, als ich Xenia geschrieben habe.
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon OHB am Montag 3. November 2008, 23:38

majestix hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:von hinten gesehen sitzt man 1/2 m oberhalb vom hinterrad ??? :shock: :shock: :shock:


er wurde ja nicht in den popsch getroffen
auch wenn man mit katzenbuckel darauf fährt
meinte mein herr sohn der eine suzuki hayabusa 1300 fährt
bei einen harleyfahrer kann es bis zu einen 3/4 meter betragen
sage ich als ehemaliger harleykutscher
8)


Deine Überlegungen stimmen nicht.
Auf so einer Maschine sitzt man nicht aufrecht, viel eher liegt der Oberkörper fast horizontal darauf.
Und dann sieht die Sache ganz anders aus, weil die Kugel nicht hinten eintritt und vorne wieder aus, sondern hinten unten eintritt und oben vorne wieder aus. Das Geschoß bewegt sich bei dieser Körperhaltung also beinahe an der Längsachse des Körpers. Und macht dabei viel mehr kaputt, als ich Xenia geschrieben habe.


nau do hol i ma mein sohn
das er mir so an kas erzählt

owa hinten unten eintritt und oben vorne austritt
do muß jo der polizist mindestens aus der hüfte gschossen haum
waunn ned gor liegend bezüglich höhenverhältnis
weil wenn er stehend zielend geschossen hätte
würde ja von leicht oben nach leicht unten das projektil fliegen
:hmm:
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon majestix am Dienstag 4. November 2008, 00:44

OHB hat geschrieben:nau do hol i ma mein sohn
das er mir so an kas erzählt

owa hinten unten eintritt und oben vorne austritt
do muß jo der polizist mindestens aus der hüfte gschossen haum
waunn ned gor liegend bezüglich höhenverhältnis
weil wenn er stehend zielend geschossen hätte
würde ja von leicht oben nach leicht unten das projektil fliegen
:hmm:


Dein Sohn ist ja kein Ballistiker, der mit Schußbahnberechnungen zu tun hat, und Du bist auch keiner. Also vergiß es.

Aber der Polizist mußte zur Seite springen und wurde vom Motorrad verletzt. Gut möglich, dass er am Boden gelegen ist oder aus der Hocke geschossen hat.
Der Sachverständige wird schon alle Umstände berücksichtigt haben. Soweit ich ihn kenne, ist er in seinen Gutachten absolut objektiv.

Die Tendenz dieses Threads sind solche Details gar nicht. Es geht um eine Hetze gegen die Polizei im Allgemeinen und über deren Schußwaffengebrauch im Besonderen.

Was ich nicht ganz verstehe:
Einerseits soll die Polizei uns und unser Hab und Gut beschützen, andererseits soll die Polizei die ihr zur Verfügung stehenden Mittel nicht einsetzen dürfen? Schon gar keine Schußwaffen? Selbst bei Geiselnehmern nicht?

Das ist schizophren.


Es liegt mir fern, einzelne Polizisten in Schutz zu nehmen, die sich Übergriffe geleistet haben, aber deswegen verteufle ich noch lange nicht die Polizei an sich.

Beamten, die glauben, kraft ihrer Stellung immer Recht zu haben, zeige ich schon, wo es lang geht. Mit subtiler rechtlicher Argumentation. Und ich gewinne immer. Weil ich genau weiß, wann der Beamte im Recht ist, und ich daher auch keine aussichtlosen Verfahren anstrenge.
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon smART am Dienstag 4. November 2008, 10:02

Mann von Polizisten angeschossen!

Ich glaube, Ihr habt das falsch verstanden? DURCH wessen abgefeuertem Schuß kam wer zu Tode?
:shock:


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: contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon OHB am Dienstag 4. November 2008, 12:23

majestix hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:nau do hol i ma mein sohn
das er mir so an kas erzählt

owa hinten unten eintritt und oben vorne austritt
do muß jo der polizist mindestens aus der hüfte gschossen haum
waunn ned gor liegend bezüglich höhenverhältnis
weil wenn er stehend zielend geschossen hätte
würde ja von leicht oben nach leicht unten das projektil fliegen
:hmm:


Dein Sohn ist ja kein Ballistiker, der mit Schußbahnberechnungen zu tun hat, und Du bist auch keiner. Also vergiß es.

Aber der Polizist mußte zur Seite springen und wurde vom Motorrad verletzt. Gut möglich, dass er am Boden gelegen ist oder aus der Hocke geschossen hat.
Der Sachverständige wird schon alle Umstände berücksichtigt haben. Soweit ich ihn kenne, ist er in seinen Gutachten absolut objektiv.

Die Tendenz dieses Threads sind solche Details gar nicht. Es geht um eine Hetze gegen die Polizei im Allgemeinen und über deren Schußwaffengebrauch im Besonderen.

Was ich nicht ganz verstehe:
Einerseits soll die Polizei uns und unser Hab und Gut beschützen, andererseits soll die Polizei die ihr zur Verfügung stehenden Mittel nicht einsetzen dürfen? Schon gar keine Schußwaffen? Selbst bei Geiselnehmern nicht?

Das ist schizophren.


Es liegt mir fern, einzelne Polizisten in Schutz zu nehmen, die sich Übergriffe geleistet haben, aber deswegen verteufle ich noch lange nicht die Polizei an sich.

Beamten, die glauben, kraft ihrer Stellung immer Recht zu haben, zeige ich schon, wo es lang geht. Mit subtiler rechtlicher Argumentation. Und ich gewinne immer. Weil ich genau weiß, wann der Beamte im Recht ist, und ich daher auch keine aussichtlosen Verfahren anstrenge.



es liegt mir fern alle polizisten in einen topf zu werfen
allein schon weil 4 gute bekannte und gartennachbarn bei der polizei sind
aber man wird ja noch darüber mauscherln dürfen
auch als laie und natürlich dadurch subjektiv
will gar nicht hier reinstellen was die bekannten polizisten
bei gartenplauderei so alles über die vorfälle meinen
will auch nicht dem gutachter sein können absprechen
8)
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon majestix am Dienstag 4. November 2008, 19:28

OHB hat geschrieben:


es liegt mir fern alle polizisten in einen topf zu werfen
allein schon weil 4 gute bekannte und gartennachbarn bei der polizei sind
aber man wird ja noch darüber mauscherln dürfen
auch als laie und natürlich dadurch subjektiv
will gar nicht hier reinstellen was die bekannten polizisten
bei gartenplauderei so alles über die vorfälle meinen
will auch nicht dem gutachter sein können absprechen
8)



Ich bin überzeugt, jeder einzelne von uns kann positive Erlebnisse mit Polizisten schildern, ebenso wie negative. Wenn ich´s mir recht überlege, überwiegen bei mir die positiven Erlebnisse.

Es sind oft Kleinigkeiten:
Ich habe im Sommer die PVA besucht und mich dabei hoffnungslos verfahren. Ein Streifenwagen, dessen Besatzung ich um den Weg gefragt habe, hat mich ganz einfach hingelotst. Die Beamten wären sowieso in diese Richtung gefahren.
Eine Kleinigkeit, aber mir war geholfen, und ich habe mich darüber gefreut.

Andererseits gibt es Polizisten, die ein 15-jähriges Mädchen nach § 91 SPG (Sicherheitspolizeigesetz) anzeigen, das zum ersten Mal Alkohol getrunken hat und belämmert in einem Park liegt, und die sich aus generalpräventiven Gründen gegen Alkoholmißbrauch zu den Erziehern der Nation aufspielen. Und weil das Mädchen frech war. (Und weil die Gemeinde Wien Geld braucht)
Und damit das auch Wirkung zeigt, werden die Eltern auch gleich mitangezeigt, obwohl sie gar nicht dabei waren.

Die Polizisten bereuen die Anzeige wahrscheinlich schon, sie konnten ja auch nicht wissen, dass ich der befreundeten Familie hilfreich in Rechtsfragen beistehe.

Andererseits habe ich Verständnis dafür. Es schickt sich für eine knapp 15-jährige Schülerin nicht, sich zu betrinken.

Aber ich möchte gar nicht wissen, welche Jugendsünden all jene begangen haben, die so reagieren wie die beiden Polizisten.
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon majestix am Dienstag 4. November 2008, 19:36

smART hat geschrieben: Mann von Polizisten angeschossen!

Ich glaube, Ihr habt das falsch verstanden? DURCH wessen abgefeuertem Schuß kam wer zu Tode?
:shock:



Möglicherweise hat Obelix anstatt seines üblichen Hinkelsteins einen Polizisten verwendet, der gerade greifbar war?
Mit den Römern ist er ja auch nicht gerade zimperlich.
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon xenia am Freitag 3. Juli 2009, 15:42

Wieder falsche Polizisten unterwegs

Unbekannte nahmen einem Rumänen einen vierstelligen Eurobetrag ab. Erst vergangenes Jahr gab es einen ähnlichen Fall, der tödlich endete.

http://kurier.at/nachrichten/niederoest ... 920283.php

daraus :

Wieder schlugen falsche Polizisten entlang Niederlösterreichs Autobahnen zu. Unbekannte gaben sich in der Nacht zum Freitag an der Wiener Außenringautobahn (A22) als Polizisten aus und "kontrollierten" einen Rumänen. Der Autohändler hatte gerade auf dem Parkplatz der Raststätte Alland, Bezirk Baden, in seinem Klein-Lkw eine kurze Pause eingelegt, als an die Wagenscheibe geklopft wurde und sich ein Mann in Zivilkleidung mit einem "Polizeiausweis" auswies.

Der Rumäne öffnete daraufhin die Fahrertür und wurde in hochdeutscher Sprache gefragt, ob er Alkohol oder Zigaretten bei sich habe. Der vermeintliche Polizist durchsuchte daraufhin das Fahrzeug und verlangte Papiere und Führerschein zu sehen. Der Autohändler gab dem "Polizisten" außerdem einen Bargeldbetrag in vierstelliger Höhe. Daraufhin stieg der Unbekannte zu einem im Fluchtfahrzeug wartenden zweiten Täter ein und flüchtete in unbekannte Richtung.

Der Verdächtige war 30 bis 40 Jahre alt, etwa 1,75m groß und hatte kurzes blondes bis brünettes Haar. Er war mit Jeans und Jacke in blauer Farbe bekleidet und sprach akzentfrei deutsch. Von seinem Komplizen gibt es keine Beschreibung. Hinweise bitte an den Dauerdienst des Landeskriminalamts Niederösterreich (LKA) unter 059133/30-3333.

...
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Re: und schon wieder: Mann von Polizisten angeschossen

Neuer Beitragvon xenia am Donnerstag 3. September 2009, 19:27

Justiz-Zwist um Polizisten-Anklage

Vergangenes Jahr wurde ein Motorraddieb von der Polizei erschossen. Die Staatsanwaltschaft will das Verfahren einstellen, die Oberstaatsanwaltschaft einen Prozess.

http://kurier.at/nachrichten/niederoest ... 935627.php


Während die Ermittlungen gegen die beiden Polizisten nach dem Todesschuss in Krems erst angelaufen sind, steht nun die Entscheidung über einen Prozess um einen zweiten tödlichen Fall von polizeilichem Waffengebrauch an. Und dabei herrschen innerhalb der Justiz ganz konträre Auffassungen.

Wie der KURIER erfuhr, plant die Staatsanwaltschaft Wien die Einstellung des Verfahrens gegen jenen Polizisten, der im Vorjahr im Weinviertel einen flüchtenden Motorradfahrer vom Bike geschossen hat. Dem Vernehmen nach kann die Oberstaatsanwaltschaft diesem Vorhaben wenig abgewinnen und plädiert dafür, den Polizisten wegen fahrlässiger Tötung anzuklagen. Das Justizministerium hat das letzte Wort, doch wird dort über der Frage noch gebrütet. In den meisten Fällen folgt man der Empfehlung der Oberstaatsanwaltschaft.

Rückblick

8. August 2008: Der 46-jährige Wolfgang H. ignoriert um 4.20 Uhr in Wetzelsdorf bei Poysdorf auf seinem 180 PS starken Motorrad eine Straßensperre. Der flüchtende Biker rast auf einen Beamten zu, der gibt zwei Schüsse ab. Einen in die Luft, den zweiten auf den Motorradfahrer. Der fällt tot von der Maschine. Danach stellte sich heraus, dass Wolfgang H. ein seit Langem gesuchter Motorraddieb war. Die Polizei konnte dem Mann sieben Diebstähle nachweisen. Einen Tag nach dem Vorfall stieß die Polizei auf einem alten Bauernhof im benachbarten Drasenhofen auf ein umfangreiches Beutelager des Wieners.

Fehlschuss

Bei einem Lokalaugenschein wurden die Szenerie nachgestellt. Dabei stellte sich heraus, dass Wolfgang H. vor dem tödlichen Schuss bereits zwei Straßensperren durchbrochen hatte. Zudem gaben alle beteiligten Polizisten zu Protokoll, dass die Fahrweise des Bikers keinen Hinweis auf eine Alkoholisierung ergab. Daraus schlossen die Beamten, dass er nicht aus Angst vor dem Führerscheinverlust habe flüchten wollen.

Vor allem das Gutachten des waffentechnischen Sachverständigen Ingo Wieser (der auch den Fall Krems untersucht) wurde mit Spannung erwartet. Die Expertise dürfte dazu geführt haben, dass die Staatsanwaltschaft Wien in ihrem Vorhabensbericht eine Einstellung des Verfahrens vorgeschlagen hat.
In dem Gutachten war nämlich nachzulesen, dass der verhängnisvolle Schuss nicht in Tötungsabsicht abgefeuert worden sein soll. Der Polizist soll bewusst auf den Hinterreifen des Motorrades gezielt haben. Es habe sich somit um einen "geringgradigen Fehlschuss" gehandelt, so der Gutachter.

Gerhard Jarosch von der Staatsanwaltschaft Wien will die Entscheidung seiner Behörde nicht kommentieren: "Der Akt liegt noch im Ministerium. Wir wissen noch nicht, welche Entscheidung dort getroffen wurde."

Artikel vom 03.09.2009 16:50 | KURIER | Franz Resperger, Ricardo Peyerl
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