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von UnART am Donnerstag 4. März 2010, 03:13
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) findet die Eignungsprüfung (Zugangsbeschränkung) für Studenten gerechtfertigt. „Sie sind zu jung um sich entscheiden zu können.“Die Studentensprecherin bezweifelt es in ZIB 24 und frägt ob das heißt: "Sind Studenten zu dumm für die Entscheidung?" Besser wäre die Frage gewesen: „War Frau Beatrix Karl als Studentin zu dumm sich zu entscheiden?" Unmut vor „akademischer Fragestunde“ im Wiener Semperdepot.Wien (chs/pö). Die Stimmung vor dem Treffen von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) und der studentischen Protestbewegung ist denkbar schlecht: Rechtzeitig bevor es heute, Donnerstag, um 15.30 Uhr im Wiener Semperdepot zur Konfrontation kommt, verärgerte Karl die Studentenvertreter mit der neuerlichen Forderung nach flächendeckenden Zugangsbeschränkungen. Die ÖH kritisiert, dass Karl immer nur „die selben alten Ideen präsentiere“, anstatt sich um die Probleme an den Unis zu kümmern. Die Erwartungen an die „akademische Fragestunde“ – so der Titel des Treffens – seien gering © DiePresse ->Artikel
( °) ( °) dada.
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von majestix am Sonntag 7. März 2010, 17:11
Am Anfang sollte die Frage stehen: Wieviele Akademiker braucht das Land?
Brauchen wir wirklich 10.000 Soziologen oder Politologen? Die nach Abschluß eines teuren Studiums arbeitslos sind? Oder jährlich 3000 ÄrztInnen mehr?
Oder bildet Österreich ÄrztInnen aus, um sie in die neuen deutschen Bundesländer zu exportieren, wo Ärztemangel herrscht?
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von f.art reloaded am Sonntag 7. März 2010, 17:34
Weder cool noch ergreifend formuliert, werter Gernoti (©xenia) ! Ansonst möchte ich Ihnen zustimmen.
Der alte Indianer sitzt am Fluss und wartet, bis die Leichen seiner Feinde vorübertreiben… Das Aufdecken von Kriegsverbrechen ist kein Verbrechen: Free Bradley Manning
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von majestix am Sonntag 7. März 2010, 17:45
Gernot Habertheuer hat geschrieben: anstatt daß sie den Großeltern die 30er-40er-50er Jahre mit unnötiger Autorenschaft erklären tun!
Mit voller Hose läßt sich leicht stinken, und Klugscheisser gibt es genug, da hast Du nicht unrecht.
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von virginia am Sonntag 7. März 2010, 18:15
majestix hat geschrieben:Am Anfang sollte die Frage stehen: Wieviele Akademiker braucht das Land?
Brauchen wir wirklich 10.000 Soziologen oder Politologen? Die nach Abschluß eines teuren Studiums arbeitslos sind? Oder jährlich 3000 ÄrztInnen mehr?
Oder bildet Österreich ÄrztInnen aus, um sie in die neuen deutschen Bundesländer zu exportieren, wo Ärztemangel herrscht?
Österreich wird bei dem Ranking einmal mehr die niedrige Akademikerquote zum Verhängnis. Nur 20 Prozent der rotweißroten Arbeitnehmer haben laut der Studie eine tertiäre Ausbildung absolviert (Stand 2006). Im Schnitt sind es in den 15 alteingesessenen Mitgliedsländern 29 Prozent. Die meisten Akademiker sind (relativ betrachtet) in Finnland, Belgien und Irland am Werk http://www.wirtschaftsblatt.at/home/316184/index.do
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von majestix am Sonntag 7. März 2010, 18:28
virginia hat geschrieben:Österreich wird bei dem Ranking einmal mehr die niedrige Akademikerquote zum Verhängnis. Nur 20 Prozent der rotweißroten Arbeitnehmer haben laut der Studie eine tertiäre Ausbildung absolviert (Stand 2006). Im Schnitt sind es in den 15 alteingesessenen Mitgliedsländern 29 Prozent. Die meisten Akademiker sind (relativ betrachtet) in Finnland, Belgien und Irland am Werk http://www.wirtschaftsblatt.at/home/316184/index.do
Und was bedeuten solche Zahlenspielereien? Geht es den Finnen, Belgiern und Iren deshalb besser? Schlußendlich sollte die Akademikerquote wohl 100% erreichen, damit Österreich in irgendwelchen Rankings ganz vorne liegt. Außerdem spricht die Studie von Arbeitnehmern, was ist mit den Selbständigen?
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von virginia am Sonntag 7. März 2010, 18:35
majestix hat geschrieben: Und was bedeuten solche Zahlenspielereien? Geht es den Finnen, Belgiern und Iren deshalb besser?
Schlußendlich sollte die Akademikerquote wohl 100% erreichen, damit Österreich in irgendwelchen Rankings ganz vorne liegt. Außerdem spricht die Studie von Arbeitnehmern, was ist mit den Selbständigen?
Was es zeigt, ist, dass Österreich in Bezug auf Akademikerquote eben weit hinter anderen Ländern hinter her hinkt. Und ich denke schon, dass eine akademische Ausbildung zumindest Chancen bringt, wenn auch keine Garantien, auch volkswirtschaftlich. Das nächste Thema wäre jetzt Forschung und Entwicklung....
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von majestix am Sonntag 7. März 2010, 21:11
Wie stellst Du Dir staatlich verordnete Forschung und Entwicklung vor? Wie im ehemaligen Ostblock?
§ 1.UG 2002 Die Universitäten sind berufen, der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, der Entwicklung und der Erschließung der Künste sowie der Lehre der Kunst zu dienen und hiedurch auch verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beizutragen.
Es ist ja nicht so, daß man Forschung, Forschungsinhalte und Forschungsergebnisse verordnen kann. Zwar gibt es Forschungsaufträge, die kommen aber aus der Privatwirtschaft, die dafür bezahlt.
Was ist eigentlich mit der Elite-Uni in Gugging? Man stellt Gebäude auf, engagiert Spitzenvertreter ihrer Fachgebiete, und dann wartet man und hofft auf die sensationellen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Und wenn die ausbleiben, sperren wir das Werkl einfach wieder zu.
Ich vertrete den Standpunkt, Österreich braucht nicht mehr, sondern besser ausgebildete Akademiker. Speziell bei berufsbildenden Studien.
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von virginia am Sonntag 7. März 2010, 21:21
majestix hat geschrieben: Ich vertrete den Standpunkt, Österreich braucht nicht mehr, sondern besser ausgebildete Akademiker. Speziell bei berufsbildenden Studien.
Falls du damit die betriebswirtschaftlichen Schienen meinst: Das sind die Akademiker, die dann die nächste Finanz- und Weltwirtschaftskrise auslösen. Mangels Philosophischer Bildung. Und mangels der Fähigkeit, überhaupt wissenschaftlich zu arbeiten. Hast dir schon Mal eine Diss eines Betriebswirtes angeschaut?
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von majestix am Sonntag 7. März 2010, 23:21
virginia hat geschrieben:majestix hat geschrieben: Ich vertrete den Standpunkt, Österreich braucht nicht mehr, sondern besser ausgebildete Akademiker. Speziell bei berufsbildenden Studien.
Falls du damit die betriebswirtschaftlichen Schienen meinst: Das sind die Akademiker, die dann die nächste Finanz- und Weltwirtschaftskrise auslösen. Mangels Philosophischer Bildung. Und mangels der Fähigkeit, überhaupt wissenschaftlich zu arbeiten. Hast dir schon Mal eine Diss eines Betriebswirtes angeschaut?
Nein, habe ich nicht, und ich habe auch keine speziellen Ausbildungszweige gemeint, von Medizin vielleicht abgesehen, wo sich derzeit überwiegend unfähige Tussen als Turnusärztinnen wichtig vorkommen. Unglaublich, welche Zickenkriege sich da abspielen. Wie ich allerdings interpretatorisch feststelle, pflichtest Du mir hinsichtlich einer besseren Ausbildung bei. Und die beginnt in der Schule. Die Volksschule ist völlig egal - mehr als Rechnen und Schreiben, Stricken und Häkeln lernt man dort nicht. Die Schnellsieder-Ausbildung der Volksschul-LehrerInnen reicht zu mehr nicht aus. Bleiben die weiterführenden Schulen, Hauptschule, AHS und BHS. Wo wird noch Philosophie als Pflichtgegenstand angeboten? Außer in Humanistischen Gymnasien?
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von xenia am Montag 27. September 2010, 14:40
Elite-Uni: Was IST los in Gugging?Das Institute of Science and Technology war eine schwere Geburt. Mittlerweile trudeln die ersten Studierenden ein.  bild: Kurier/Jennifer Bendele Der Campus in Maria Gugging verbindet moderne Architektur mit historischen Gemäuern. Bis 2016 soll das Institute of Science and Technology 500 Forschern und Mitarbeitern Platz bieten http://kurier.at/karrieren/uni/2036097.phpSpitzenforschung in HeilanstaltDas IST ist eine postgraduale Forschungseinrichtung, die Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften und der Mathematik betreibt. http://kurier.at/karrieren/uni/2036113.php
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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