6 n. Chr. lagerten Römer erstmals in Carnuntum, heuer wird das gefeiert
Gegen Marbod, den König der Boier, ließ Tiberius als Feldherr des Kaisers Augustus im Jahr 6 nach Christi Geburt seine Legionen an der Nordgrenze des römischen Reiches aufmarschieren und in Carnuntum lagern. Heuer feiert der Archäologiepark in Petronell-Carnuntum dieses 2000-Jahr-Jubiläum mit Ausstellungen und History-Events.
Alles andere als veni, vidi, vici lief für Tiberius (42 v. Chr. bis 37 n. Chr., ab 14 n. Chr. römischer Kaiser) der Feldzug im Osten unserer jetzigen Staatsgrenzen: Drei Jahre lang kämpften die Legionen unter schwersten Verlusten mit den Aufständischen in Pannonien. Die rebellierten gegen die hohe Steuerbelastung (nihil novi sub sole nichts Neues unter der Sonne).
Das erste befestigte Winterlager der römischen Truppen entstand damals im Jahr 6 n. Chr. in Carnuntum. In den folgenden Jahrhunderten hat sich diese Siedlung zu einer Großstadt mit bis zu 50.000 Einwohnern entwickelt. Immer wieder rückte die Provinzhauptstadt so ins Rampenlicht der Weltpolitik, bringt Dr. Markus Wachter vom Archäologiepark einen geschichtlichen Kurz-Kurz-Überblick summa summarum.
Im Museum Carnuntinum in Bad Deutsch-Altenburg ist zum 2000-Jahr-Jubiläum ab sofort die Ausstellung Legionsadler und Druidenstab vom Legionslager zur Donaumetropole zu sehen (Di.-So. 12 bis 17 Uhr, Mo. 10 bis 17 Uhr,
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