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von UnART am Donnerstag 26. Februar 2009, 15:11
Parlamentsdach ist einsturzgefährdetSachverständigen-Gutachten im Auftrag der Parlamentsdirektion: Glasdach könnte bei Schneelast einstürzen - Brandschutzvorschriften nicht eingehalten - Kabelbrände drohen - "Gefahr im Verzug"... Muffiger Geruch durch die feuchten Flecken am Teppich, aber sonst keine großen Schäden. Ein "Zeichen des Himmels" sei das, meinte damals der grüne Abgeordnete Dieter Brosz... ---> Standard-Artikel
Parlament nicht mehr dicht - Regen im Plenarsaal (Der Standard) Hohes Haus nicht mehr ganz dicht: Abgeordnete betröpfelt ... (Die Presse)
Was viele Österreicher insgeheim befürchteten, erweist sich als Gegebenheit: Das Österreichische Parlament ist nicht ganz dicht! Vom muffigen Geruch hörten sie auch schon. Lediglich die feuchten Flecken sind neu. Hierbei handelt es sich sicher um eine Folgeerscheinung der unbefriedigenden Quotenregelung. Aber ... sind diese feuchten Stellen nicht hauptsächlich bei den Grünen aufgetreten? Als wenig besorgniserregend kann man desolate Elektroinstallation werten. Endlich bietet im Parlament etwas einen Widerstand. Und ... gerät ein Parlamentarier in den Stromkreis, wird er vielleicht noch mal eine Leuchte. Der Unterschied zwischen Unglück und Katastrophe dürfte vermutlich vielen bekannt sein? Fällt das Dach auf die Parlamentarier, ist es ein Unglück - Überleben die Parlamentarier, ist es eine Katastrophe.
( °) ( °) dada.
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von UnART am Mittwoch 19. Januar 2011, 23:02
 © http://www.orf.at/stories/2037074/2037039/300 Millionen Euro für einen Dachschaden Der Dachschaden im Hohen Haus ist nicht erst seit den letzten Sitzungen offenkundig. Behindertengerechter Zugang wird notwendig, hört man Aussagen des Kanzlerduetts, wie beim Neujahrsempfang: „Wachstum, Aufschwung und Arbeitsplätze“ © Pröll „Keine Zeit zu verlieren, Bildung und Ausbildung für unsere jungen Menschen“ © Faymann Solche, Dummheit des anderen annehmende Verbaltranspirationen (Verdunstung über die Spaltöffnungen) erfordern Fluchtwege für die letzten selbstdenkenden Menschen. Der Stahlbeton in vielen Hirnen von Parlamentariern erfordert ein adäquates Gegenstück in der Dachkonstruktion. Eine geplante Cafeteria unter dem Dach sorgt für Flüssigkeit, damit Hirne je nach Fraktion zusammenrinnen können. Grüne signalisieren Zustimmung zum Umbau, die FPÖ will alles prüfen lassen, die ÖVP nur das Notwendigste - oder umgekehrt? Ist nicht so wichtig. Hauptsache man hat was g`sagt! 4900 Euro netto soll der Umbau pro Quadratmeter kosten. Das entspricht in etwa dem Doppelten des Neubaus mit ca. 1600 Räumen und nur etwas über 700 Fenstern. Macht auch nichts, weil Licht und Weitblick von Ministern und Parlamentariern mit Klubzwang nicht erwartet wird – siehe Verteidigungsminister etc.. Übrigens fällt im Hohen Haus täglich um 700 Kilogramm Schmutzwäsche an, was viele als zu gering bemessen betrachten. Was baute eigentlich um viele Millionen Ex-Parlamentspräsident Andreas Khol vor einigen Jahren für sein offenes Parlament um? Offen ist es tatsächlich, vor allem in der Dachkonstruktion. Offenes Parlament 1 Offenes Parlament 2Rundgang durchs Parlament - 360° Panorama (Außen-, Innenbereich, wie einzelne Kameras sind zum anzuwählen) Während des Umbaus sollen die Parlamentarier für 3 Jahre woanders hin – umsiedeln oder besser absiedeln bzw. umvolken, falls man Parlamentarier als eigene 'Rasse' betrachtet. Am billigsten und risikoärmsten wäre Dauerurlaub, doch auf Grund der Beschäftigungstherapie ist ein anderer Wirkungsplatz gesucht. Weitere Vorschläge zu den folgenden sind erwünscht: Löwingerbühne – Reaktivierung für Politikerschwänke Kabarettbühne – Simpl für Realsatire mit Adresse Narrentor Museum – Historisches Museum alter Politikstrukturen Marionettentheather - wie Rabenhof Persönlich präferiere ich für das Museum, aber auch die Bühne für Schwänke hat seinen Reiz, da sie von 183 Mitwirkenden in 4 Charaktären (Rot, Schwarz, Blau, Grün) bespielt werden kann. Im Zusammenhang mit Klubzwang und fraktionskonformes Hand'lheben bleibt auch das Marionettentheater nicht ohne Reiz. Als weiteres Ausweichquartier bieten sich noch die gepflegten Gehege in Schönbrunn an. Dort könnte man zum Nutzen der Allgemeinheit wenigstens Eintritt kassieren. Wird aus dem Nationalratspräsidenten ein Theater-, Museums- oder Zoodirektor?
( °) ( °) dada.
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von OHB am Mittwoch 19. Januar 2011, 23:15
für die parlamentarier würde genügen ein proleltarierquatier einer der flaktürme im augartenpark würde genügen als ausweichquatier 
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von contraindicatio am Donnerstag 20. Januar 2011, 14:51
Ausschreibung ----> Renovierung Ganz einfach, wie bei anderen denkmalgeschützten Bauwerken auch. 
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von UnART am Donnerstag 20. Januar 2011, 15:33
Und die Renovierung eines Wiener Gebäudes dürfen dann alle Österreicher zahlen? Wäre es nicht g`scheiter, die baufällige, noch parteidominierte Politstruktur zu renovieren?
( °) ( °) dada.
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von contraindicatio am Donnerstag 20. Januar 2011, 15:44
Meinst, die Hypozentrale könnt'ma zum Parlament umfunktionieren? 
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von xenia am Donnerstag 20. Januar 2011, 16:17
OHB hat geschrieben:das muß man sich einmal im hirn zergehen lassen renovierung 300 millionen euro / 183 sitzplätze = 1,64 millionen euro für einen sitzplatz bei fertigstellung der renovierung vermutlich rund 2,9 millionen pro sitzplatz wie es in österreich so üblich ist mit den bau-fortschritts-verteuerungen 
und was ist mit dem bundesrat ? mit den kleineren sitzungssälen für ausschüsse ? mit den büros ? mit den einzelnen sekretärInnen ? sollen die alle am boden sitzen, telefon und schleppi auf den knien ? zuschauer nur mehr auf stehplätzen ? ein NR hat uns einmal in sein büro mitgenommen, der weg dorthin war mehr als abenteuerlich und (höflich ausgedrückt) schäbig. das ist in den jahren seither sicher nicht besser geworden. es soll ja nicht nur der eine sitzungssaal des NR renoviert werden, sondern das ganze parlament, oder ? drüberfärbeln genügt da nicht mehr, wenn einmal die sitze zusammenbrechen und die mauern bröseln, vom dach ganz abgesehen... ; - )))
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von UnART am Donnerstag 20. Januar 2011, 16:30
xenia hat geschrieben:und was ist mit dem bundesrat ? mit den kleineren sitzungssälen für ausschüsse ? mit den büros ? mit den einzelnen sekretärInnen ? sollen die alle am boden sitzen, telefon und schleppi auf den knien ? zuschauer nur mehr auf stehplätzen ?
ein NR hat uns einmal in sein büro mitgenommen, der weg dorthin war mehr als abenteuerlich und (höflich ausgedrückt) schäbig. das ist in den jahren seither sicher nicht besser geworden.
es soll ja nicht nur der eine sitzungssaal des NR renoviert werden, sondern das ganze parlament, oder ? drüberfärbeln genügt da nicht mehr, wenn einmal die sitze zusammenbrechen und die mauern bröseln, vom dach ganz abgesehen... ; - )))
Benötigen Parlamentarier eine Sekretärin zum fraktionskonformen Hand`lheben? Kommt die Sekretärin wenigstens aus der Familie oder hat sie andere Qualitäten? Wer es zahlt brauch ma eh nit frag`n. 
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von UnART am Donnerstag 20. Januar 2011, 16:42
contraindicatio hat geschrieben:Meinst, die Hypozentrale könnt'ma zum Parlament umfunktionieren? 
Eher als Raiffeisen-Dependance! Aber dazu bei Zeit im Hypo-Faden.
( °) ( °) dada.
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von xenia am Donnerstag 20. Januar 2011, 17:24
die arbeit der parlamentarier besteht nicht nur im handerlheben, ein paarmal im jahr. da sind schriftsätze zu verfassen, anfragen zu beantworten, unterlagen (z.b. für spezialausschüsse) zu besorgen und so aufzubereiten, dass nicht jedes mal ein ganzer papierberg durchzuackern ist, termine zu koordinieren, nicht ganz einfach, es wohnen ja viele nicht in Wien und werden unterwegs zum "arbeitspatz" in der früh schon aufgehalten, was den ganzen tagesplan umwerfen kann. auch die einzelnen termine sind nicht immer in Wien, zu viel polster für etwaige staus etc. dürfen aber nicht eingerechnet werden, dafür gibts zu viele termine. "mein" zuerst BR, dann NR verließ um 6h das haus und kam äußerst selten vor mitternacht heim, die familie kannte ihn nur vom frühstück. kein eigener fahrer, kein dienstauto, ein "normaler" pendler (60 km von Wien, früher landstraße, die letzten jahre dann schon autobahn, zig-tausend km/jahr). die wenigsten termine sind eröffnungen, feste etc., auch da wirkt es meistens unhöflich, wenn der "ehrengast" gleich wieder verschwindet oder sich weigert, mit jedem einzelnen lokalen "wichtigen" anzustoßen.
was glaubst du denn, wie eine partei zur der dann schlußendlich "allgemein gültigen" partei-meinung kommt ? heinzelmännchen ? nur bestechende lobbyisten ? nicht nur, aber hauptsächlich die in sachgebieten dafür abgestellten eigenen abgeordneten mit ihren mitarbeitern, u.a. auch den sekretärInnen (die, die ich kennenlernen durfte, hatte ein doktorat [juristin ?], keine verwandtschaft, aber sie kam auch aus dem burgenland) im parlament. oder bis du der meinung, dass jeder abgeordnete zu jedem thema fachwissen haben kann ? über bau und trassenführung einer bundsstraße in Tirol genau so wie über abgasgrenzwerte in industriegebieten oder details zur gerichtsordnung und verkauf oder nichtverkauf von bundesimmobilien ? abstimmen müssen alle, auch z.b. ein Vorarlberger über eine etwaige grenzbereinigung im Neusiedlersee mit Ungarn...
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