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Der Kampf um Berlin

Der Kampf um Berlin

Beitragvon majestix am Samstag 17. September 2011, 21:57

Berlin - Wahl 2011.
Spannend ist die Frage, wieviele Stimmen "Die Piraten" einfahren werden. Umfragen zufolge liegen sie bei 9%. Das könnte für Klaus Wowereit noch ungemütlich werden. Und bundespolitische Auswirkungen haben.
http://www.berlinonline.de/berliner-zei ... 359030.php
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon UnART am Sonntag 18. September 2011, 00:40

Es ist faszinierend mitzuverfolgen, wie so ein zusammengewürfelter Haufen die Politik der Hauptstadt von Deutschland beeinflussen kann.
Hatte gar nicht gewusst, es gibt auch in Österreich eine Piratenpartei. Der russische Ableger wurde vom Justizministerium nicht genehmigt.
Am 8. Juli hat die Piratenpartei Russland einen Prozess gegen das russische Justizministerium verloren. Die Piratenpartei zog gegen das Ministerium vor Gericht, da es sich weigerte, ein Dokument auszustellen, das die Einreichung der Absichtserklärung zur Gründung einer politischen Partei bestätigt.
Das Justizministerium hatte dem Gründungskomitee zuvor mitgeteilt, dass nach russischem Recht "Piraterie" einen kriminellen Raubüberfall auf See bezeichne, was als besonders schwere Straftat mit bis zu 15 Jahren Freiheitsentzug strafbar wäre. Weiter führte das Ministerium aus, dass "sich in Haft befindende Personen nicht Mitglieder einer Partei sein dürften" und somit die Piratenpartei Russland nicht gesetzeskonform gegründet werden könne...
http://www.piratenpartei.at/
( °) ( °) dada.
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon xenia am Sonntag 18. September 2011, 01:03

OT : forum68/topic15673-45.html#p356271

"Kurier" vom 07.08.2010
Ressort: Chronik
Seite: 18
Ausgabe: Wi,Abend,Wi,Morgen



Piraten

Mehr Schutz der Privatsphäre

Piraten im Jahr 2010 trinken Cola Light statt Rum. Sie reden über Privacy statt über verschollene Schätze und noch ehe sie den Säbel zücken, sammeln sie Unterschriften, um an Wahlen teilnehmen zu können.

Als Piratenpartei bezeichnen sie heute jene politische Gruppierungen in Europa, die für einen besseren Schutz der Privatsphäre und eine Lockerung von Urheber- und Patentrechten im digitalen Zeitalter eintreten. Zwei Mandatare des schwedischen Ablegers schafften zuletzt sogar den Sprung ins Europäische Parlament.

An diesen Erfolg wollen nun auch Österreichs Piraten anknüpfen. "Wir streben einen Sitz im Gemeinderat an", sagt Christoph Trunk, Spitzenkandidat für die Wien-Wahl. "Zusätzlich wollen wir noch einige Bezirksvertretungen entern." Große Chancen sehen die Piraten in Bezirken mit hohem Studentenanteil und dort, wo die Kreativbranche zu Hause ist. Budget: 1500 Euro.

Copyrighthinweis: © Kurier - Wien, 2010.


und

forum68/topic6974.html#p147482
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon majestix am Sonntag 18. September 2011, 01:18

UnART hat geschrieben:Es ist faszinierend mitzuverfolgen, wie so ein zusammengewürfelter Haufen die Politik der Hauptstadt von Deutschland beeinflussen kann.
Hatte gar nicht gewusst, es gibt auch in Österreich eine Piratenpartei. Der russische Ableger wurde vom Justizministerium nicht genehmigt.
Am 8. Juli hat die Piratenpartei Russland einen Prozess gegen das russische Justizministerium verloren. Die Piratenpartei zog gegen das Ministerium vor Gericht, da es sich weigerte, ein Dokument auszustellen, das die Einreichung der Absichtserklärung zur Gründung einer politischen Partei bestätigt.
Das Justizministerium hatte dem Gründungskomitee zuvor mitgeteilt, dass nach russischem Recht "Piraterie" einen kriminellen Raubüberfall auf See bezeichne, was als besonders schwere Straftat mit bis zu 15 Jahren Freiheitsentzug strafbar wäre. Weiter führte das Ministerium aus, dass "sich in Haft befindende Personen nicht Mitglieder einer Partei sein dürften" und somit die Piratenpartei Russland nicht gesetzeskonform gegründet werden könne...
http://www.piratenpartei.at/


Ich gebe zu bedenken, daß auch DIE GRÜNEN ursprünglich ein zusammengewürfelter Haufen waren und immer noch sind. In D wie in Ö.

Die Piraten sprechen vor allem junge Menschen an, wie ich von meiner Tochter weiß, die in Berlin wahlberechtigt ist. Wen meine Tochter wählen wird, weiß ich nicht. Klaus Wowereit zieht bei den Jungen aber nicht mehr, und in Berlin gibt es immer mehr Junge.

Rußland ist kein demokratischer Maßstab, Zar Putin I. hat alles fest im Griff, und läßt keine Konkurrenz zu.
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon xenia am Sonntag 18. September 2011, 19:38

Berlin: Wowereit siegt, FDP fliegt raus

Der Bürgermeister der Hauptstadt legt zu, die Liberalen zerbröseln trotz Kampagne gegen die Griechenland-Rettung.

http://kurier.at/nachrichten/4153022.php
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon Gast am Sonntag 18. September 2011, 20:21

Wowi kann lachen und die Piraten sind im Landtag.
„I find das einfach supa“
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon trebbiatore am Sonntag 18. September 2011, 20:27

majestix hat geschrieben:
Ich gebe zu bedenken, daß auch DIE GRÜNEN ursprünglich ein zusammengewürfelter Haufen waren und immer noch sind. In D wie in Ö.

Die Piraten sprechen vor allem junge Menschen an, wie ich von meiner Tochter weiß, die in Berlin wahlberechtigt ist. Wen meine Tochter wählen wird, weiß ich nicht. Klaus Wowereit zieht bei den Jungen aber nicht mehr, und in Berlin gibt es immer mehr Junge.

Rußland ist kein demokratischer Maßstab, Zar Putin I. hat alles fest im Griff, und läßt keine Konkurrenz zu.

in wien gibts jetzt zwar auch die grünen....aber vom wahlverhalten in berlin, ist wien weit weg.
da sind die piefke weit gscheiter als wir ösis, sers ;-)
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon maria am Sonntag 18. September 2011, 22:07

trebbiatore hat geschrieben:in wien gibts jetzt zwar auch die grünen....aber vom wahlverhalten in berlin, ist wien weit weg.
da sind die piefke weit gscheiter als wir ösis, sers ;-)


*
Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Die Grünen in Österreich bekommen was sie verdienen. Häupl nahm sie, in Ermangelung anderer Alternativen und die Wahlen der letzten Jahren zeigen, dass beide Rot und Grün im selben Boot sitzen, nämlich sie verlieren immer mehr an Stimmen.
Servas!
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon OHB am Sonntag 18. September 2011, 22:34

trebbiatore hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:
Ich gebe zu bedenken, daß auch DIE GRÜNEN ursprünglich ein zusammengewürfelter Haufen waren und immer noch sind. In D wie in Ö.

Die Piraten sprechen vor allem junge Menschen an, wie ich von meiner Tochter weiß, die in Berlin wahlberechtigt ist. Wen meine Tochter wählen wird, weiß ich nicht. Klaus Wowereit zieht bei den Jungen aber nicht mehr, und in Berlin gibt es immer mehr Junge.

Rußland ist kein demokratischer Maßstab, Zar Putin I. hat alles fest im Griff, und läßt keine Konkurrenz zu.

in wien gibts jetzt zwar auch die grünen....aber vom wahlverhalten in berlin, ist wien weit weg.
da sind die piefke weit gscheiter als wir ösis, sers ;-)


naja die blauen werden immer öfters überall den schlauch bekommen :twink:
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon maria am Sonntag 18. September 2011, 22:47

OHB hat geschrieben:naja die blauen werden immer öfters überall den schlauch bekommen :twink:

*In Berlin gibt´s keine Blauen und was die Blauen in Österreich betrifft .. bis jetzt haben sie in den vergangenen Jahren bei Wahlen immer Zuwächse verzeichnen können.
....
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon majestix am Montag 19. September 2011, 01:22

trebbiatore hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:
Ich gebe zu bedenken, daß auch DIE GRÜNEN ursprünglich ein zusammengewürfelter Haufen waren und immer noch sind. In D wie in Ö.

Die Piraten sprechen vor allem junge Menschen an, wie ich von meiner Tochter weiß, die in Berlin wahlberechtigt ist. Wen meine Tochter wählen wird, weiß ich nicht. Klaus Wowereit zieht bei den Jungen aber nicht mehr, und in Berlin gibt es immer mehr Junge.

Rußland ist kein demokratischer Maßstab, Zar Putin I. hat alles fest im Griff, und läßt keine Konkurrenz zu.

in wien gibts jetzt zwar auch die grünen....aber vom wahlverhalten in berlin, ist wien weit weg.
da sind die piefke weit gscheiter als wir ösis, sers ;-)


Sers trebbi.
Die Piefke sind nicht gscheiter als wir, nur kritischer. In Berlin gibt es viel mehr kritische Junge als in Österreich. Und die Jungen in Berlin sind nicht so dämlich, wie die Mehrheit der Alten in Österreich, die immer noch eine Partei, aber keine Volksvertreter wählt.

Das österreichische Stimmvieh hält alle Parteien für korrupt, und toleriert das? Anstatt die Politikerbagage mit einem nassen Fetzen aus dem Amt zu jagen?
Das Gsindel gehört einfach weg, angefangen von Faymann, über den schmallippigen Spidelegger bis zum 3-Bier -orderenden Paintballer Strache.
Und weg gehören auch die Landesfürsten wie Pröll, Platter und Nießl samt deren Landtagen.
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon majestix am Montag 19. September 2011, 01:48

maria hat geschrieben:
*In Berlin gibt´s keine Blauen ....


Aus gutem Grund.
In Berlin könnte sich Strache mit seiner Ideologie und Rhethorik nur blamieren.

In Österreich erhoffen sich Strache-Fans realitätsfern einen Bundeskanzler Strache? Also angeblich 30% der WählerInnen?

Da hilft nur mehr auswandern.
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon OHB am Montag 19. September 2011, 08:04

majestix hat geschrieben:
maria hat geschrieben:
*In Berlin gibt´s keine Blauen ....


Aus gutem Grund.
In Berlin könnte sich Strache mit seiner Ideologie und Rhethorik nur blamieren.

In Österreich erhoffen sich Strache-Fans realitätsfern einen Bundeskanzler Strache? Also angeblich 30% der WählerInnen?

Da hilft nur mehr auswandern.



bevor der HC S bundeskanzler wird
wird der häupl früher bundespräsident
und das ist gut so
:lol:
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon maria am Montag 19. September 2011, 08:24

majestix hat geschrieben:
Da hilft nur mehr auswandern.


*
Schlechter als jetzt kann es unter einem Strache auch nicht werden.

Du möchtest doch die große weite Welt kennen lernen. Kannst dies gleich zum Anlass nehmen.

:)
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Re: Der Kampf um Berlin

Beitragvon smART am Montag 19. September 2011, 10:10

OHB hat geschrieben:
majestix hat geschrieben:
maria hat geschrieben:
*In Berlin gibt´s keine Blauen ....


Aus gutem Grund.
In Berlin könnte sich Strache mit seiner Ideologie und Rhethorik nur blamieren.

In Österreich erhoffen sich Strache-Fans realitätsfern einen Bundeskanzler Strache? Also angeblich 30% der WählerInnen?

Da hilft nur mehr auswandern.



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und das ist gut so
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