Krieg der Begriffe
Vorabdruck. Obama und Orwell: Die Sprache des Imperiums und das »Newspeak«
Von Domenico Losurdo
ur Rechtfertigung von Krieg und Besatzung pflegen die herrschenden Klassen der imperialistischen Staaten und ihre folgsamen Ideologen einen ganz eigenen Diskurs: Kriege gelten als »humanitäre« Einsätze, Städte werden bombardiert, um die »Zivilbevölkerung zu schützen«, der Feind wird zum kulturlosen »Barbaren« stilisiert, und Widerstand ist grundsätzlich »Terrorismus«. In seinem neuen Buch »Die Sprache des Imperiums« versucht der italienische Philosoph Domenico Losurdo Licht ins Dunkle des »Neusprechs« der Kriegstreiber zu bringen und, so der Autor im Vorwort des Bandes, einen »Beitrag zur Definition der zentralen Begriffe der heutigen Kriegsideologie« zu liefern. jW veröffentlicht einen Auszug aus dem 8.Kapitel der Studie, um Fußnoten gekürzt, vorab.
Im Jahre 1949, als der Kalte Krieg wütete, .................................................
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http://www.jungewelt.de/2011/06-18/052.php
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