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von maria am Montag 27. Februar 2006, 19:11
peter1406 hat geschrieben:Hallo. Frühling ist,ein Erwachen der Natur. Frühling ist,ein Erwachen aus dem Winterschlaf. Frühling ist,das Erwachen der Blumen und Bäume. Frühling ist,das fröhliche Lachen der Menschen. Frühling ist,der Abschied vom Winter. von mir.  Brav Ich sehne mich schon nach dem Frühling mit den Vorboten Primeln, Krokus, Tulpen und Forsythien, freue mich schon auf das zarte Grün der Blätter und den lieblichen Morgengesang der Vögel. Ein Augen- und Ohrenschmaus. 
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maria
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von maria am Dienstag 21. März 2006, 20:42
Frühlingsglocken
Schneeglöckchen tut läuten! Was hat das zu bedeuten? Ei, gar ein lustig Ding! Der Frühling heut' geboren ward, Ein Kind der allerschönsten Art; Zwar liegt es noch im weißen Bett, Doch spielt es schon so wundernett, drum kommt, ihr Vögel, aus Dem Süd' und bringet neue Lieder mit! Ihr Quellen all, erwacht im Tal! Was soll das lange Zaudern? Sollt mit dem Kinde plaudern!
Maiglöckchen tut läuten! Was hat das zu bedeuten? Frühling ist Bräutigam! Macht Hochzeit mit der Erde heut' Mit großer Pracht und Festlichkeit. Wohlauf denn, Nelk' und Tulipan, Und schwenkt die bunte Hochzeitfahn'! Du Ros und Lilie, schmückt euch fein! Brautjungfern sollt ihr heute sein! Schmetterling, sollt bunt und Flink den Hochzeitreigen führen, Vögel musizieren!
Blauglöckchen tut läuten! Was hat das zu bedeuten? Ach, das ist gar zu schlimm! Heut' Nacht der Frühling scheiden muss. Drum bringt man ihm den Abschiedsgruß, Glühwürmchen ziehn' mit Lichtern hell, Es rauscht der Wald , Es klagt der Quell, Dazwischen singt mit süßem Schall Aus jedem Busch die Nachtigall und Wird ihr Lied so bald nicht müd', Ist auch der Frühling schon so ferne - Sie hatten ihn alle so gerne!
Robert Reinick ( 1805 - 1852 )
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maria
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von maria am Mittwoch 22. März 2006, 10:15
Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte Süße, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land Veilchen träumen schon, Wollen balde kommen Horch, von fern ein leiser Harfenton! Frühling, ja du bist's! Dich hab ich vernommen! Eduard Mörike (1804-1875) 
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von xenia am Mittwoch 22. März 2006, 14:44
2 versionen von: Im Märzen der Bauer
Im Märzen der Bauer Die Rößlein einspannt, Er setzt seine Felder Und Wiesen in Stand. Er pflüget den Boden, Er egget und sät Und rührt seine Hände Früh morgens und spät.
2. Die Bäu'rin, die Mägde, Sie dürfen nicht ruh'n, Sie haben in Haus Und Garten zu tun. Sie graben und rechen Und singen ein Lied, Sie freu'n sich, wenn alles Schön grünet und blüht.
3. So geht unter Arbeit Das Frühjahr vorbei, Da erntet der Bauer Das duftende Heu. Er mäht das Getreide, Dann drischt er es aus, Im Winter da gibt es Manch fröhlichen Schmaus.
Im Märzen der Bauer Die Rößlein einspannt; Er pfleget und pflanzet All' Bäume und Land. Er akkert, er egget, Er pflüget und sät Und regt seine Hände Gar früh und noch spät.
2. Die Knechte und Mägde Und all sein Gesind, Das regt und bewegt sich Wie er so geschwind. Sie singen manch munteres, Fröhliches Lied Und freu'n sich von Herzen, Wenn alles schön blüht.
3. Und ist dann der Frühling Und Sommer vorbei, So füllet die Scheuer Der Herbst wieder neu. Und ist voll die Scheuer, Voll Keller und Haus, Dann gibt's auch im Winter Manch fröhlichen Schmaus.
http://tinyurl.com/qosylund ich weiss nicht mehr, welche ich gelernt hab... ; - )))
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. Albert Einstein 
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xenia
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von maria am Donnerstag 23. März 2006, 09:15
Leise zieht durch mein Gemüt Liebliches Geläute. Klinge, kleines Frühlingslied, Kling hinaus ins Weite. Kling hinaus, bis an das Haus, Wo die Blumen sprießen. Wenn du eine Rose schaust, Sag, ich laß sie grüßen. Heinrich Heine 
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maria
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von maria am Donnerstag 23. März 2006, 18:27
[center]Frühlingsglaube
Die linden Lüfte sind erwacht, Sie säuseln und weben Tag und Nacht, Sie schaffen an allen Enden. O frischer Duft, o neuer Klang! Nun, armes Herze, sei nicht bang! Nun muß sich alles, alles wenden.
Die Welt wird schöner mit jedem Tag, Man weiß nicht, was noch werden mag, Das blühen will nicht enden. Es blüht das fernste, tiefste Tal: Nun, armes Herz, vergiß die Qual! Nun muß sich alles, alles wenden!
Ludwig Uhland[/center]
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von UnART am Montag 27. März 2006, 10:07
Der Frühling wurde schon geweckt. Nun werden wir versuchen ihn zu stärken. Von mir Rainer Maria Rilke: [center] Vorfrühling
Härte schwand, Auf einmal legt sich Schonung An der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau
Greifen nach der Erde aus dem Raum Wege gehen weit ins Land und zeigens. Unvermutet siehst du seinen Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.  [/center]
( °) ( °) dada.
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UnART
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von OHB am Montag 27. März 2006, 10:34
März
Es ist ein Schnee gefallen, Denn es ist noch nicht Zeit, Daß von den Blümlein allen, Daß von den Blümlein allen Wir werden hoch erfreut.
Der Sonnenblick betrüget Mit mildem, falschem Schein, Die Schwalbe selber lüget, Die Schwalbe selber lüget, Warum? Sie kommt allein.
Sollt ich mich einzeln freuen, Wenn auch der Frühling nah? Doch kommen wir zu zweien, Doch kommen wir zu zweien, Gleich ist der Sommer da.
Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe
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OHB
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von maria am Montag 27. März 2006, 12:20
UnART";p="14526 hat geschrieben:Der Frühling wurde schon geweckt. Nun werden wir versuchen ihn zu stärken. Von mir Rainer Maria Rilke: [center] Vorfrühling
Härte schwand, Auf einmal legt sich Schonung An der Wiesen aufgedecktes Grau. Kleine Wasser ändern die Betonung. Zärtlichkeiten, ungenau
Greifen nach der Erde aus dem Raum Wege gehen weit ins Land und zeigens. Unvermutet siehst du seinen Steigens Ausdruck in dem leeren Baum.  [/center] Schöööööön! Es liegt schon Frühlingsduft in der Luft  .
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von maria am Dienstag 28. März 2006, 21:57
Frühlingsnacht Überm Garten durch die Lüfte Hört ich Wandervögel ziehn, Das bedeutet Frühlingsdüfte; Unten fängts schon an zu blühn. Jauchzen möcht ich, möchte weinen, Ist mirs doch, als könnts nicht sein! Alte Wunder wieder scheinen Mit dem Mondesglanz herein. Und der Mond, die Sterne sagens, Und in Träumen rauschts der Hain, Und die Nachtigallen schlagens: Sie ist Deine, sie ist dein! Joseph Freiherr von Eichendorff --- 
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von maria am Dienstag 25. April 2006, 08:10
Lob auf den Frühling
Frühling ist Erwachen, Wärme, Jubel, Kinderlachen. Sonnenschein, warm auf der Haut, Schnee, fast gänzlich weggetaut. Himmelsbläue, hoch gespannt, klare Sicht, bis weit ins Land.
Vögel, froh, voll Übermut, zwitschern... Ach, es klingt so gut! Weiße Wolken langsam zieh`n, erste Blumen herrlich blüh`n. Hoffnungsschwanger, in der Luft liegt ein ganz besondrer Duft.
Knospenfülle, Fröhlichkeit... Herrlich! Das ist Frühlingszeit!Annette Andersen
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von maria am Samstag 13. Mai 2006, 08:20
Frühlingsnacht
Übern Garten durch die Lüfte Hört ich Wandervögel ziehn, Das bedeutet Frühlingsdüfte, Unten fängts schon an zu blühn. Jauchzen möcht ich, möchte weinen, Ist mirs doch, als könnts nicht sein! Alte Wunder wieder scheinen Mit dem Mondesglanz herein.
Und der Mond, die Sterne sagens, Und in Träumen rauschts der Hain, Und die Nachtigallen schlagens: Sie ist deine, sie ist dein!
Joseph Freiherr von Eichendorff
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von maria am Dienstag 23. Mai 2006, 20:23
Frühkonzert im Mai
Die Lerche steigt am Morgen Noch vor der Sonne auf - In Dämmerschein verborgen Schwebt singend sie hinauf. Sie badet ihr Gefieder Im ersten Morgenstrahl Und stürzt sich jauchzend nieder Ins grüne Wiesenthal.
Was hat der Fink zu schlagen Auf seinem grünen Ast? Er hat nicht viel zu sagen, Doch sagt er's ohne Rast Die Schwalbe gar im Fluge Singt hell ihr krauses Lied. Dieweil der Staar, der kluge, Die Silbertöne zieht.
Die Nachtigall im Flieder Sang schon die ganze Nacht, Nun jauchzet sie schon wieder, Da kaum der Tag erwacht. Wie drängt in Frühlingstagen Sich Liebe, Lust und Leid - Es ist nicht auszusagen In dieser kurzen Zeit!
In jungen Blüthenzweigen Da rieseln fröhlich hin Wie Pfeifen und wie Geigen Grasmücken-Melodien. Es tönt vom Erlenhage Mit weichem Flötenklang Wie eine sanfte Frage Des Fitis holder Sang.
Es jauchzt von allen Ästen, Aus jedem Busch hervor - Klingt manches nicht zum besten, Es macht sich doch im Chor. Denn horch nur - welch ein Schwätzen Im Schilfrohr, welch Geknarr - Halb klingt's wie Sichelwetzen Und halb wie Froschgequarr!
Es brüllt im Sumpf die Dommel Von Frühlingslust erfasst, Der Specht rührt seine Trommel Auf einem dürren Ast. Der Storch im Wiesengrunde Will auch nicht müssig sein, Als dritter nun im Bunde Fällt er mit Klappern ein.
Dem frühlingstrunknen Ohre Erscheint auch dieses schön - Zu einem frohen Chore Schwillt all dies Lustgetön, Und seine Klänge schweben Empor zum Himmelszelt! "Wie herrlich ist das Leben Auf dieser schönen Welt!"
(Heinrich Seidel)* 
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von maria am Donnerstag 11. März 2010, 14:44
* Nachruf
Vielleicht erinnern Sie sich noch. Er kam gern schon im März, pustete in der Früh den Reif von den Gräsern, jonglierte mit Wolken und Nebelfeldern, hob sich dabei aber nie einen Bruch. Er war ein Leichtgewicht. Wenn er übers Land zog, hinterließ er zarte Grüntöne, dirigierte er schüchterne Vogelchöre, legte er eine Spur sanfter Wärme an den Tag und auf die kühle Erde.
Er war ein Meister des Übergangs. Er ließ die Zeit um sich reifen. Er ließ uns den strengen Frost vergessen und bereitete uns schonend auf übertriebene Hitze vor. Er war kein Hetzer und niemals selbst der Gehetzte. Er ließ die Zeit um sich reifen. Er war ausgeglichen, stets in seiner Mitte. Er war die Ruhe in Saison. Wenn es ihm gefiel, blieb er bis in den Juni hinein bei uns. Er war ein Ästhet, spielte mit Farben, umgab sich mit frischen Gerüchen. Und er war ein Modezar. Seine Marke hieß „Übergang“. Niemals gingen wir ohne seine Jacken aus dem Haus.
Nun, ist er nicht mehr. Zuletzt machte er sich immer rarer. Heuer warteten wir vergeblich auf ihn. Er kam mit den Extremen nicht mehr zurecht, wurde Opfer eines Klimas, das kein stetes Werden zulässt, nur noch ein schnelles Sein. Als er den Winter verabschiedete, fraß ihn der Sommer auf. Wir nannten ihn: Frühling.
Aus: „Die Ameisenerzählung“ von Daniel Glattauer
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