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von f.art reloaded am Mittwoch 14. Oktober 2009, 14:03
Ich darf zitieren (man möge mir verzeihen): "Ich war keine graue Maus, ich war ein Finanzminister mit Ecken und Kanten. ...Ich habe die Republik verändert, da macht man sich eben auch Feinde." Richtig! Die Freunde verlieren sich pö à pö im Gerichtssaal.
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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f.art reloaded
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von virginia am Mittwoch 14. Oktober 2009, 20:55
xenia hat geschrieben:"gemacht" hat ihn Jörg Haider, nicht gut möglich, ihn zur verantwortung zu ziehen. alle weiteren ämter sind nur folgen des ersten "machers", ob aus verhandlungs- oder sonstigen gründen ist eigentlich nebensächlich...
Naja. Auch der Alt-Schweigekanzler und seine gesamte Partei hat ihn "wieder" gemacht - trotz aller Bedenken. Weil er halt populär war und Stimmen garantierte. Das war eine neue Entscheidung, die die ÖVP zu verantworten hatte. Und es gibt sehr viele, die heute noch in den Bänken sitzen und dafür waren...
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virginia
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von virginia am Mittwoch 14. Oktober 2009, 20:56
f.art reloaded hat geschrieben:Ich darf zitieren (man möge mir verzeihen): "Ich war keine graue Maus, ich war ein Finanzminister mit Ecken und Kanten. ...Ich habe die Republik verändert, da macht man sich eben auch Feinde." Richtig! Die Freunde verlieren sich pö à pö im Gerichtssaal.
Tja, Ecken und Kanten ja - Kompetenz - nein - weder politisch, noch inhaltlich. Außer: Kompetenz darin, sich und andere aus Steuermitteln zu bereichern!
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virginia
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von xenia am Freitag 16. Oktober 2009, 15:02
Buwog-Affäre: Lobbying für Immofinanz Der Aufsichtsrat der Immofinanz AG wusste über Peter Hocheggers Aktivitäten Bescheid, wie Ex-Immofinanz-Boss Petrikovics erklärte.  Bild: Kurier/Schraml Karl Petrikovics: "Hochegger war sinnvoll, er konnte damit nicht gegen uns arbeiten" http://kurier.at/geldundwirtschaft/1947276.phpDas Buwog-Lobbying von PR-Berater Peter Hochegger rund um die Bundeswohnungs-Privatisierung im Jahr 2004 ist im Aufsichtsrat der börsenotierten Immofinanz AG abgesegnet worden, berichtete das Wirtschaftsmagazin Format am Freitag online.
"Ich habe den Aufsichtsrat der Immofinanz AG von dem Angebot Hocheggers und der Absicht einer entsprechenden Vereinbarung unterrichtet", erklärte Ex-Immofinanz-Boss Karl Petrikovics in einer dem Magazin vorliegenden Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft Wien.
Mit seiner Aussage belaste Petrikovics vier prominente Männer, so der Bericht. Denn zum Zeitpunkt des Buwog-Deals 2004 saßen der frühere Constantia-Packaging-Vorstand Helmut Schwager (Vorsitzender), Ex-Wienerberger-Chef Erhard Schaschl, Ex-Creditanstalt-General Guido Schmidt-Chiari und der millionenschwere Frantschach-Erbe Michael Kaufmann im Aufsichtsrat der Immofinanz AG.
Kofler dementiert
Mit der Zahlung einer Vermittlungsprovision für den Erfolgsfall seien die Kontrollore einverstanden gewesen. Auch ausgewählte Aufsichtsräte der börsenotierten Immofinanz-Tochter Immoeast AG sollen über das Buwog-Lobbying informiert gewesen sein, schreibt Format, darunter etwa Herbert Kofler, der seit 1. Oktober 2003 im Immoeast-Aufsichtsrat sitzt und als "Doktorvater" von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser gilt. Uni-Professor Kofler bestreitet das in dem Magazin: "Ich kenne weder Peter Hochegger noch Walter Meischberger", den ehemaligen FPÖ-Generalsekretär und laut Steuer-Selbstanzeige weiteren Nutznießer des Millionenhonorars. "Mit der Buwog-Sache habe ich überhaupt nichts zu tun gehabt!", so Kofler: "Die Buwog war auch niemals Thema im Aufsichtsrat."
Laut Petrikovics-Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft ist "Hochegger an mich herangetreten und hat seine Lobbying-Dienste angeboten". Darüber hinaus schreibt der ehemalige Chef von Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank: "Hochegger galt als einer der erfolgreichsten Lobbyisten in Österreich und war insbesondere im Immobilienbereich bereits erfolgreich aufgetreten." Er habe zugesichert, "Informationen aus dem Markt zu beschaffen und für uns zu lobbyieren". Für die Constantia Privatbank sei der Erwerb der Buwog sehr wichtig gewesen, erzählt Petrikovics. Immerhin vergrößerte sich deren verwaltetes Vermögen schlagartig - und damit an die CPB zu entrichtenden Managementgebühren, so das Magazin.
Hochegger sollte nicht für Mitbieter arbeiten
"Dass Herr Meischberger in diese Sache in irgendeiner Weise involviert war, war mir nicht bekannt", hält Petrikovics in seiner Stellungnahme an die Staatsanwaltschaft fest: Herrn Meischberger habe er persönlich nicht gekannt und auch nie getroffen. Das Angebot von Hochegger sei ihm "sinnvoll" erschienen, "weil er damit auch daran gehindert war, gegen uns zu arbeiten, was im Hinblick auf seine bisherige Tätigkeiten für potenzielle Mitbieter durchaus denkbar war", so Petrikovics.
Um das Risiko einer derartigen Vereinbarung auf Seite der Immofinanz "so gering wie möglich zu halten, habe ich auf einem marktüblichen reinen Erfolgshonorar bestanden". Nur für den Fall des Zuschlags hätten die knapp 10 Mio. Euro Provision fließen dürfen.
Artikel vom 16.10.2009 13:16 | apa | ps
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xenia
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