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von OHB am Samstag 20. Juni 2009, 13:59
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von UnART am Samstag 20. Juni 2009, 14:42
Wer Österreichs Realverfassung kennt, weiß aber, dass die 54 Zeilen ein Drehbuch sind, nach dem Politik hierzulande funktioniert... Das ist nicht nur Dichands Vermächtnis, sondern eine Kampfansage des Massenblatts. Die Kronen Zeitung kann 2,9 Millionen Leser mobilisieren. .. http://derstandard.at/fs/1244461056351/ ... zlermacherHier laufen zwei Irrtümer gleichzeitig, wobei nicht Dichand der Königsmacher ist, sondern die Erwartungshaltung. Politiker starren paralysiert wie eine Maus auf die Schlange und verleihen mit ihren Reaktionen dem Krone-Chef erst die Macht. Darauf resultiert die Hybris des alternden „Königmachers“. Z.B. wählten von den 2,9 Mio Krone-Lesern nur 522.000 Martin. Doch darf angenommen werden, bei über 6 Mio. Wahlberechtigten stellten Krone-Leser weniger als 50 Prozent der Martin Wähler. Damit konnte die Krone lediglich zwischen 7 und 8 Prozent ihrer Leser überzeugen. Eine Krone-Werbung ist sicherlich nicht schlecht, wird jedoch total überbewertet. Für die SPÖ ging die Anbiederung sogar nach hinten los.
( °) ( °) dada.
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von M. am Samstag 20. Juni 2009, 18:31
Ohne Medien die die Menschen erreichen, wäre die Politik stumm wie ein Fisch im Wasser  Der Burgermasta der im Dorfgasthaus Sonntag Vormittag seine Reden schwingen will, der ist halt in den anwachsenden Großstädten etwas deplatziert. Aber besonders der Strache ersetzt earm, mit geschickt eingesetzte Massenmedien, ganz guat. Er schafft das Gefühl, alles ist klein, übersichtlich und babyleicht zu händeln... er macht nicht die schlechteste Öffentlichkeitsarbeit. Diese Technik beherrschen de unbestritten, das kann denen niemand absprechen. Aber was die meisten Menschen über Politik wissen, erfahren sie über die diversen "Massen"-Medien, gäbe es diese nicht, wüssten die Leut auch nix  "Zeit im Bild" und die "handliche" Krone decken eben den breitesten Bereich ab - man sollte die Krone schon hin und wieder lesen, um ein aktuelles "Stimmungsbild" der Umgebung zu bekommen. Natürlich gibts ein Geraufe um diese Medien .... jeder Politiker ist darauf angewiesen, sich bestmöglich zu "präsentieren", jemand den man nicht kennt, den gibts quasi auch nicht  . Das ist die Gratwanderung "Öffentlichkeitsarbeit", zu wenig ist blöd ... und zu viel und zu derb (Westen... eh schon wissen) geht auch in die Hose, das richtige Mass erreicht das Ziel am besten ... aber was ist das richtige Mass?  und wie sieht man die Zielgruppe dieses staatlichen 'WerbeFeldzuges"? Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, dass die einen die sich dieser Medien erfolgreich bedienten, erstmal in den tiefsten Keller beschimpft werden. Ergibt sich aber die Chance es denen gleich zu tun, gibts keinen Genierer in die selbe Kerbe ..... wurscht  Die Prölls wuseln jedenfalls ziemlich rege in diese sich bietende neue Chance. Der alte Kronenzeitungkönig lacht sich wahrscheinlich einen Ast ab.... hier spielt "derb" fürs erste absolut keine Rolle  Wäre ich der Fischer, würde ich den Faymann, hier absolut berechtigt, still vor sich hinlächeln .... direkt "befehlen"  Den Fischer halte ich für einen integeren, g´scheiten Menschen, aber obs die meisten SPÖler kapieren, was ihnen da eigentlich am Präsentierteller überreicht wird ..... hier bin ich eher skeptisch. Die verpatzen wahrscheinlich sogar diese geschenkte Chance.... weil sie sie gar nicht sehen können, so dämlich sind die.
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M.
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von OHB am Samstag 20. Juni 2009, 19:21
JEDER PARTEI SEINE TAGESZEITUNG das wäre doch was gscheites oder? 
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von M. am Samstag 20. Juni 2009, 19:25
OHB hat geschrieben:JEDER PARTEI SEINE TAGESZEITUNG das wäre doch was gscheites oder? 
Warum?  Du meinst im Zeitalter der Interessensgruppen - in einer nichthomogenen Garnicht-Soli-Gruppe - wäre das angebracht? Übrigens ... das erste - im westlichen Quadranten - Massenmedium war? "Am Anfang stand das Wort" < : -)
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von OHB am Samstag 20. Juni 2009, 19:35
Die Bundespräsidentenwahl ist erst im April 2010 aber die Aufregung ist so groß, als ob sie morgen wäre. Der Grund: Niederösterreichs langjähriger ÖVP-Landeshauptmann Erwin Pröll scheint entschlossen, für die Wiener Hofburg zu kandidieren. Und zwar auch gegen den amtierenden Bundespräsidenten.www.kurier.at/nachrichten/1917165.php
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von smART am Samstag 20. Juni 2009, 19:58
M. hat geschrieben:Aber was die meisten Menschen über Politik wissen, erfahren sie über die diversen "Massen"-Medien, gäbe es diese nicht, wüssten die Leut auch nix  Wissen eben gerade deswegen eh-nix, außer daß täglich die WICHTIGSTEN und ERSTEN der Nachrichten über Flatulenzen aus Israel zu interessieren haben, und man über größenmäßig vernachlässigbare Weltgegenden wie Afrika, Südamerika und Asien kaum berichten muß.
Dafür wird über "Verschwörungstheorien", schrecklicher Gefahr von Rechts, Lebkuchenmesserattacken (Schweigen im Walde) Eruvs, Ende-nie-Restitutionen, und immer gleichen Sujets folgenden Filmkunstwerken/Romanen informiert, welche ZWANGSLÄUFIG ausgezeichnet werden müssen."Zeit im Bild" und die "handliche" Krone decken eben den breitesten Bereich ab - man sollte die Krone schon hin und wieder lesen, um ein aktuelles "Stimmungsbild" der Umgebung zu bekommen. Natürlich gibts ein Geraufe um diese Medien .... jeder Politiker ist darauf angewiesen, sich bestmöglich zu "präsentieren", jemand den man nicht kennt, den gibts quasi auch nicht  . Der alte Kronenzeitungkönig lacht sich wahrscheinlich einen Ast ab.... hier spielt "derb" fürs erste absolut keine Rolle  Wäre ich der Fischer, würde ich den Faymann, hier absolut berechtigt, still vor sich hinlächeln .... direkt "befehlen"  Wenn der lustige Onkel Hans ein weitere Spielchen beginnen wird......wer weiß, ob er aus Jux nicht einen anderen Wiener Bürgermeister MACHEN will? Den Fischer halte ich für einen integeren, g´scheiten Menschen, .....
Na klar ist der Bedächtig- und Wichtigäußerer begabt! Und zwar darin, früher erkennbar gewesene eigene Standpunkte/Haltungen vergessen zu lassen! ( Ritter Wiesenthal hatte aber verziehen, Bruno kaum! ) 
Aktueller Ignotonneninhalt : contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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von xenia am Samstag 20. Juni 2009, 21:51
ein kommentar vom 20.06.2009 17:36 | KURIER | Christoph Kotanko Macht und Mythos: Der verlassene Faymann Medien sind Geburtshelfer und Totengräber - wenn sich die Politik unterwirft. http://www.kurier.at/interaktiv/kommentare/1917175.phpMichael Spindelegger, der neue Chef des Arbeitnehmerbundes der ÖVP, hat recht: Fast ein Jahr vor der nächsten Bundespräsidentenwahl haben Land und Leute andere Sorgen als die Frage, für wen ein greiser Zeitungsherausgeber diesmal Partei ergreift.
Arbeitslosigkeit, Sparzwänge im Gesundheitssystem, schlechte Schulen, Zuwanderung, weniger Jobs für Junge, unterversorgte Alte, das wären die Tagesthemen.
Doch das langjährige Versagen der Politik hat den Krone-Komplex wichtig gemacht. Die größte Zeitung des Landes hat erheblichen Einfluss. Die Angstlust der Liberalen macht ihn noch größer. - Dass man ohne feige Seitenblicke regieren kann, bewies Wolfgang Schüssel. Er wurde Kanzler gegen die Krone und hielt sich jahrelang. An seinem Sturz war er selbst schuld.
Die Krone ist ein höchst erfolgreiches Produkt. Doch ihre politische Macht ist ein Mythos. Sie ist so stark, wie die Politik sie macht - aus Angst vor ihrer unverhohlenen Parteilichkeit, durch Unterwerfung und vorauseilenden Gehorsam. Das wird dem Krone -Kanzler Faymann zum Verhängnis werden, wenn sie ihm nun ihre Gunst entzieht. Faymann als Krone -Kandidat war für die SPÖ ein interessantes Investment. Faymann als Faymann ist der programmierte Kursverlust.
Fallensteller
In der ÖVP-Führung sieht man die Falle, die gerade aufgestellt wird. Für Josef und Erwin Pröll ist die Versuchung groß, ihre Werte zu wenden. Ein doppelter Salto für eine Doppelseite? Dichand verlangt z. B. von der pro-europäischen ÖVP einen anderen EU-Kurs. Würden die Prölls die Parteilinie an die Blattlinie anpassen, würden sie die Grundsätze der ÖVP verraten und die bürgerliche Mitte verlieren. In dieser Gefahr sind die Christdemokraten jetzt schon mit ihrer sogenannten Ausländerpolitik Marke Fekter.
Hinter all dem Schielen auf mediale Zustimmung, diesem Wenden und Winden steckt ein Missverständnis, das Politik und Medien gleichermaßen verursacht haben. Beim Journalismus geht es nicht primär um Macht und Moneten. Er ist nicht nur ein Gewerbe zur Gewinnbeschaffung. Der Journalismus hat eine öffentliche Aufgabe - Information, Kritik, Orientierung, Wissensbildung, Gewissensbildung. Aus dieser Aufgabe entsteht eine bestimmte Macht, die Verantwortung bedeutet. Verantwortlich handelt jener Journalist, der die möglichst unverzerrte Beschreibung der Wirklichkeit versucht.
Das gelingt nicht allen immer. Manche versuchen es nicht einmal. Sie verstehen sich nicht als Beobachter, sondern als Akteure. Sie wollen sich die Politik dienstbar machen - und werden oft umgekehrt von der Politik benutzt. Die Gefahr des Missbrauchs ist in einem kleinen Land größer als anderswo; die Zahl der Entscheider ist überschaubar, die Netzwerke sind dicht und die Karrieremöglichkeiten beschränkt.
Dass man damit in Politik und Medien anständig umgeht, kann nicht angeordnet oder erzwungen werden. Es ist eine moralische Frage, eine Selbstverpflichtung, die, siehe oben, ständig Versuchungen ausgesetzt ist.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von OHB am Montag 22. Juni 2009, 10:58
ALSO SPRACH FAYMANN„Die Familie Pröll befindet sich derzeit in einem Höhenrausch. Wenn sie noch einen Verwandten in der Politik hätten, würden sie wohl auch das Amt des Nationalrats-Präsidenten beanspruchen.“ http://www.oe24.at/oesterreich/politik/ ... 483288.ece
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von OHB am Dienstag 23. Juni 2009, 12:27
 © kurier
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von UnART am Dienstag 23. Juni 2009, 12:47
Diesen Vorschlag machte ich bereit am 19.06.2009 in Quergedacht  Aber eine Karikatur sagt mehr als viele Worte! Der alternde Dichand [...] Nun versucht er den niederösterreichischen Leuchturrm und sein Bundeskanzler-Beiwagerl auf Schiene zu bringen. Erwin Pröll als Bundespräsident und sein Nefferl Josef als Bundeskanzler – nur ein wenig brav müssen`s sein und etwas kritischer zur EU. Mit Dichands Schützenhilfe ist die ganze Regierung durch Prölls zu ersetzen - andererseits nicht notwendig, wenn der Bundespräsident von Österreich die Alleinregierung schafft. Dem Wunsch nach einem starken Führer ist damit Folge geleistet.
( °) ( °) dada.
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