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von OHB am Samstag 13. Juni 2009, 20:11
Nach dem Wahlerfolg von Hans-Peter Martin bei der EU-Wahl sorgen sich nun SPÖ und FPÖ vor einem Antritt bei der nächsten Nationalratswahl.
Mit 17,7 Prozent räumte Hans-Peter Martin vergangenen Sonntag bei der EU-Wahl fulminant ab. Die aktuelle Gallup-Umfrage für ÖSTERREICH zeigt jetzt: Die Mehrheit der Österreicher, exakt 51 Prozent, sagen: „Hans-Peter Martin soll bei der nächsten Nationalratswahl antreten.“ Nur 36 Prozent sind dagegen.

Top bei Frauen Zustimmung für Martin kommt mehrheitlich von Frauen (54 %) und Wienern (56 %). Letzteres würde sogar für ein Antreten bei der Wiener Gemeinderatswahl nächstes Jahr sprechen. Der Politikwissenschafter Peter Filzmaier analysiert im Gespräch mit ÖSTERREICH: „Es gibt in Österreich eine politische Lücke für Linkspopulismus. Bei einem ähnlichen Wahlkampf wie zuletzt, würde Martins Antritt vor allem FPÖ und SPÖ schaden.“
FP zittert In einer Wählerstromanalyse unter Berücksichtigung der aktuellsten Daten der Gallup-Meinungsforscher für ÖSTERREICH zeigt sich bei einem möglichen innenpolitischen Antreten Martins dieses Bild:
* Die Freiheitlichen würden rund acht Prozentpunkte an Martin verlieren. HPM spricht Protestler an, verzichtet dabei aber auf rechtspopulistische Töne. * Martin würde sich von der SPÖ fünf Prozentpunkte holen - Arbeiter befürworten Martins Antreten in Österreich überdurchschnittlich stark (mit 53 %).
© oe24 nau bumm wenns so weiter geht wird er a no bundeskanzler
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OHB
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von xenia am Samstag 13. Juni 2009, 22:32
ein kommentar vom 13.06.2009 16:44 | KURIER | Peter Rabl Zu Tod gefürchtet ist auch gestorbenMartins Sieg scheint die politische Allmacht der Krone zu beweisen http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1915476.phpGleich nach der furchtbaren Niederlage der Faymann-SPÖ war der Sieg des Krone-Kandidaten Hans-Peter Martin Hauptgegenstand der politischen und medialen Analysen. Als neuer Beleg für die politische Macht des Massenblattes wurde das verstanden; dem greisen Herausgeber Hans Dichand dichtete ein Leitartikler gar "Macht wie ein römischer Imperator" an. Wie immer empfiehlt sich aber der zweite Blick auf ein Ereignis oder auch bloß die Anwendung einfacher Grundrechnungsarten.
Rund 70 Prozent der 500.000 Martin-Wähler sind Leser der Kronenzeitung. Demnach hat die Zeitung von ihren rund 3 Millionen Lesern gerade einmal 12 Prozent für Martin mobilisieren können. Und das trotz jahrelanger Gastkommentare des EU-Krawallos im Blatt, trotz wochenlanger doppelseitiger Auszüge aus seinem höchst einseitigen EU-Buch und trotz täglicher Aufrufe zu seiner Wahl auf den Leserbriefseiten. Politische Allmacht sieht anders aus.
Der versuchte Doppelpass, erst jahrelang die EU zum wahren Teufelszeug niederzuschreiben und dann den eigenen Kandidaten als rettenden "Hecht im Karpfenteich" hochzujubeln, ging schief. Einmal mehr beweist sich, dass die Kronenzeitung nur eine - in den letzten Jahren meist eine negative - Stimmung im Volk verstärken kann. Volkes Stimme zu hören und ihr auch ungeniert in Untiefen zu folgen ist ein Gutteil des Erfolges des Herausgebers und seines Zeitungsriesen.
Politische Fehlkalkulation
Die Großparteien wagten kaum Widerstand gegen den beispiellosen Zeitungswahlkampf für den Außenseiter. In der SPÖ gab man die EU-Wahl verloren und hofft für die nächsten Wahlen in Wien und im Bund auf die alten Bande zu Hans Dichand.
Das könnte eine ordentliche Fehlkalkulation sein. Denn die Krone hat seit Jahren auch jene ausländerfeindliche Stimmung aufgenommen und massiv verstärkt, die der Strache-FPÖ den Wiederaufstieg in die Region einer Mittelpartei ermöglichte. Gegen diese Tendenz in weiten traditionellen SPÖ-Wählerschichten vor allem in Wien werden keine noch so netten Bilderln und Geschichterln von Häupl & Faymann viel ausrichten.
Vorauseilender Gehorsam gegenüber Dichand ist auch in anderen Parteien üblich geworden. Josef Pröll hat sich mit der Nominierung des Spitzenkandidaten und eingestandenen Dichand-Verehrers Strasser die üblichen Attacken auf seine proeuropäische ÖVP ersparen wollen und können. Minister sollen gelegentlich schon vor einer Initiative ins Herausgeberbüro um Unterstützung pilgern. Eine Postenbesetzung im Wiener Rathaus wird unterlassen, weil Dichand junior ausrichtet, dass sie der Familie nicht konveniert.
Die wahre Macht der Krone beruht auf der Angst der Politiker vor eben dieser. Es gilt aber die alte Regel: Zu Tod gefürchtet ist auch gestorben.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von kaleidoskop am Samstag 13. Juni 2009, 23:18
Wer auf die Allmacht der "Krone" angewiesen ist, ist ein armes Würstchen. Für mich wäre der nie in Frage gekommen. Außerdem hat der in Brüssel nichts zu plaudern, weil er wegen seiner Vernaderungspolitik von allen geschnitten wird.
Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt
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von smART am Samstag 13. Juni 2009, 23:59
kaleidoskop hat geschrieben:Wer auf die Allmacht der "Krone" angewiesen ist, ist ein armes Würstchen. Für mich wäre der nie in Frage gekommen. Außerdem hat der in Brüssel nichts zu plaudern, weil er wegen seiner Vernaderungspolitik von allen geschnitten wird. Waaaas? Du bist über das Kabinett Dichant nicht entzückt? Wie das? GANZ Linz liest doch angeblich Kronenzeitung? 
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von kaleidoskop am Sonntag 14. Juni 2009, 01:02
Nöööööööööööö, die höchste Auflage haben die O.Ö.Nachrichten. Ich zähle mich auch zu deren Abonnenten!
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von calimero am Sonntag 14. Juni 2009, 10:59
Ich lese ganz selten die Krone. Meist dann, wenn ich in der Bahn sitze und dank des handlichen Formates andere Zeitungen ablehne. Auch die Artikel über HPM habe ich nicht gelesen. HPMs Programm hingegen, seine Einstellung, überschneidet sich mit dem, was ich mir vorstelle und wünsche. Hat hier irgend jemand einmal sein Programm gelesen? Nachzulesen übrigens auf seiner Homepage. Hier ist endlich einmal ein Politiker mit Format, einer, der tolerant und menschlich ist, der Ideen hat. Wobei mir sein Aufdeckerjournalismus ziemlich egal ist. Ob er in Brüssel mit verstecktem Mikro herumrennt oder nicht. Das ist mir wurscht. Was mir hingegen nicht egal ist, sind seine Warnungen. Denn die sind bislang eingetroffen. Dass er ein schwieriger Mensch zu sein scheint - na und? Dass er lästig ist - bin ich anscheinend auch. Dass er gemieden wird? Wen wundert es? Die Wahrheit ist lästig. Und wird nicht gern gesehen oder gehört, wird verfolgt. Ist ja unangenehm. HPM warnt vor den Zuständen, die es jetzt gibt. Was alles sein kann. Da war ein Interview, wie er Europa in 10, 15 oder 50 Jahren sieht. Interessant die Aussage....in 50 Jahren kommt das Klimaproblem zum Tragen. HPM war, bzw. ist fast ein Grüner. Das ist ein Fakt, welches immer wieder übersehen wird. Linksliberal, sehr grün angehaucht. Ein paar seiner politischen Freunde sind Grüne. Ein Freund ist der Chef von Greenpeace. HPM will sicher eines...ein Umdenken. Und DAS fordere ich auch!
Nötig ist es. Mehr als nötig.
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von kaleidoskop am Sonntag 14. Juni 2009, 15:00
Wovon würde der eigentlich leben, wenn er den Job in Brüssel nicht hätte? Vom Bücherschreiben sicher nicht? Ein wahrhaft uneigennütziger Mensch, der Messias sozusagen! 
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von smART am Sonntag 14. Juni 2009, 16:01
kaleidoskop hat geschrieben:Wovon würde der eigentlich leben, wenn er den Job in Brüssel nicht hätte? Vom Bücherschreiben sicher nicht? Ein wahrhaft uneigennütziger Mensch, der Messias sozusagen!  Lieb-calimero würde ihn vielleicht adoptieren? 
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von kaleidoskop am Sonntag 14. Juni 2009, 16:26
smART hat geschrieben:kaleidoskop hat geschrieben:Wovon würde der eigentlich leben, wenn er den Job in Brüssel nicht hätte? Vom Bücherschreiben sicher nicht? Ein wahrhaft uneigennütziger Mensch, der Messias sozusagen!  Lieb-calimero würde ihn vielleicht adoptieren?  Ob sich das passen würde?
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von OHB am Sonntag 14. Juni 2009, 20:42
man darf nicht vergessen MARTIN ist hoch dekorierter SPIEGEL-redakteur gewesen eventuell ist er noch immer lohnschreiber mit guten einkommen 
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von kaleidoskop am Sonntag 14. Juni 2009, 21:55
OHB hat geschrieben:man darf nicht vergessen MARTIN ist hoch dekorierter SPIEGEL-redakteur gewesen eventuell ist er noch immer lohnschreiber mit guten einkommen  Und die Krone nicht zu vergessen!
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von OHB am Sonntag 14. Juni 2009, 22:19
kaleidoskop hat geschrieben:OHB hat geschrieben:man darf nicht vergessen MARTIN ist hoch dekorierter SPIEGEL-redakteur gewesen eventuell ist er noch immer lohnschreiber mit guten einkommen  Und die Krone nicht zu vergessen!
naja vom spiegel zur krone ist schon ein steiler .............. 
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von kaleidoskop am Sonntag 14. Juni 2009, 23:42
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von calimero am Dienstag 16. Juni 2009, 10:30
Ich weiß nicht, was HPM dank seiner Bücher ("Bittere Pillen" als Co-Autor, "Globalisierungsfalle", "Europafalle") so verdient, bzw. verdient hat. Wenig wird es nicht sein. Da die Krone ins Spiel zu bringen, ist fehl am Platz. Sicher, Werbung für sein Buch ist die Veröffentlichung in der Krone gewesen. Aber ich denke, dass er nicht von den Medien punkto Verdienst abhängig ist. Ich war früher auch skeptisch, hinsichtlich der Person HPM. Aber sein Programm gefällt mir. Seine Gedanken. Denn ich finde, dass sie sich genau mit dem decken, worüber ich schon seit Jahren schreibe (hier im Forum vor allem). HPM ist vorausblickend und ob er jetzt als Privatperson "schwierig" ist, ein "Querulant" oder nicht, ist mir egal. Ich bin ja nicht mit ihm verheiratet. Sicher sind seine Methoden die eines Aufdeckers. Doch wie sich zeigt, ist das ja notwendig. Aufdecker sind immer unangenehm. Die will man nicht. Wie sich hier auch im Forum zeigt.... 
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von UnART am Dienstag 16. Juni 2009, 10:48
Leider kenne ich Martins Programm kaum. Hauptsächlich transportiert er den Aufdecker, und das ist mir mir nicht genug. Werde mich mal auf seiner Seite klug machen, ob da noch mehr ist. Allgemein deckte Martin Bedürfnisse einer Wählerschaft ab, die ihn zur drittstärksten „Partei“ machte. Martins Buch „Die Globalisierungsfalle“ verlangt mir Respekt ab und die Umsetzung von Bereichen daraus hätte retrospektiv betrachtet für Europa viel verhindern können. Doch die EU hatte ja konträre Interessen.
( °) ( °) dada.
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