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Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Sonntag 21. Dezember 2008, 23:33

Piraten am Horn von Afrika sind ein Problem. Um dem Unwesen Herr zu werden lassen unter der Patronanz der UNO die Nato, EU und andere Länder wie Indien ihre Kriegsschiffe am Horn von Afrika, vor der somalischen Küste, kreuzen.
Bild
Für den Einsatz gegen Piraten und deren Verfolgung auf somalischen Festland ist der Aufmarsch überdimensioniert. Sollte das in der labilen Region zwischen Öl, Pipelines und dem Irankonflikt nicht Sorge bereiten.
Hoffentlich ist es nur ein Manöver zur Abschreckung.

Kampf gegen Piraten
Nato-Schiffe auf dem Weg nach Somalia
Die Nato sagt den Piraten vor der Küste Somalias den Kampf an: Mehrere Schiffe sind zu ihrem Einsatz gestartet - darunter auch deutsche.
(Süddeutsche Zeitung)

Peking
UNO-Resolution gegen Piraten
Die Weltgemeinschaft will ihren Kampf gegen die Seeräuber am Horn von Afrika verstärken. Der UNO-Sicherheitsrat ermächtigte ausländische Streitkräfte, die Piraten auch auf dem somalischen Festland zu verfolgen.
azonline.ch

Bundeswehreinsatz: So will Deutschland die Piraten vor Somalia bekämpfen
Der Anti-Piraten-Einsatz der Bundeswehr läuft unter dem EU-Codenamen "Atalanta". Das Kabinett hat bereits am Mittwoch eine Beteiligung der deutschen Marine beschlossen. Die Fregatte "Karlsruhe", die sich bereits in der Region befindet, und bis zu 1400 Soldaten sollen die EU-Mission unterstützen.
© ZEIT online, Tagesspiegel | 19.12.2008 07:47
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon OHB am Sonntag 21. Dezember 2008, 23:39

Auch die Schweiz macht Jagd auf Piraten

Die Schweizer Flotte umfasst 35 Schiffe.
Jetzt soll ein Teil von ihr Piraten am Horn von Afrika jagen

www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/kontrove ... 39744.html
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Sonntag 21. Dezember 2008, 23:51

OHB hat geschrieben:Auch die Schweiz macht Jagd auf Piraten

Die Schweizer Flotte umfasst 35 Schiffe.
Jetzt soll ein Teil von ihr Piraten am Horn von Afrika jagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/k ... 39744.html

Wo bleiben die Österreicher? Die haben ihr letztes Schiff verschrottet. :(
Sonst hätten Darabos und ... längst ein Trüppchen im Sinne der UNO Resolution und des EU-Beistandpaktes zusammengestellt.
Bild (c) austria.gv.a
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon OHB am Montag 22. Dezember 2008, 09:08

UnART hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:Auch die Schweiz macht Jagd auf Piraten

Die Schweizer Flotte umfasst 35 Schiffe.
Jetzt soll ein Teil von ihr Piraten am Horn von Afrika jagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/k ... 39744.html

Wo bleiben die Österreicher? Die haben ihr letztes Schiff verschrottet. :(
Sonst hätten Darabos und ... längst ein Trüppchen im Sinne der UNO Resolution und des EU-Beistandpaktes zusammengestellt.
Bild (c) austria.gv.a


von wegen verschrottet

Sturmboot
Pionierboot. Ein mit Soldaten besetztes Sturmboot.

Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.
Technische Daten
Länge: 6,6 m
Breite: 2,1 m
Gewicht: ca. 400 kg
Motor: Außenbordmotor 40 2x60 PS
Besatzung: 2 Mann, max. 8 Personen mit Ausrüstung

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml

:hahaha: :hahaha: :hahaha:
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Montag 22. Dezember 2008, 13:02

Im Nahen und Mittleren Osten ist die Rechnung nicht ohne die Amis zu machen.

US-Demokrat Obama will Kampf in Afghanistan verstärken
Bild
Da dürften die Europäer aufhorchen: Barack Obama will im Fall seiner Wahl zum amerikanischen Präsidenten den Krieg im Irak beenden und den Kampf in Afghanistan verstärken. Das könnte auch bedeuten, dass Obama von den Europäern mehr Einsatz am Hindukusch verlangt.
© Stern - bereits am 15.07.2008

Vor 4 Stunden schrieb schrieb die Süddeutsche:
22.12.2008 05:00 Uhr Washington verdoppelt Truppen in Afghanistan
Generalstab will 30 000 neue Soldaten schicken, um die Taliban zu bekämpfen / Berlin erwartet Anfrage der USA

Die Europäer haben haben nicht nur aufgehorcht, sie gehorchten auch den Erfordernissen durch den geplanten Abzug der Amis aus dem Irak. Typisch USA – zuerst wirbeln sie im eigenen Interesse eine ohnehin instabile Region durcheinander. Danach hinterlassen sie der restlichen Welt ein Machtvakuum und Kosten - ein Zündstoff, der im günstigsten Fall künftige Krisen und Konflikte erwarten lässt. Deswegen gilt es in erster Linie den wichtigen Seeweg durch den Suez-Kanal sicherzustellen, was auch im Interesse der Chinesen liegt. Somalische Piraten sind da nur ein sekundäres Problem.

Verstärkung der US-Truppen in Afghanistan treibt die Gewaltspirale im Mittleren und Nahen Osten zusätzlich an. Der Kampf gegen Taliban und die ominöse Al Kaida, ohne Ausweitung des Krieges auf den Norden Pakistans, scheint wenig zielführend. Damit befindet sich ein weiterer latenter Konfliktherd in den Krieg gezogen, der im unmittelbaren Interessensbereich des Iran liegt.

Trotz Aufrufen zum Umdenken, zur Umorientierung hängt der Westen am Tropfhahn fossiler Energie. Eine Pipeline unter amerikanischer Kontrolle vom Kaspischen Meer aus quer durch Afghanistan zum Arabischen Meer war eine Zeit lang im Gespräch. Dieses Projekt ist nicht vergessen, eher Motor der Truppenverstärkung in Afghanistan. Ohne Kontrolle über den Iran, lässt sich der Plan leider schwer verwirklichen. Mit diesen Gegebenheiten darf sich jeder selbst ausmalen, wohin die weltpolitische Reise gehen soll.
Und Europa ist mittendrin!
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Freitag 17. April 2009, 21:58

Die USA wollen im Kampf gegen die Piraten vor Somalias Küste härtere Saiten aufziehen. Wenn Amerikaner etwas aus der Aera Bush lernten, dann, dass sie alleine ihre Konflikte nicht lösen können.
Clinton: Kriminelle stoppen
Immer größer wird das Beute-Gebiet der somalischen Piraten. Viermal so groß wie Texas sei es, sagt Hillary Clinton: "Diese Piraten sind Kriminelle, bewaffnete Banden zur See. Wir müssen sie stoppen und die Schuldigen vor Gericht bringen."

Die USA könnten das aber nicht alleine tun. Mehr internationale Koordination sei nötig, höhere Sicherheitsstandards an Bord und eine Verbesserung der Lage in Somalia. Die Befreiung der entführten Schiffe und Geiseln müsse mit Druck vorangetrieben und die Finanzflüsse der Piraten gekappt werden. ...
http://oe1.orf.at/inforadio/104970.html?filter=4

Für den Flottenaufmarsch am Horn von Afrika, unweit des Golfes, wurden die Piraten nur vorgeschoben. Wie schon geschrieben, geschah er im Machtvakuum der US-Präsidentenwahl, das Israel nutzte im Gaza-Streifen Amok zu laufen. Die Präsenz sollte Staaten wie den Iran ruhig halten und Marionettenregierungen im Orient gegen ihre Fundamentalisten stützen, die es ohne westliche Hegemonie nicht in dieser Art gäbe.
Die Aufgabe ist noch nicht erledigt. Zudem plant die USA den Krieg in Afghanistan unter Einbeziehung des pakistanischen Nordens auszuweiten. Zur Rechtfertigung des Flottenverbleibs ist das Feindbild Pirat auszubauen. Durch härteres Vorgehen bekommt man Reaktion und Drohungen die eines Terroristen würdig sind.

Ginge es rein um die Piraten, ist das Problem anders zu lösen. Dessen Wurzel liegt in Somalia – im wirtschaftlichen, politischen, gesellschaftlichen und sozialen Zustand. Dem ist kaum mit Kriegsschiffen zu begegnen.
Auch dazu wird schon ansatzweise nachgedacht – für die Zeit, wenn Kriegsschiffe vor dem Golf nicht mehr formiert erforderlich sind.
Konferenz zu Somalia
Einen weiteren Schritt im Kampf gegen das Piratenunwesen soll es jedenfalls am 23. April geben. Bei der dann in Brüssel stattfindenden internationalen Somalia-Konferenz wollen die EU, die UNO und mehrere afrikanische Staaten sich aber nicht nur mit den unmittelbaren Problemen auf dem Wasser befassen. Ziel des Treffens sei auch, in Somalia wieder Recht und Gesetz zu etablieren, sagte ein Sprecher des französischen Außenministeriums. Denn die internationale Gemeinschaft müsse auch die Ursache des Problems bekämpfen. Die US-Regierung will laut Clinton ebenfalls einen Vertreter zu der Konferenz entsenden. ...
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefa ... cob=409052
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon majestix am Montag 11. Mai 2009, 01:05

OHB hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:Auch die Schweiz macht Jagd auf Piraten

Die Schweizer Flotte umfasst 35 Schiffe.
Jetzt soll ein Teil von ihr Piraten am Horn von Afrika jagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/k ... 39744.html

Wo bleiben die Österreicher? Die haben ihr letztes Schiff verschrottet. :(
Sonst hätten Darabos und ... längst ein Trüppchen im Sinne der UNO Resolution und des EU-Beistandpaktes zusammengestellt.
Bild (c) austria.gv.a


von wegen verschrottet

Sturmboot
Pionierboot. Ein mit Soldaten besetztes Sturmboot.

Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.
Technische Daten
Länge: 6,6 m
Breite: 2,1 m
Gewicht: ca. 400 kg
Motor: Außenbordmotor 40 2x60 PS
Besatzung: 2 Mann, max. 8 Personen mit Ausrüstung

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml

:hahaha: :hahaha: :hahaha:



hochseetauglich?
Das Leben ist ziemlich lebensgefährlich - Wer gesund stirbt, ist auch tot.
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Montag 11. Mai 2009, 02:16

majestix hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:
von wegen verschrottet

Sturmboot
Pionierboot. Ein mit Soldaten besetztes Sturmboot.

Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.
Technische Daten
Länge: 6,6 m
Breite: 2,1 m
Gewicht: ca. 400 kg
Motor: Außenbordmotor 40 2x60 PS
Besatzung: 2 Mann, max. 8 Personen mit Ausrüstung

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml
:hahaha: :hahaha: :hahaha:

hochseetauglich?

Fragen wir mal Verteidigungsminister Darabos. Der weiß in militärischen Angelegenheiten sicher Bescheid.
Donautauglich war das Sturmboot auf alle Fälle.
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon smART am Montag 11. Mai 2009, 08:18

UnART hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:
OHB hat geschrieben:
von wegen verschrottet

Sturmboot
Pionierboot. Ein mit Soldaten besetztes Sturmboot.

Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.
Technische Daten
Länge: 6,6 m
Breite: 2,1 m
Gewicht: ca. 400 kg
Motor: Außenbordmotor 40 2x60 PS
Besatzung: 2 Mann, max. 8 Personen mit Ausrüstung

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml
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hochseetauglich?

Fragen wir mal Verteidigungsminister Darabos. Der weiß in militärischen Angelegenheiten sicher Bescheid.
Donautauglich war das Sturmboot auf alle Fälle.


Net den fragen! Der läßt womöglich, dann aufmerksam gemacht, die Sent Istvan und die Viribus Unitis verbilligt heben, reparieren und als Mutterschiffe für die Sturmboote dort in den Einsatz bringen! :shock:


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: contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon OHB am Montag 11. Mai 2009, 09:03

Die Schweizer Flotte umfasst 35 Schiffe.
Jetzt soll ein Teil von ihr Piraten am Horn von Afrika jagen

http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/k ... 39744.html[/quote]
Wo bleiben die Österreicher? Die haben ihr letztes Schiff verschrottet. :(
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Bild (c) austria.gv.a[/quote]

von wegen verschrottet

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Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.
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Länge: 6,6 m
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Besatzung: 2 Mann, max. 8 Personen mit Ausrüstung

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml

:hahaha: :hahaha: :hahaha:[/quote]


hochseetauglich?



nicht nur wie man nachlesen kann

Sturmboot
Pionierboot. Ein mit Soldaten besetztes Sturmboot.
Mit Hilfe von Sturmbooten können Soldaten schnell, leise und ungesehen Gewässer überwinden.

http://www.bmlv.gv.at/waffen/waf_pion-sturmboot.shtml

aha mit tarnkappe und elektromotor :twink:
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon Gast am Montag 11. Mai 2009, 09:27

smART hat geschrieben:Net den fragen! Der läßt womöglich, dann aufmerksam gemacht, die Sent Istvan und die Viribus Unitis verbilligt heben, reparieren und als Mutterschiffe für die Sturmboote dort in den Einsatz bringen!:shock:

Szent Istvan (oder "Szent István", wie unsere empfindsamen Ostreichshälftenbewohner zu schreiben pflegen) - soviel Zeit muß sein.


Warum jedoch die beiden Schmuckstücke der k.u.k. Kriegsmarine (versenkt jeweils durch hoffnungslos unterlegene Gegner) heben?

Fehlt nicht gerade der österreichischen Marine im besonderen der eine oder andere Vertreter in der Klasse der Atom-Untersee-Kreuzer?

Hier befinden sich 2 noch ungeschliffene Vertreter dieser Waffengattung praktisch "vor unserer Haustüre", bereits jetzt im Rohzustand ihres späteren Einsatzprofils.

Auftragserteilung an die derzeit darbende österreichische Schwer- und Hochtechnologie, und binnen 5 Jahren wird der Schreckensruf der habsburgischen Kaperkreuzer auf's Neue um die Weltmeere getragen.
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon UnART am Montag 11. Mai 2009, 15:00

Seit dem Flottenaufmarsch gegen die Piraten vermehrten sich die Überfälle.
Das entspricht in etwa dem Kampf gegen Terroristen, der weltweit den Terror fördert.

Wen oder was schützen eigentlich die einzelnen Nationen mit ihren Kriegsschiffen?
Der gekaperte Frachter eines deutschen Reeders fährt unter karibischer Flagge mit einer polnischen Crew. Welche Nation ist jetzt zuständig?
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon knieriem am Montag 11. Mai 2009, 16:18

UnART hat geschrieben:Seit dem Flottenaufmarsch gegen die Piraten vermehrten sich die Überfälle.
Das entspricht in etwa dem Kampf gegen Terroristen, der weltweit den Terror fördert.

Wen oder was schützen eigentlich die einzelnen Nationen mit ihren Kriegsschiffen?
Der gekaperte Frachter eines deutschen Reeders fährt unter karibischer Flagge mit einer polnischen Crew. Welche Nation ist jetzt zuständig?


Es gilt die Rechtsordnung jenes Landes, unter dessen Flagge die Reederei das Schiff fahren lässt.
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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon smART am Montag 11. Mai 2009, 21:36

knieriem hat geschrieben:
UnART hat geschrieben:Seit dem Flottenaufmarsch gegen die Piraten vermehrten sich die Überfälle.
Das entspricht in etwa dem Kampf gegen Terroristen, der weltweit den Terror fördert.

Wen oder was schützen eigentlich die einzelnen Nationen mit ihren Kriegsschiffen?
Der gekaperte Frachter eines deutschen Reeders fährt unter karibischer Flagge mit einer polnischen Crew. Welche Nation ist jetzt zuständig?


Es gilt die Rechtsordnung jenes Landes, unter dessen Flagge die Reederei das Schiff fahren lässt.


Ja, des hättats gern! Aber es gilt nur das Recht des Stärkeren. 8)


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Re: Kampf gegen Piraten oder Aufmarsch zum Krieg?

Beitragvon Gast am Montag 11. Mai 2009, 21:52

smART hat geschrieben:
knieriem hat geschrieben:Es gilt die Rechtsordnung jenes Landes, unter dessen Flagge die Reederei das Schiff fahren lässt.


Ja, des hättats gern! Aber es gilt nur das Recht des Stärkeren. 8)

Die Rechtsordnung des Karibikstaates beinhaltet ja nicht, daß Piraterie widerstandslos hingenommen werden muß.
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