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von Caligula am Montag 14. August 2006, 19:47
Wer künftig Österreicher werden will, muss sich einem Test stellen und Fragen zu Demokratie, Geschichte des Landes sowie über das jeweilige Bundesland beantworten. Hier einige Beispiele. Hätten Sie's gewusst? * Wie viele Abgeordnete bilden den Nationalrat? * Wann wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt? * Seit wann ist Österreich Mitglied der UNO? * Wie viele Wohnungen wurden von 1920 bis 1934 von der Stadt Wien gebaut? * Welcher niederösterreichische Komponist mit Weltruf wurde in Rohrau bei Bruck an der Leitha geboren? * Welches Tiroler Stift gründete Graf Meinhard II.? http://tinyurl.com/l6h4jehrlich gsogt, ollas hätt i a net gwußt
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von Caligula am Montag 14. August 2006, 19:52
* tschuldigen owa mei fußzeile ist beim orthopäden * mei Avatar hot si a vatschüßt und geht nimma einfügn 
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von maria am Montag 14. August 2006, 19:52
Für Prüfungen muss man halt lernen bzw. sich vorbereiten. Ich sehe da kein Problem.
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maria
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von xenia am Montag 14. August 2006, 19:56
OHB hat geschrieben:der dolmetsch wirds scho richtig übersetzen  auch bei den 3 deutschprüfungen ? ; - )))
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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von OHB am Montag 14. August 2006, 19:57
Caligula hat geschrieben:* tschuldigen owa mei fußzeile ist beim orthopäden * mei Avatar hot si a vatschüßt und geht nimma einfügn  a kurze pm an heinz - er wird dir sicherlich weiterhelfen
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OHB
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von Caligula am Montag 14. August 2006, 20:09
OHB hat geschrieben:Caligula hat geschrieben:* tschuldigen owa mei fußzeile ist beim orthopäden * mei Avatar hot si a vatschüßt und geht nimma einfügn  a kurze pm an heinz - er wird dir sicherlich weiterhelfen des hängt sicha mit dem "no imma " Problem zaum 
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von UnART am Montag 14. August 2006, 20:20
Caligula hat geschrieben:Wer künftig Österreicher werden will, muss sich einem Test stellen und Fragen zu Demokratie, Geschichte des Landes sowie über das jeweilige Bundesland beantworten.
Hier einige Beispiele. Hätten Sie's gewusst?
* Wie viele Abgeordnete bilden den Nationalrat? * Wann wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt? * Seit wann ist Österreich Mitglied der UNO? * Wie viele Wohnungen wurden von 1920 bis 1934 von der Stadt Wien gebaut? * Welcher niederösterreichische Komponist mit Weltruf wurde in Rohrau bei Bruck an der Leitha geboren? * Welches Tiroler Stift gründete Graf Meinhard II.?
...
ehrlich gsogt, ollas hätt i a net gwußt
Dieser Test in Form der angeführten Fragen ist purer Stumpfsinn, kaum förderlich einer Integration. Was benötigt ein Zuwanderer um sich mit seiner Kultur im Gepäck einzuleben? Die Forderung von Deutschkenntnissen ist ja inzwischen nicht mehr diskriminierend. Wie viele privilegierte Hintern Nationalratssessel abwetzen tangiert genau so wenig wie die Wohnungen der Stadt Wien, etc.. Der Zuzug sollte um die örtliche Kultur Bescheid wissen, über Rechte, Pflichten und Gesetze.
( °) ( °) dada.
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von catusse am Montag 14. August 2006, 21:18
Wie viele privilegierte Hintern Nationalratssessel abwetzen tangiert genau so wenig wie die Wohnungen der Stadt Wien, etc.. Der Zuzug sollte um die örtliche Kultur Bescheid wissen, über Rechte, Pflichten und Gesetze.
schwachsinn! mit diesem test müsste man wahrscheinlich 3/4 der österr. ureinwohner ausbürgern! deutsch sollen sie können, damit wäre eine wichtige voraussetzung geschaffen. und in unserem land sollte man nicht akademiker unter den flüchtlingen/zuzüglern automatisch zu putzfrauen und zeitungsverkäufern machen, sondern ihre fähigkeiten nutzen!
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von f.art am Montag 14. August 2006, 21:40
1* Wie viele Abgeordnete bilden den Nationalrat? 2* Wann wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt? 3* Seit wann ist Österreich Mitglied der UNO? 4* Wie viele Wohnungen wurden von 1920 bis 1934 von der Stadt Wien gebaut? 5* Welcher niederösterreichische Komponist mit Weltruf wurde in Rohrau bei Bruck an der Leitha geboren? 6* Welches Tiroler Stift gründete Graf Meinhard II.? zu 1*: Es sitzen 183 Personen im Nationalrat, kein einziger bildet
zu 2*: Passiv oder Aktiv? 1849 Gemeindewahlrecht für Besitzende (auch Frauen) 1861 Landtagswahlrecht für Besitzende (auch Frauen) 1873 Direkte Wahl des österreichischen Abgeordnetenhauses zum Reichsrat (Zensus-, Kurienwahlrecht: nur in der Kurie der GroßgrundbesitzerInnen gibt es auch einige wahlberechtigte Frauen) 1918 Einführung des allgemeinen, gleichen, direkten, geheimen Wahlrechts für alle StaatsbürgerInnen ohne Unterschied des Geschlechts 1919 Wahl zur österreichischen Nationalversammlung (Frauen haben erstmals das aktive und passive Wahlrecht) zu 3*: 14.12.1955 nach Erwerb der "Souveränität"
zu 4*: Das "Rote Wien" schuf zwischen 1920 und 1933 für ca. 250.000 Menschen Wohnraum. Das war keine kongeniale Leistung, sondern eine dringende Notwendigkeit ob der katastrophalen Verhältnisse in Wien. Es lebten ca. 280.000 Menschen als Untermieter oder "Bettgeher", welche sich ein Bett oder nur ein Teil eines Bettes mieteten. In Mietshäusern mussten sich oft 40-60 Personen die Toilette teilen. Mangelhafte Hygiene, Überfüllung, der Mangel an Licht und frischer Luft machten die Wohnungen zu Brutstätten der Krankheit. Untersuchungen ergaben, dass die Sterblichkeitsrate in den Wohnvierteln der Armen beträchtlich höher war als in jenen der Reichen. Die Tuberkulose war damals in Europa als die »Wiener Krankheit« bekannt. Wien war in der "zivilisierten Welt" berüchtigt für seine Wohnverhältnisse! zu 5*: Joseph Haydn, *31. März 1732 zu 6*: Stift StamsDarf sich f.art als Ausländer für 2 Wochen in Österreich aufhalten oder sollte er lieber noch einen Sprach- und Benimmkurs belegen?CLICK
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von smART am Montag 14. August 2006, 22:11
f.art: Darf sich f.art als Ausländer für 2 Wochen in Österreich aufhalten oder sollte er lieber noch einen Sprach- und Benimmkurs belegen?Richtig! Nutzen Sie die 2 Wochen entsprechend Ihren Überlegungen besser daheim ! 
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von Querulator am Dienstag 15. August 2006, 00:23
maria hat geschrieben:Für Prüfungen muss man halt lernen bzw. sich vorbereiten. Ich sehe da kein Problem.
Du bist ja auch schon eingebürgert. Du darfst so dumm sein, wie du magst. 
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von Querulator am Dienstag 15. August 2006, 00:43
f.art hat geschrieben:zu 4*: Das "Rote Wien" schuf zwischen 1920 und 1933 für ca. 250.000 Menschen Wohnraum. [list]Das war keine kongeniale Leistung, sondern eine dringende Notwendigkeit ob der katastrophalen Verhältnisse in Wien. Es lebten ca. 280.000 Menschen als Untermieter oder "Bettgeher", welche sich ein Bett oder nur ein Teil eines Bettes mieteten. In Mietshäusern mussten sich oft 40-60 Personen die Toilette teilen. Mangelhafte Hygiene, Überfüllung, der Mangel an Licht und frischer Luft machten die Wohnungen zu Brutstätten der Krankheit. Untersuchungen ergaben, dass die Sterblichkeitsrate in den Wohnvierteln der Armen beträchtlich höher war als in jenen der Reichen. Die Tuberkulose war damals in Europa als die »Wiener Krankheit« bekannt. Wien war in der "zivilisierten Welt" berüchtigt für seine Wohnverhältnisse.
Kein Wunder nach der gewaltsamen Zerstörung der Donaumonarchie, nach der sich viele ihrer Bürger nach Wien retteten. Unter den gegebenen Umständen war das doch eine große Leistung.
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von f.art am Dienstag 15. August 2006, 01:36
Querulator hat geschrieben:Kein Wunder nach der gewaltsamen Zerstörung der Donaumonarchie, nach der sich viele ihrer Bürger nach Wien retteten. Unter den gegebenen Umständen war das doch eine große Leistung.
Die miserabelen Verhältnisse waren schon vor Zerschlagung der Donaumonarchie akut! Nur war das Interesse am "Gesindel" in der Donaumonarchie noch nie besonders groß.
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von Querulator am Dienstag 15. August 2006, 01:45
f.art hat geschrieben:Querulator hat geschrieben:Kein Wunder nach der gewaltsamen Zerstörung der Donaumonarchie, nach der sich viele ihrer Bürger nach Wien retteten. Unter den gegebenen Umständen war das doch eine große Leistung.
Die miserabelen Verhältnisse waren schon vor Zerschlagung der Donaumonarchie akut! Nur war das Interesse am "Gesindel" in der Donaumonarchie noch nie besonders groß. Verringert das die Leistung, als man sich schließlich doch dazu entschloss, als Österreich kein großes, starkes Reich mehr war sondern ein vom Krieg zerstörter Kleinstaat?
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