Die großen Probleme lösen nach Einschätzung der Österreicher SPÖ und ÖVP am besten.
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Wenn es darum geht, die großen Probleme des Landes zu lösen, vertrauen die Österreicher fast ausschließlich SPÖ und ÖVP. Das zeigt eine GfK-Umfrage über Parteikompetenzen, die dem KURIER vorliegt. Bei den "Soft-Themen" Gesundheit, Pensionen, Bildung und beim Sichern von Arbeitsplätzen liegt die SPÖ vorne. Bei Sicherheit, Schulden-Abbau, Krisenbewältigung und Wirtschaftsstandort führt die ÖVP.
ÖVP punktet bei Sicherheit
Interessant im Vergleich zu einer Umfrage von November 2008 ist, dass die ÖVP beim Thema Sicherheit massiv zugelegt hat (von 17 auf 34 Prozent). Da war zuletzt die FPÖ vorne. Sie stagniert bei 22 Prozent. ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger freut sich über den "Fekter-Effekt" - und dass Heinz-Christian Strache, "der nur laut ist und provoziert" bei der Sicherheit nicht stärker werden konnte. Ihn ermutigt auch, dass die ÖVP bei den Themen Krisenbewältigung und Wirtschaftsstandort stark punkten konnte (15 bzw. 14 Prozentpunkte plus). Das zeige, dass die Volkspartei bei der Regierungsbildung die richtigen Ressorts gewählt habe.
SPÖ gewinnt beim Thema Arbeit
Die SPÖ konnte beim Thema Arbeitsplätze leicht zulegen, hat beim Thema Steuersenkung aber stark verloren (von 42 auf 34 Prozent). Grund dafür dürften die vielen Forderungen aus der SPÖ sein, Vermögenssteuern einzuführen - der steirische Landeschef Franz Voves ist dabei Speerspitze. Für die drei Oppositionsparteien ist das Ergebnis der Umfrage erschreckend. BZÖ, FPÖ und Grünen wird kaum zugetraut, Probleme lösen zu können. Einzige Ausnahme ist, wie erwähnt, die FPÖ beim Thema Sicherheit. Die Grünen etwa kommen bei dem ihnen so wichtigen Thema Bildung nur auf neun Prozent (die FPÖ erreicht da sieben Prozent). Erfreulich ist, dass es kaum Befragte gibt, die keine Partei für kompetent halten.
Artikel vom 19.08.2009 09:27 | KURIER | Nicholas Bukovec


