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von OHB am Donnerstag 10. September 2009, 10:12
90 Jahre Friedensvertrag von Saint-GermainVor 90 Jahren, am 10. September 1919, erlebte Österreichs damaliger Staatskanzler Karl Renner die schwerste Stunde seiner politischen Karriere bis dahin: Er musste namens der Republik Österreich, wie das Land statt "Deutschösterreich" fortan zu heißen hatte, im Schloss von Saint-Germain bei Paris seine Unterschrift unter den dem Land von seinen Gegnern im Ersten Weltkrieg aufgezwungenen Friedensvertrag setzen.  © kurier-print Für Österreich war es ein "Staatsvertrag", weil sich die neugegründete Republik im Gegensatz zu den "Alliierten und Assoziierten Mächten" nicht als Rechtsnachfolger der untergegangenen Donaumonarchie ansah. http://tt.com/tt/home/story.csp?cid=130 ... =57&fid=21
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von UnART am Donnerstag 10. September 2009, 10:41
Worte wie „Friedensvertrag“ oder „Friedensprojekt“ kann ich nicht mehr hören. Ein provokanter Titel wäre: Der Rest ist Österreich! © Plakatmuseum Wohin führte dieser Friedensvertrag, der von den Unterworfenen als Schandvertrag bezeichnet wurde und als triftiger Mitgrund in den Wahnsinn des II. Weltkriegs führte?  © Plakatmuseum Restösterreich ist wider Erwarten nicht untergegangen. Im Gegenteil, wurde das kleine Land doch eine Erfolgsgeschichte. Heute wird unter eifriger Mithilfe "nationaler" Politiker erneut über uns entschieden. So was nennt sich dann Friedensprojekt. Die nationale Verfassung ist, was subsidiär zu entscheiden übrigbleibt. Und wieder heißt es: Der Rest ist Österreich!
( °) ( °) dada.
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von contraindicatio am Donnerstag 10. September 2009, 11:22
Tja, sowas kann passieren, wenn degenerierte Herrscher wie die Habsburger in Größenwahn einen Weltkrieg anzetteln. Die Donaumonarchie wär aber sowieso zerbröselt. Nur hätt's vielleicht Bürgerkriege gegeben, bis sich die Kronländer abgespaltet hätten. 
************* Ein bisschen Frieden, ein bisschen Freude und ein bisschen Eierkuchen!! ************* Stellt euch vor, Sarrazin schreibt ein Buch - und keiner geht hin!!!
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von OHB am Donnerstag 10. September 2009, 11:34
contraindicatio hat geschrieben:Tja, sowas kann passieren, wenn degenerierte Herrscher wie die Habsburger in Größenwahn einen Weltkrieg anzetteln. Die Donaumonarchie wär aber sowieso zerbröselt. Nur hätt's vielleicht Bürgerkriege gegeben, bis sich die Kronländer abgespaltet hätten. 
eventuell wenn die monarchie weiterbestanden hätte nach der verkleinerung hätte der ehemalige männerheimbewohner nicht den zweiten weltkrieg als führer starten können aber nichts genaueres weiß man natürlich nicht 
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von xenia am Donnerstag 10. September 2009, 13:38
Burgenland hat seine Hauptstadt verloren.
"Kurier" vom 10.09.2009 Ressort: Seite 5 Seite: 7 Ausgabe: Wi,Abend,Länder,Morgen
Burgenland Angliederung
Das Burgenland (Deutschwestungarn, ursprünglich vorgesehener neuer Name: Vierburgenland) wurde mit der Hauptstadt Ödenburg (Sopron) Österreich zugesprochen, das es aber nach bewaffnetem Widerstand ungarischer Freischärler erst 1921 unter dem Einsatz von Gendarmerie und Heer übernehmen konnte. Ödenburg und 8 Gemeinden mussten nach einer Volksabstimmung 1921, für die Tausende Ungarn herangeschafft wurden, an Ungarn abgetreten werden.
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.
und :
"Kurier" vom 10.09.2009 Ressort: Seite 5 Seite: 7 Ausgabe: Wi,Abend
...
Burgenland
Lediglich im Burgenland, das sein historisches Zentrum Ödenburg (Sopron) verlor, haben sich Österreich und Ungarn nach 1921 mit der neuen Lage halbwegs abgefunden. 1925 wurde Eisenstadt die neue Hauptstadt.
...
Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2009.
trotzdem gabs bei der aufstellung der deutsch-ungarischen ortstafeln keinen aufstand...
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von UnART am Freitag 11. September 2009, 00:24
contraindicatio hat geschrieben:Tja, sowas kann passieren, wenn degenerierte Herrscher wie die Habsburger in Größenwahn einen Weltkrieg anzetteln. Die Donaumonarchie wär aber sowieso zerbröselt. Nur hätt's vielleicht Bürgerkriege gegeben, bis sich die Kronländer abgespaltet hätten. 
Der II. WK als Resultat des Friedensvertrags war wohl harmloser? Der Thronfolgermord löste lediglich einen lange im Raum stehenden Krieg aus. Österreich dachte mit Serbien schnell fertig zu sein. Wie allgemein bekannt, stärkte der Verrat von Oberst Redel, der Schwächen der Österreicher verriet, die Kriegslust der Gegner. Der Krieg begann am 28. Juli 1914 mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien. Am 30. Juli befahl Russland die Generalmobilmachung zur Unterstützung Serbiens. Daraufhin erklärte das Deutsche Reich als Bündnispartner Österreich-Ungarns Russland am 1. August den Krieg. Am Abend desselben Tages überschritten russische Kavallerie-Abteilungen die ostpreußische Grenze. ... Zum Ende des Krieges befanden sich 25 Staaten und deren Kolonien, in denen insgesamt 1,35 Milliarden Menschen lebten, also etwa drei Viertel der damaligen Erdbevölkerung, im Kriegszustand. (Wikipedia) Aber wie du schreibst, war die Vielvölkermonarchie am Ende. Zwischen den vielen Völkern und Krieg hätte es noch einige Varianten gegeben. Österreich war nicht stark genug, rundum Krieg zu führen. Einige Länder hätten z.B. Selbstverwaltung bzw. Autonomie begrüßt. Das Britische Reich schaffte auch einiges ohne Krieg: Als Dominion wurden ab Anfang des 20. Jahrhunderts offiziell die sich selbst verwaltenden Kolonien des Britischen Reiches bezeichnet. Der Begriff wurde erstmals im modernen Sinne im Verfassungsgesetz von 1867 des Dominions Kanada verwende. (Wikipedia)
( °) ( °) dada.
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von smART am Freitag 11. September 2009, 04:27
UnART hat geschrieben: Wie allgemein bekannt, stärkte der Verrat von Oberst Redel, der Schwächen der Österreicher verriet, die Kriegslust der Gegner.
Das wäre alles nicht so geschehen, hätte der Dr.Karl Lueger schon zu seiner Zeit die Andersufrigen vor dem Rathaus hüpfen lassen! Dank Bsuff-Michl werden nie wieder Schwächen von Österreichern verraten werden! 
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