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Zeugnisnoten für Politiker

Zeugnisnoten für Politiker

Neuer Beitragvon xenia am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:04

die gruppe "ÜBERPARTEILICHER SCHÜLER/INNENVEREIN "COOLE SCHULE" erstellte ein zeugnis für die regierung :


"Coole Schule" bringt erste BürgerInneninitiative von SchülerInnen ins Parlament ein: „Politik muss endlich was für UNS tun“
Utl: Jahreszeugnis für SchulpolitikerInnen sei glatter Fünfer

(Wien – Coole Schule): Anlässlich des morgen stattfindenden Zeugnistages in Ostösterreich machte der überparteiliche SchülerInnenverein „Coole Schule“ heute bei einer Pressekonferenz klar: „Die Schulpolitik im heurigen Schuljahr benoten wir mit einem glatten ‚Nicht genügend‘. Unsere Forderungen für mehr Mitbestimmung wurden wieder einmal nicht umgesetzt, die Versprechen nicht eingehalten. Während die Politik vor der gestrigen LehrerInnengewerkschaft einen Kniefall nach dem anderen leistet, werden wir ignoriert und nicht ernst genommen“. Bei dem vom Verein ausgestellten Zeugnis an die österreichische Schulpolitik (>>) handle es sich „mehr um ein Armutszeugnis als um ein Schulzeugnis“.

Zwar hätten die SchulpolitikerInnen aller Parteien in ihrem Zeugnis den Aufstieg ins nächste Schuljahr nicht geschafft – die sechszehn 11- bis 17-jährigen VereinsvertreterInnen machten aber klar, wie die Politik im nächsten Jahr doch noch eine bessere Beurteilung erreichen könne: „Wir bringen heute als erste Kinder und Jugendliche in unserer Geschichte eine BürgerInneninitiative ins Parlament ein (>>), um ein Zeichen für mehr SchülerInnenmitbestimmung zu setzen. Jetzt liegt es an der Politik, uns ernst zu nehmen und unsere Initiative für die SchülerInnen Österreichs umzusetzen“.

Die notwendigen 500 Unterschriften seien von SchülerInnen zwischen 16 und 19 Jahren aus ganz Österreich geleistet worden. Zusätzlich bringe der Verein weitere 500 Unterschriften von unter 16-jährigen SchülerInnen ein. Yannick Shetty (14 Jahre), Kinga Wölger (13 Jahre) und Penelope Ziegler (11 Jahre) betonten: „Unsere Initiative wurde von vielen Volks-, Haupt- und UnterstufenschülerInnen unterstützt. Es ist schlichtweg undemokratisch, dass unsere Stimmen wie immer nichts zählen“. Dennoch werde der Verein, um ein Zeichen für die Mitbestimmung der jüngeren SchülerInnen zu setzen, auch diese Unterschriften im Parlament einreichen.

Der Inhalt der BürgerInneninitiative sei im Wesentlichen: „Wir fordern das Recht für jeden Schüler und jede Schülerin eine Vertretung zu wählen, selber gewählt zu werden und in der Schule mitzubestimmen“. Konkret fordere der Verein drei Punkte für mehr Schuldemokratie: 1. Wahl von Klassen- und SchulsprecherInnen in allen Schulen und durch alle SchülerInnen, 2. Klassenrat in allen Schulfächern, in dem die SchülerInnen den Erweiterungsstoff gestalten und die Unterrichtsmethoden mitbestimmen; 3. Schulparlament in allen Schulen statt Schulforum und SGA, das sich aus den KlassensprecherInnen mit Vetorecht und einer gleichen Anzahl an Eltern- und LehrerInnenvertreterInnen zusammensetzt. David Hacker (16 Jahre) und Moritz Yvon (17 Jahre) begründeten die Forderungen: „Mitbestimmung führt zu mehr Interesse, einer größeren Motivation und lässt uns außerdem Demokratie lernen“.

Obmann Igor Mitschka (17 Jahre) betonte abschließend: „Unsere Politik ist gut beraten, uns SchülerInnen – egal welchen Alters – mehr Mitbestimmungsrechte in der Schule zu geben. Wir fordern daher die SchulpolitikerInnen aller Parteien und unsere Unterrichtsministerin auf, uns endlich ernst zu nehmen und unsere BürgerInneninitiative umzusetzen. Und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt!“. (Schluss)

Pressemappe der Pressekonferenz >>; Fotos zur freien Verwendung unter Anführung von „© by Coole Schule“
Rückfragehinweis: Igor Mitschka (Obmann): info@cooleschule.at, 0660/680 30 41.

http://www.cooleschule.at/willkommen.html


darüber :

"Coole Schule"-Kids brachten erste Jugend-BürgerInnen-Initiative ins Parlament ein


Armuts"Zeugnis" für österreichische Bildungspolitik

http://www.kurier.at/nachrichten/kiku/1920025.php

Bild Bild : Heinz Wagner
"Wir wollen mitbestimmen", fordern die Coole-Schule-Kids

Wir wollen mitbestimmen!" stand auf einem großen Transparent. Unter dem Schriftzug klebten Kopien von Unterschriftenlisten. Mehr als 1300 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten die Forderung nach mehr Demokratie in der Schule unterstützt. Ein Dutzend Vertreterinnen und Vertreter des überparteilichen Vereins "Coole Schule" übergaben die Original-Autogramme Donnerstag Mittag einer Abordnung der Parlamentsdirektion. Damit ist die erste von Jugendlichen ausgegangene BürgerInnen-Initiative offiziell im Nationalrat eingebracht und muss dort - im Petitionsausschuss - behandelt werden.

Die zentralen Forderungen sind:
Alle Kinder und Jugendlichen aller Schulstufen sollen Vertreterinnen und Vertreter wählen dürfen. Derzeit gibt es etwa in Volksschulen nur in Ausnahmefällen etwa KlassensprecherInnen. In allgemeinbildenden höheren Schulen werden die SchulsprecherInnen nur von der Oberstufe gewählt...
Klassenrat in allen Klassen - in diesem demokratischen Forum bestimmen Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften über Unterrichtsziele, -inhalte (des Erweiterungsstoffes) und -formen.
Schulparlamente statt der bisherigen Schulgemeinschaftsausschüsse. Regelmäßig sollen in solchen Vollversammlungen alle teilnehmen und zu Wort kommen können. Stimmberechtigt wären nur je eine/r aus jeder Klasse und dazu Vertretungen der LehrerInnen sowie der Eltern. Schülerinnen und Schüler sollten aber bei Beschlüssen ein Vetorecht haben, "immerhin sind wir ja die, die in die Schule gehen und davon betroffen sind", meinen die "coolen" SchülerInnen.

Zeugnis

Neben dem Forderungkatalog präsentierten Igor Mitschka, Elisabeth Postl, David Hacker, Julie Lecorné, Oliver Ruttnig, Yannick Shetty, Katja Thürriegl, Kinga Wölger, Moritz Yvon, Penelope Ziegler, Annika Faast, Sophie Pokorny und Natalie Kršiaková symbolisch ein überdimensionales Zeugnis für die heimische Bildungspolitik: Was aufs Erste durchwachsen aussieht - außer vier Fünfern finden sich auch vier Einser, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als richtiggehendes Armutszeugnis, denn die Sehr guts gab's für "Reformresistenz" und "Stillstand", "Streiten" und "Über uns SchülerInnen drüberfahren", "Versprechen machen" und eine 1+ sogar für "Kniefall vor der gestrigen LehrerInnengewerkschaft". Als Pendant dazu findet sich in diesem Jahreszeugnis ein Fünfer mit minus - für "Mitbestimmung von uns SchülerInnen". In Sachen "Einhalten von Versprechen" gibt's ein glattes Nicht genügend, ebenso in "Reformwille" und "Konstruktiv mit uns SchülerInnen die Schule verbessern".

- Heinz Wagner



dazu :

Zeugnis für die Regierung

Wie hat sich das Kabinett Faymann in ihren ersten sieben Monaten geschlagen? Drei Experten benoten die Minister.

http://www.kurier.at/multimedia/bilder/1920091.php

15 Bilder, daraus die beiden schlechtest gewerteten :

Bild Credit Kurier
Alois Stöger (SP)
NOTE: 3,5


Der neu angetretene Gesundheitsminister ist für Karmasin "farblos und unscheinbar", für Hofer "trocken wie abgelegenes Brot". Soll heißen: "Das mediale Auftreten ist definitiv ausbaufähig. Er hat aber das übliche Eskalationspotenzial im Gesundheitsbereich gut kanalisiert." Entscheidend werde nun der aktuelle Streit über das geplante Kassenpaket.

Für Bachmayer ist Stöger "in der Gesundheitsreform nur Zaungast, es bestimmen andere".

http://www.kurier.at/multimedia/bilder/ ... hp?bild=14

und

Bild Credit : Kurier
Norbert Darabos (SP)
NOTE: 3,5


Trotz Regierungserfahrung ist der Verteidigungsminister der Problemschüler unter den Ministern. "Er sitzt am falschen Platz, das Heer passt einfach nicht zu ihm", meint Bachmayer.

Die Bürden der Eurofighter seien nach wie vor schwer loszuwerden, beim Thema Doping könnte sich der Sportminister jedoch noch besser positionieren, sagen die Experten. Hofer: "Er traut sich wie schon unter Gusenbauer viel zu selten in die Offensive."

http://www.kurier.at/multimedia/bilder/ ... hp?bild=15

immerhin ist niemand durchgefallen... :heiss:

; - )))
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon knieriem am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:18

die sechszehn 11- bis 17-jährigen VereinsvertreterInnen


Naja, wer sechs Zehen hat, darf andere schon benoten, ohne gleich selbst durchzufallen...... :lol: :lol:
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon trebbiatore am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:21

knieriem hat geschrieben:
die sechszehn 11- bis 17-jährigen VereinsvertreterInnen


Naja, wer sechs Zehen hat, darf andere schon benoten, ohne gleich selbst durchzufallen...... :lol: :lol:

na waßt eh, die werbung sechs zehn drei zehn ;-) :lol:
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon knieriem am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:23

trebbiatore hat geschrieben:
knieriem hat geschrieben:
die sechszehn 11- bis 17-jährigen VereinsvertreterInnen


Naja, wer sechs Zehen hat, darf andere schon benoten, ohne gleich selbst durchzufallen...... :lol: :lol:

na waßt eh, die werbung sechs zehn drei zehn ;-) :lol:


PISA ist cool.

:lol: :lol: :lol:
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon xenia am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:24

für "deutsch" gabs ja keine note... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

; - )))
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon knieriem am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:26

xenia hat geschrieben:für "deutsch" gabs ja keine note... :pfeifen: :pfeifen: :pfeifen:

; - )))


Die Selbstdarstellung reicht vollkommen.

Ganz ohne Note.

:zicke: :hahaha: :pfeifen:
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon xenia am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:28

dann lies einmal den original Kurier-artikel dazu... :oooh: :oooh: :oooh:

; - )))
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon knieriem am Donnerstag 2. Juli 2009, 20:35

xenia hat geschrieben:dann lies einmal den original Kurier-artikel dazu... :oooh: :oooh: :oooh:

; - )))



Pah, der ist auf ERste ein glattes Nicht genügern nur für Chülerinnen der „Coolen Schule”..... :hahaha:
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon OHB am Freitag 3. Juli 2009, 10:46

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und ewig grüßt das murmeltier aus dem hamsterrad
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon UnART am Freitag 3. Juli 2009, 11:57

Faymann bekommt von mir einen Einser für Dauergrinsen.
Wie verdient sein Vize Pröll einen? - für beruhigende Langweile?
Darabos bekommt ihn als kroatisches Verteidigungsgenie. Ein wenig gedept sollte er dafür noch sein.
Und ...
( °) ( °) dada.
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon xenia am Montag 6. Juli 2009, 22:21

Bandions "SOKO Häfen"

Die Justizministerin zeigt erstmals Muskeln. Es wurde auch langsam Zeit.

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1921045.php


Vor genau einem Jahr glänzte sie noch bei der Urteilsverkündigung als Bawag-Richterin. Als unerschrockene Verhandlungsführerin erkämpfte sich Claudia Bandion-Ortner im Monsterverfahren Autorität und Respekt weit über den Gerichtssaal hinaus.

Jetzt steht sie selber auf dem Prüfstand. Das erste Urteil über die Politikerin Claudia Bandion-Ortner fällt glanzlos aus. In allen "Regierungszeugnissen" dieser Tage, so auch im KURIER, kommt die Justizministerin auf einen mittelmäßigen Dreier. Die schwache Note blendet ein Handicap aus. Die Quereinsteigerin kann als einzige parteifreie Ministerin nicht automatisch mit der Loyalität einer Partei rechnen. Die anfangs verständliche Vorsicht drohte zuletzt aber in Stillstand umzuschlagen.

Erstmals Muskeln zeigt die gezähmte Justiz-Löwin nun beim Kampf um mehr Personal für die Justiz - wie gestern mit einem Besuch in der Haftanstalt Schwarzau. Bandions Wunsch nach einer "SOKO Häfen & Co" wird so zum Lackmustest für ihre Verhandlungspower außerhalb des Großen Schwurgerichtssaals. Denn ein strahlkräftiges Image wie zu Bawag-Zeiten ist und bleibt ihr einziges politisches Kapital, will sie am Ende ihrer Amtszeit wieder ähnlich gut dastehen wie noch vor einem Jahr.
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Artikel vom 06.07.2009 16:52 | KURIER | Josef Votzi



dazu :

Bandion-Ortner im Gefängnis


Justizministerin Claudia Bandion-Ortner warnt bei einer Gefängnis-Visite vor einem Kollaps und fordert mehr Personal.

http://kurier.at/nachrichten/1921051.php


Das eine oder andere lächelnd ausgesprochene "Schön" käme Claudia Bandion Ortner in Haftanstalten wie Karlau oder Stein wohl nicht über die Lippen: Diesmal besucht sie die Frauenhaftanstalt Schwarzau am Steinfeld in Niederösterreich nahe beim Wechsel. Noch ist es sonnig, die schwüle Hitze kühlt ein Hauch von Wind. Das restaurierte barocke Schloss ist umgeben von weiten Grünflächen und altem Baumbestand. 24 Hektar fasst das Areal, das landwirtschaftlich und gärtnerisch genutzt wird - natürlich auch für Arbeits- und Ausbildungszwecke der Insassinnen.
Hilfe für Kanzleien

Gut drei Stunden hat sich die Justizministerin Zeit genommen, um sich mit dem Direktor und Vertretern der Belegschaft über die Situation in Schwarzau zu informieren. Erst erklärt Bandion-Ortner, warum sie nicht benötigte Postler und Telekom-Mitarbeiter fordert. Sie sollen als Kanzleikräfte eingesetzt werden - vor allem an Gerichten - bei dieser Forderung bleibe sie. Mehr Polizei bringe auch mehr Arbeit für die Justiz. "Die Aktenberge stapeln sich. Wir brauchen dringend mehr Kanzleipersonal. Noch lieber wären mir aber Planstellen."

Extra aus Wien angereiste Personalvertreter und ein Brigadier aus der Wiener Vollzugsdirektion legen den Finger auf die Wunde. Bleibe die personelle Situation in der Justizwache so wie derzeit, werde es im Vollzug und damit bei Anstaltswerkstätten und ganz generell der professionellen Vorbereitung von Häftlingen auf das Leben danach Einschränkungen geben.

* » Kommentar: Bandions "SOKO Häfen"


Hier klicken
Ausbildung

Um die Übernahme von Postlern geht es den Personalvertretern nicht. "Sie sind uns mit Aufnahmeprüfung und Ausbildung herzlich willkommen", fordert einer offen mehr Leute vom Fach. Brigadier Alfred Steinacher aus der Wiener Vollzugsdirektion ärgert sich über mangelndes Interesse der Öffentlichkeit: "Dass der Strafvollzug mit immer mehr Arbeit belastet ist, will keiner hören. Die Mauern hinter den Gittern sind tabu." Die Ex-Richterin zeigt Verständnis: "Justizwachebeamte leisten hervorragende Arbeit. Nicht nur, dass sie auch ein halbes Leben lang eingesperrt sind - jeder muss auch Psychologe und Seelsorger sein, und das auch in gefährlichen Situationen."
Personalstand stagniert

Seit dem Jahr 2000 sei der Personalstand österreichweit mit etwa 3100 Justizwachebeamten gleich geblieben - bei gleichzeitigem Ausbau der Leistungen - etwa der Verdoppelung der Besuchszeiten, sagt ein Gewerkschafter.
Bei der Führung durch das Haus bekommt die Justizministerin Eindrücke von Zellen, der Mutter-Kind-Abteilung, Freizeit- und Schulungsräumen und der Nähwerkstatt. "Ich bewundere alle, die das machen. Im Handwerken war ich immer schon schlecht", gesteht sie.

Direktor Gottfried Neuberger zitiert aus internationalen Studien: Eine Haftanstalt sei schon bei 80 Prozent Belag ausgelastet. - Bandion-Ortner kann derlei Information für Verhandlungen mit dem Finanz- und Beamtenministerium sicher gut gebrauchen. Für die Justizministerin ist Schwarzau "eine Herzeigeanstalt, was das Ambiente betrifft". Doch das dürfe nicht über eines hinwegtäuschen: "Der Strafvollzug arbeitet am Limit. Die Häftlingszahlen steigen. Wir müssen aufpassen, dass es nicht zu einem Kollaps kommt. Ich werde schauen, dass die Personalressourcen aufgestockt werden."

Artikel vom 06.07.2009 17:19 | KURIER | Patricia Haller
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon smART am Dienstag 7. Juli 2009, 08:22

xenia hat geschrieben:dann lies einmal den original Kurier-artikel dazu... :oooh: :oooh: :oooh:

; - )))


Jetzt erst, habe ich erkennen müssen wie grausam Du mit Deinen Aufforderungen sein kannst! :shock: :shock: :shock:


Aktueller Ignotonneninhalt
: contraindicatio, OHB, trebbiatore, f-art reloaded;
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Re: Zeugnisnoten für die Regierung

Neuer Beitragvon xenia am Dienstag 7. Juli 2009, 13:57

smART hat geschrieben:
xenia hat geschrieben:dann lies einmal den original Kurier-artikel dazu... :oooh: :oooh: :oooh:

; - )))


Jetzt erst, habe ich erkennen müssen wie grausam Du mit Deinen Aufforderungen sein kannst! :shock: :shock: :shock:


aber smArtie, du liest doch eh heimlich den Kurier : siehe deinen eintrag vom 07.07.2009, 06:43 ( forum20/topic843-15.html#p308326 ) und den Kurier-Kommentar vom 06.07.2009 16:44 | KURIER | Jürgen Preusser

http://kurier.at/interaktiv/kommentare/1921037.php

was aber auch daran zu erkennen ist, dass du auf meine kopien aus dem Kurier antwortest...

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Re: Zeugnisnoten für Politiker

Neuer Beitragvon UnART am Freitag 10. Juli 2009, 12:47

Ein schlechtes Jahreszeugnis (Anm.: für Ktn. Politiker)
KTZ-Redakteurin Claudia Grabner findet klare Worte: „Die Kärntner Landespolitik ist in Summe glatt durchgefallen! Klassenwiederholung als Konsequenz? Bitte nicht!“, die Durchsetzungskraft sei „spärlich“, Visionen „nicht vorhanden“.
Für Kurier-Redakteurin Daniela Kittner „gebühren allen Klub-Obleuten ,Fetzen’ als Betragensnoten. Es ist schon ein starkes Stück, sich die Parteigelder zu erhöhen, wenn das Land am Rande der Pleite steht. Landeshauptmann Gerhard Dörfler schrammt bei seinen Auftritten ständig an der Peinlichkeitsgrenze. Alle orangen Regierungsmitglieder beziehen ihre Visionen, besser gesagt den Großteil ihrer politischen Ideen, immer noch aus dem Fundus von Jörg Haider. Josef Martinz hebt sich von dem orangen Hintergrund durch salonfähige Auftritte wohltuend ab. Ansonsten macht er, was die ÖVP in Kärnten seit langem macht: Sie lässt sich die Zustimmung zu oranger Politik abkaufen.“ Die SPÖ-Regierungsmitglieder seien nach dem März-Desaster auf Abruf. „Das Beste, was sie noch tun können, ist, einen geordneten Übergang vorzubereiten.“
Ähnliches von Wolfgang Kofler vom Kärntner Monat: „LH-Stv. Uwe Scheuch ist Dörflers größter Parteifreund. Die klammheimliche Erhöhung der Parteiförderung hat ein positives Urteil unmöglich gemacht“. LH Dörfler agiere „nach der Wahl genau so, wie es sich vor der Wahl abgezeichnet hat. Warum also jammern?“ LR Harald Dobernig „scheint fachlich gut zu sein, wirkt manchmal allerdings trotz seiner Jugend schon sehr alt“. LH-Stv. Reinhart Rohr „wurde vom BZÖ abmontiert, ist kaum noch vorhanden“. LR Peter Kaiser, „die einstige Personalhoffnung der SPÖ wirkt gequält, man hat nie das Gefühl, das er seine Arbeit wirklich gerne macht“. Zu Rolf Holub meint Kofler: „Von den anderen Parteien erwartet sich der gelernte Kärntner ohnehin nur sehr wenig, aber dass auch er bei der Erhöhung der Parteiförderung mitgestimmt hat, hat den Mann dauerhaft diskreditiert.“ © Krug
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Re: Zeugnisnoten für Politiker

Neuer Beitragvon kaleidoskop am Montag 13. Juli 2009, 03:23

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Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt
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